Flixbus

Fahrer wegen »Mein Kampf«-Tattoo gesperrt

Buchcover von »Mein Kampf« Foto: imago/Jürgen Schwarz

Wegen eines rechtsextremen Tattoos auf dem Unterarm darf ein Flixbus-Fahrer nicht mehr für das Transportunternehmen fahren. Das teilte das Unternehmen am Montag in München mit.

Der Mann habe auf dem Arm den Schriftzug »Mein Kampf« getragen. Das ist der Titel der ideologischen Hetzschrift des nationalsozialistischen Terrorherrschers Adolf Hitler. Zuvor hatten verschiedene Medien darüber berichtet, unter anderem auch das Magazin »Stern«.

Diskriminierung »Als multinationales Unternehmen mit einem multinationalen Team und mit Fahrern und Fahrgästen aus den verschiedensten Ländern mit den unterschiedlichsten kulturellen Hintergründen verurteilt Flixbus Diskriminierung jeder Art«, stellte das Unternehmen klar.

»Flixbus steht für Toleranz und Gleichberechtigung. Unsere Fahrer als Aushängeschild des Unternehmens nehmen hier eine Schlüsselrolle ein.« Aus diesem Grund sei der betroffene Fahrer bereits gesperrt worden und werde nicht mehr für das Unternehmen fahren. Der Mann sei auf einer Route zwischen Südfrankreich und Norditalien unterwegs gewesen und von einem regionalen Buspartner angestellt worden. dpa

Nebenkläger

Überlebende sagen aus

Im Verfahren gegen einen Wachmann des KZs Stutthof ist die Beweisaufnahme abgeschlossen

 02.07.2020

Initiative

»Gemeinsam mehr erreichen«

Franziska Giffey über das neue Kompetenznetzwerk Antisemitismus, seine Expertise und Aufgaben

von Detlef David Kauschke  02.07.2020

Radikaler Kurs

Radikaler Kurs

Die Partei ist tief zerstritten – nicht nur wegen Rechtsaußen Andreas Kalbitz

von Olaf Sundermeyer  02.07.2020

Erinnerungskultur

Gestürzte Helden

In den USA werden Statuen vom Sockel gerissen. Was ist der richtige Umgang mit umstrittenen Denkmälern?

von Andreas Nachama  02.07.2020

Einspruch

Schaden und Nutzen

Josef Schuster findet die Debatte über Rassismus bei der Polizei wichtig, wundert sich aber, wie sie derzeit geführt wird

von Josef Schuster  02.07.2020

Sachsen

Gedenkstättenleiter nach NS-Vergleich unter Druck

Wegen umstrittener Äußerungen auf Twitter gerät Siegfried Reiprich zunehmend unter Druck

 01.07.2020

Annexion

Bundestag gegen Israels Pläne im Westjordanland

Berlin hat die israelische Regierung aufgerufen, auf eine Ausweitung der Souveränität zu verzichten

 01.07.2020

KSK

»Wir wollen die Mutigen ermutigen«

Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer zerschlägt das Kommando Spezialkräfte – und ruft die Soldaten zur Mitarbeit an Reformen auf

 01.07.2020

Universität

Neues Stipendienprogramm für junge Israelis in Berlin

Das neue Programm mit dem Titel »Beck Berlin« wird vom ELES und der Beck’schen Stiftung verantwortet

 01.07.2020