Berlin

»Einzigartige Beziehung«

»An den Holocaust erinnern und die Heiligkeit der Holocaust-Opfer schützen«: Mickey Levy, Bärbel Bas und Wolfgang Sobotka (v.r.) am Schriftzug WeRemember zur Erinnerung an die Millionen im Nationalsozialismus ermordeten Juden vor dem Reichstagsgebäude Foto: imago images/Future Image

Knessetsprecher Mickey Levy ist am Dienstag mit Bundestagspräsidentin Bärbel Bas zusammengetroffen. Zu Beginn trug er sich ins Gästebuch des Bundestages ein. Am Mittag versammelten sich Bas und Levy mit dem Präsidenten des österreichischen Nationalrates, Wolfgang Sobotka, zu gemeinsamen Statements gegen Antisemitismus beim Schriftzug #WeRemember vor dem Reichstagsgebäude.

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Danach erklärte er: »Israel und Deutschland unterhalten eine einzigartige Beziehung, die auf gemeinsamen Werten, demokratischen Überzeugungen und der Verpflichtung beruht, an den Holocaust zu erinnern und die Heiligkeit der Holocaust-Opfer zu schützen.«

Bundestag und Knesset hätten eine fruchtbare Beziehung, so Levy. Während des Arbeitstreffens habe er vorgeschlagen, ein Forum mit jungen Parlamentariern beider Parlamente zu gründen.

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Bei einer Sitzung des Auswärtigen Ausschusses ging es um die atomare Bedrohung durch den Iran. Dazu erklärte der Knessetsprecher: »In der Woche, in der die Welt den Internationalen Holocaust-Gedenktag begeht, müssen wir die Stimmen aus Teheran, die die Zerstörung des Staates Israel fordern, sehr ernst nehmen und den Iran daran hindern, nukleare Fähigkeiten zu erwerben.« Bei den Verhandlungen mit dem Iran müssten die Beteiligten vermeiden, in eine Falle zu tappen, »indem sie ein zahnloses Abkommen ohne wirksame Überwachungssysteme unterzeichnen, das den Iran nicht daran hindern wird, nukleare Fähigkeiten zu erwerben«.

Anschließend traf sich Levy mit Bundesinnenministerin Nancy Faeser und Felix Klein, den Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus. Am Mittwochmittag stand ein Empfang bei Bundeskanzler Olaf Scholz auf dem Programm. Bei dem gemeinsamen Gespräch sollten unter anderem das Holocaust-Gedenken und der Kampf gegen Antisemitismus im Mittelpunkt stehen, hieß es vorab.

Am Donnerstag ist die Teilnahme an der Gedenkstunde des Bundestages zum 27. Januar geplant, nach Zeitzeugin Inge Auerbacher soll auch Levy dort das Wort ergreifen. Es ist das erste Mal, dass ein Präsident des israelischen Parlaments an dieser Stelle spricht. Levy ist am Montag anlässlich des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus nach Berlin gekommen. ja

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Shelly Meyer

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