Sachsen

Durchsuchung wegen Antisemitismus-Verdachts

Foto: dpa

Beamte des Landeskriminalamts Sachsen haben wegen des Verdachts der Volksverhetzung Wohnräume eines Tatverdächtigen in Chemnitz durchsucht.

Der Beschuldigte stehe in Verdacht, über ein Telegram-Profil zu Hass gegen in Deutschland lebende Juden aufgestachelt zu haben, teilte das Landeskriminalamt Sachsen am Donnerstag in Dresden mit.

Der 43-Jährige soll demnach zwischen August und September 2021 über ein Telegram-Profil mindestens fünf Postings verfasst haben, in denen er zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen aufforderte. Das Profil des Beschuldigten sei bundesweit bekannt. Inhalte wurden und werden demnach durch andere Nutzer in verschiedenen Telegram-Gruppen geteilt.

Die Durchsuchung wurde im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens der Generalstaatsanwaltschaft Dresden vollzogen. Dabei seien Beweismittel in Form von Technik, Mobiltelefonen, Speichermedien und Datenträgern sichergestellt worden, hieß es.

Der Beschuldigte war den Angaben zufolge bisher mit Delikten wie Nötigung und Beleidigung polizeilich in Erscheinung getreten. Er wird der Reichsbürgerszene zugeordnet. epd

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