Fußball

Fan zeigt »Hitlergruß«

Ein antisemitischer Dresden-Anhänger zeigt den Hitlergruß (Symbolfoto). Foto: dpa

Ein 47-jähriger Fan des Fußballzweitligisten Dynamo Dresden ist am Sonntag in Nürnberg mit antisemitischen Parolen aufgefallen. Im Bereich der Altstadt hatte er herumgebrüllt und etlichen Passanten den sogenannten Hitlergruß gezeigt. Er war mit einer Gruppe von Fans unterwegs. Die Polizei verwies die Gruppe des Platzes am Nürnberger Handwerkerhof und geleitete sie zum Bahnhof.

SPIELABSAGE Der Mann war zusammen mit anderen Fans nach Fürth gereist; die Partie zwischen der SpVgg Greuther Fürth und Dynamo Dresden musste aber wegen Sturmwarnungen ausfallen. Danach hatten sich die Dynamo-Anhänger nach Nürnberg begeben, wo sie leicht alkoholisiert durch die Altstadt liefen. Gegen 14 Uhr begann der Mann mit den judenfeindlichen Parolen und dem Zeigen des Hitlergrußes.

Wie die Pressestelle der Nürnberger Polizei mitteilt, hat das Fachkommissariat für Staatsschutz die weiteren Ermittlungen übernommen. Den Dynamo-Fan erwartet eine Strafanzeige wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Volksverhetzung.  ja

Argentinien

Der jüdische Teil von Messi

Während im Internet Gerüchte über Lionel Messis Herkunft und Sympathien rumoren, erzählt der Sohn eines verstorbenen argentinischen Fußballfans eine besonders schöne Geschichte

von Sophie Albers Ben Chamo  10.07.2026

Bundesrat

Länder: Aufrufe zur Vernichtung Israels sollen strafbar werden

Der Bundesrat hat am Freitag einen Vorschlag Hessens gebilligt, wonach die öffentliche Leugnung des Existenzrechts Israels bestraft werden soll. Ob ihn die Bundesregierung aufgreift, ist noch unklar

von Michael Thaidigsmann  10.07.2026

Warschau

Vor 85 Jahren wurden die Juden von Jedwabne ermordet

Ein Massaker 1941 belastet das Verhältnis von Juden und Polen: Anstifter waren Deutsche, doch die Täter waren Polen. Ein Ex-Präsident hat zu dem Gedenktag eine klare Botschaft

 10.07.2026

Ramallah

Abbas kündigt Wahlen an

Der Chef der Palästinensischen Autonomiebehörde legt den 28. November als Termin für die Neuwahl des Parlaments fest, 2027 soll auch über die Präsidentschaft neu abgestimmt werden.

 10.07.2026

Großbritannien

»Wir haben das nicht richtig gemacht«

Andy Burnham, designierter Nachfolger von Keir Starmer als Labour-Chef und Premierminister, kündigt eine Kurskorrektur in der britischen Nahostpolitik an

von Michael Thaidigsmann  10.07.2026

Hamburg/Haifa

Netanjahu bremst Milliarden-Fusion von Hapag Lloyd und Zim

Hapag-Lloyd würde die israelische Reederei gerne übernehmen. Doch der israelische Ministerpräsident hat Sicherheitsbedenken

 10.07.2026

Hamburg

Ein Jahr nach Beginn des Block-Prozesses kein Ende in Sicht

Am 11. Juli 2025 startete am Landgericht der spektakuläre Prozess um die Entführung der Block-Kinder. 63 Verhandlungstage gab es seither. Was ist noch offen?

 10.07.2026

Tirana

Albaniens Premier gibt Millionen für Kanye-Konzert aus

Ein geplanter staatlich geförderter Auftritt spaltet das Land – und verstärkt die ohnehin seit langem wachsende Kritik an Ministerpräsident Rama. Die jüdische Gemeinde will eine Absage

 10.07.2026

New York

Bericht: Israel warnte Trump vor neuem iranischem Anschlagsplan gegen ihn

Seit der Tötung des iranischen Generals Qassem Soleimani Anfang 2020 droht der Iran Trump mit Vergeltung

 10.07.2026