Fußball

Fan zeigt »Hitlergruß«

Ein antisemitischer Dresden-Anhänger zeigt den Hitlergruß (Symbolfoto). Foto: dpa

Ein 47-jähriger Fan des Fußballzweitligisten Dynamo Dresden ist am Sonntag in Nürnberg mit antisemitischen Parolen aufgefallen. Im Bereich der Altstadt hatte er herumgebrüllt und etlichen Passanten den sogenannten Hitlergruß gezeigt. Er war mit einer Gruppe von Fans unterwegs. Die Polizei verwies die Gruppe des Platzes am Nürnberger Handwerkerhof und geleitete sie zum Bahnhof.

SPIELABSAGE Der Mann war zusammen mit anderen Fans nach Fürth gereist; die Partie zwischen der SpVgg Greuther Fürth und Dynamo Dresden musste aber wegen Sturmwarnungen ausfallen. Danach hatten sich die Dynamo-Anhänger nach Nürnberg begeben, wo sie leicht alkoholisiert durch die Altstadt liefen. Gegen 14 Uhr begann der Mann mit den judenfeindlichen Parolen und dem Zeigen des Hitlergrußes.

Wie die Pressestelle der Nürnberger Polizei mitteilt, hat das Fachkommissariat für Staatsschutz die weiteren Ermittlungen übernommen. Den Dynamo-Fan erwartet eine Strafanzeige wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Volksverhetzung.  ja

Meinung

Ein belasteter Ort verlangt Bewusstsein

Belastete Orte wie etwa Hitlers Geburtshaus in Braunau gibt es in Deutschland und Österreich viele. Erinnerung daran bedeutet, ihr in der Gegenwart die richtige Antwort zu geben

von Vladimir Vertlib  29.07.2026

Thüringen

Entschuldigung nach Hass-Kommentar eines Leinefelder Gastwirts abgelehnt

Das Auschwitz-Komitee wirft dem Gastronomen vor, Menschen mit dem Tod bedroht und die Verbrechen des Nationalsozialismus verherrlicht zu haben.

 29.07.2026

Toronto

Solidarität nach Angriffen: Lange Schlangen vor jüdischen Bagel-Läden

Nach Angriffen auf zwei Filialen der jüdischen Bäckereikette Kiva’s Bagel Bar kaufen Bewohner dort ein. Zeitgleich feuerte ein Unbekannter Schüsse auf das US-Konsulat ab

 29.07.2026

Nahost

Iran greift US-Stützpunkt in Jordanien an – Washington reagiert mit Luftschlägen im Irak

Es ist der erste Raketenangriff des Iran auf einen US-Stützpunkt, seit Präsident Donald Trump die amerikanischen Angriffe auf iranische Ziele vor wenigen Tagen ausgesetzt hatte

 29.07.2026

Berlin

Klein: Sympathie-Bekundung für Terrororganisationen strafbar machen

Nach dem Anschlag durch einen IS-Anhänger fordert der scheidende Antisemitismusbeauftragte Gesetzesänderungen

 29.07.2026

Berlin

CSD-Anschlag: Innensenatorin und Polizei beantworten Fragen

Nach dem Angriff gibt es noch viele Unklarheiten. Der Innenausschuss des Abgeordnetenhauses kommt daher zusammen. Außerdem rückt das Thema Prävention in den Fokus

 29.07.2026 Aktualisiert

Berlin

Prien stellt mehr Geld gegen Radikalisierung in Aussicht

Nach dem CSD-Anschlag sagt die Familienministerin, queere Menschen seien in Teilen des Landes besonders unter Druck und könnte Solidarität erwarten

 29.07.2026

Judenhass

Antisemitismus auf Höchststand seit mehr als drei Jahrzehnten

Die Untersuchung erfasst die sieben Länder mit den größten jüdischen Bevölkerungen außerhalb Israels, darunter Deutschland

 29.07.2026

Benjamin Netanjahu (l.) und Wolodymyr Selenskyj bei der Trauerfeier für Lindsay Graham am Dienstag in Washiongton, D.C.

Washington D.C.

Netanjahu und Selenskyj treffen sich erstmals seit fast drei Jahren persönlich

Die beiden Politiker wechselten einige Worte und begrüßten sich mit einem Handschlag, nachdem sie zuvor getrennt von US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus empfangen worden waren

 29.07.2026