Olympia-Attentat

FDP will höhere Entschädigung für Opferfamilien

Erinnerungsort für die Opfer des Olympia-Attentats in München Foto: Marco Limberg

Im Streit über Entschädigungen für die Angehörigen der Opfer des Münchner Olympia-Attentats haben sich Abgeordnete der FDP für höhere Zahlungen ausgesprochen. »Das Entschädigungsangebot reicht bei Weitem noch nicht für eine einvernehmliche und würdige Regelung aus«, sagte der FDP-Außenpolitiker Frank Müller-Rosentritt am Mittwoch der Zeitung »Welt«.

Am 5. September 1972 hatten palästinensische Terroristen einen Anschlag auf die Olympischen Sommerspiele in München verübt. Elf Mitglieder des israelischen Teams und ein Polizist starben.

gedenkfeier Für den 50. Jahrestag des Attentats ist in München eine Gedenkfeier geplant. Am vergangenen Donnerstag war bekannt geworden, dass die Hinterbliebenen der israelischen Opfer die Veranstaltung boykottieren wollen - wegen eines seit Langem schwelenden Streits um deutsche Entschädigungszahlungen an die Familien.

Das jüngste Angebot des Bundes, des Freistaats Bayern und der Stadt München hatten die Hinterbliebenen abgelehnt. Laut Medienberichten stand eine Summe von zehn Millionen Euro im Raum, auf die Zahlungen aus den Jahren 1972 und 2002 in Höhe von rund viereinhalb Millionen Euro angerechnet werden sollten.

angehörige Müller-Rosentritt sagte, es sei nicht akzeptabel, »dass wir mit Steuergeldern äußerst fragwürdige palästinensische Organisationen in Millionenhöhe unterstützen, aber die Angehörigen der Opfer des Olympia-Attentats seit Jahrzehnten um eine angemessene Entschädigung betteln müssen«.

Abgeordnete der Grünen regten eine Entschuldigung der Bundesregierung bei den Hinterbliebenen für Versäumnisse der Vergangenheit an. Sie halte den Gedenkakt für einen guten Zeitpunkt, sagte Marlene Schönberger, innerhalb der Grünen-Fraktion zuständig für jüdisches Leben. dpa

Berlin

CDU will Grünen und SPD Sondierungsgespräche anbieten

Nach einem Bericht über Sorgen der Berliner linken Wahlsiegerin Eralp um die Sicherheit ihrer Familie sorgt sich die CDU um die Sicherheit der Stadt. Welche Alternative sie zu Rot-Grün-Rot sieht

 29.10.2026

Berlin

Zentralrat warnt vor Linken-Regierungsbeteiligung in Berlin

»Die Ohnmacht der Parteiführung und die Angst, die Frau Eralp persönlich zu verspüren scheint, schockieren mich – aber sie überraschen mich nicht«, sagt Zentralratspräsident Josef Schuster

 29.10.2026

Meinung

Elif Eralp und die Angst

Die Linken-Politikerin traut sich nicht, Terrorsympathisanten beim Namen zu nennen. Wer nicht einmal die Israelfeinde in den eigenen Reihen bekämpfen kann, kann auch keine Stadt regieren

 29.10.2026

»Social Media«

Hasskampagne von Influencern gegen Bildungsstätte Anne Frank

Die Bildungsstätte Anne Frank klärt über Antisemitismus und Extremismus auf Social Media auf. Nun erlebt sie eine Hasskampagne von Fitness- und Ernährungs-Influencern

 29.10.2026

Auszeichnung

Shimon-Peres-Preis für deutsch-israelische Projekte

Für einen Dialog in Krisenzeiten werden jetzt zwei deutsch-israelische Projekte ausgezeichnet. Der Preis erinnert an den Friedensnobelpreisträger und israelischen Staatspräsidenten Shimon Peres

 29.10.2026

Debatte

Nach der »Spiegel«-Enthüllung: Jetzt spricht Elif Eralp

Die wichtigsten Statements der Linkspartei-Spitzenkandidatin im Überblick

 29.10.2026 Aktualisiert

New York

NYPD stoppt Direktvergabe an israelischen Überwachungstechnik-Hersteller

Linke Politiker und Aktivisten aus dem Umfeld von Bürgermeister Zohran Mamdani hatten den geplanten Kauf eines Ortungssystems kritisiert

 29.10.2026

Straßburg/Prag

Europarat warnt vor zunehmendem Antisemitismus in Tschechien

Sowohl die Zahl als auch die Schwere der Judenhass-Vorfälle nimmt zu

 29.10.2026

Berlin

Wie sich Elif Eralp von Terrorunterstützern mundtot machen lässt

Das Nachrichtenmagazin »Spiegel« hat brisante Hintergründe zur Spitzenkandidatin der Linkspartei veröffentlicht

 29.10.2026 Aktualisiert