Terror

Fahnder entdecken Waffendepot mutmaßlicher Hamas-Terroristen

Foto: picture alliance / abaca

Nach der Festnahme von vier mutmaßlichen Mitgliedern der islamistischen Terror-Organisation Hamas in Berlin und den Niederlanden kurz vor Weihnachten haben Fahnder laut »Spiegel« ein unterirdisches Waffendepot in Bulgarien entdeckt.

Digitale Spuren in Fotos auf den Handys der Festgenommenen unter anderem von Pistolen hätten die Ermittler zu einem vergrabenen Plastiksack samt Schusswaffen geführt, berichtete das Nachrichtenmagazin am Mittwoch im Internet. Eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe kommentierte den Bericht nicht. 

Die oberste deutsche Anklagebehörde wirft den vier Männern aus dem Libanon, Ägypten und den Niederlanden Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung vor. Die Beschuldigten sollen nach Waffen gesucht haben, die für mögliche Anschläge auf jüdische Einrichtungen in Europa bereitgehalten werden sollten. Sie seien eng an Führungskräfte des militärischen Flügels der islamistischen Hamas-Terroristen angebunden gewesen. 

Die Aktivitäten der Männer stehen nach Informationen aus Sicherheitskreisen nicht in direktem Zusammenhang mit dem Überfall der Hamas in Israel am 7. Oktober. Vielmehr soll der erste Hinweis auf das Quartett bereits aus dem vergangenen Sommer stammen.

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