Einspruch

Entscheidet nach der Staatsräson!

Uwe Becker Foto: dpa

Auf dem zurückliegenden Bundesparteitag der CDU ging es auch um die wichtige Forderung nach einem Einfrieren der Finanzhilfen für die Palästinensische Autonomiebehörde (PA), bis diese ihre Rentenzahlungen an Familien palästinensischer Terroristen einstellt.

Denn schon seit Jahren zahlt die PA finanzielle Unterstützungen an Familien palästinensischer Terroristen, die je nach Schwere eines Anschlags und nach Höhe einer möglichen Haftstrafe zwischen rund 300 und 3000 Dollar monatlich betragen, das ist mehr, als viele der palästinensischen Familien verdienen. Damit unterstützt die PA willentlich und wissentlich den Terror gegenüber Israel und macht diesen noch zu einem finanziell lohnenden Geschäft.

europäische Union Solange die Palästinensische Autonomiebehörde nicht von dieser Praxis der Terrorunterstützung absieht, sollten keine weiteren finanziellen Hilfen seitens der Europäischen Union oder Deutschlands geleistet werden. Denn zumindest mittelbar finanzieren Deutschland und die EU den palästinensischen Terrortopf mit.

Bei allem Interesse an der Verbesserung der Lebenssituation der Menschen in Gaza oder im Westjordanland, von denen sich ein Großteil der Kinder, Frauen und Männer ebenso nach Frieden sehnt, darf die gewährte Hilfe jedoch nicht zu einer Finanzierung des Terrors gegen den einzigen demokratischen Rechtsstaat im Nahen Osten und dessen Familien beitragen.

Damit nicht weiterhin deutsches Steu­er­geld unsere Staatsräson konterkariert, sollte der CDU-Parteitag ein klares Zeichen dafür setzen, dass sich Terrorismus nicht lohnen darf. Der Antrag wurde von den Delegierten an die Unionsfraktion im Bundestag überwiesen.

Dort geht es nun um nicht mehr und nicht weniger als die Frage, wie es Deutschland mit der Staatsräson gegenüber Israel in der Praxis hält. Die Fraktion hat es nun in der Hand, ihr auch im praktischen Handeln Geltung zu verschaffen!

Der Autor ist für die CDU Bürgermeister und Stadtkämmerer von Frankfurt/M.

Washington D.C.

Republikaner kritisieren Trumps Iran-Abkommen ungewöhnlich scharf

»Die Geschichte zeigt, dass es eine außergewöhnlich schlechte Idee ist, Milliarden Dollar an theokratische Verrückte zu geben, die uns ermorden wollen«, sagt Senator Ted Cruz

 19.06.2026

Wahlkampf in Israel

Trump signalisiert Unterstützung für Netanjahu

»Ich werde mir ansehen müssen, wer kandidiert, aber ich mag Bibi sehr«, sagt der amerikanische Präsident

 19.06.2026

Genf

Absage aus Bern: Heute keine USA-Iran-Gespräche

Abkommen unterzeichnet, Treffen abgesagt: Die geplante Gesprächsrunde in der Schweiz findet heute doch nicht statt

 19.06.2026

Essay

Zwischen Progressivität und Zerfaserung

Quo vadis, liberales Judentum? Ein Debattenbeitrag von Avitall Gerstetter

von Avitall Gerstetter  19.06.2026

Berlin

Merz lehnt Apartheid-Vergleich von Israel entschieden ab

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat Israel mit einem Apartheid-System verglichen. Merz widerspricht sehr deutlich

 18.06.2026

Washington

US-Vize Vance verbittet sich israelische Kritik an Trump

Aus der israelischen Regierung wird Kritik laut – nicht nur am Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran, sondern auch an Präsident Trump. Dessen Vize kann mit damit allerdings gar nichts anfangen

 18.06.2026

Kommentar

Nimm die Wahrheit an, von wem auch immer sie gesagt wurde

Bisweilen wirkt die Debatte um KI-generierte Texte absurd. Denn die Qualität eines Arguments sollte entscheidender sein als sein Urheber

von Leeor Engländer  18.06.2026

Meinung

Wie Höcke die AfD zur Abrissbirne der Demokratie machen will

Die jüngsten Aussagen des Thüringer AfD-Chefs zeigen einmal mehr, wes Geistes Kind Björn Höcke ist und was er mit Deutschland vorhat: nichts Gutes

von Michael Thaidigsmann  18.06.2026

Wirtschaft

Weiter wenig Schiffsverkehr durch Straße von Hormus

Vor dem Krieg passierten täglich Hunderte Schiffe die Meerenge. Dann kam der Verkehr weitgehend zum Erliegen, weil der Iran Reedern drohte. Kommt nach der Einigung mit den USA ein Aufschwung?

 18.06.2026