Terror

Duisburger kündigte Anschläge auf Israel an

Foto: dpa

Ein mutmaßlicher Unterstützer der Terrorgruppe Islamischer Staat muss sich von Montag (9.30 Uhr) an vor Gericht verantworten. Der 27-Jährige aus Duisburg soll laut Anklage der Düsseldorfer Generalstaatsanwaltschaft in einem Messengerdienst mehrmals Anschläge auf Israel angekündigt haben.

Zudem soll er in einem islamistischem Online-Forum den Treueeid auf den IS geleistet und der Terrorgruppe über einen Kontaktmann insgesamt 250 Euro überwiesen haben. Der Hinweis eines ausländischen Geheimdienstes soll die Ermittler auf die Spur des Angeklagten gebracht haben.

Die Anklagevorwürfe lauten Terrorfinanzierung und Verabredung zu einem schweren, staatsgefährdenden Verbrechen. Aus Ermittlerkreisen hieß es, dass sich der zum Islam konvertierte Deutsche seit 2007 mit islamistischen Terroranschlägen in Deutschland beschäftigt habe.

Vor fünf Jahren soll sich der Duisburger ein Flugticket in die USA besorgt haben, um in New York mit einem Auto in eine Menschenmenge zu fahren. Der 27-Jährige wurde am 27. Mai festgenommen. 

Für den Prozess am Düsseldorfer Landgericht sind bis zum 7. Januar fünf weitere Verhandlungstermine angesetzt. dpa

Wahlkampf im Nordosten

Ex-CDU-Politiker Michel Friedman wirbt für die Grünen

 17.09.2026

Nordrhein-Westfalen

Brandanschlag auf Synagoge Wuppertal

Nach ersten Erkenntnissen handelte der polizeibekannte Mann mit afghanischer Staatsangehörigkeit allein

 17.09.2026 Aktualisiert

Berlin-Wahl

Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen CDU und Linke

Neue Umfrage sieht eine Partei wieder knapp in Führung

 17.09.2026

München

Drinnen redet ein Palästinenser, draußen wird er mit »Free Palestine«-Rufen niedergebrüllt

In der bayerischen Landeshauptstadt fand eine Medienkonferenz mit prominenten Teilnehmern statt, gegen die es im Vorfeld Boykottaufrufe gab. Redner beklagten die zunehmende Polarisierung

von Michael Thaidigsmann  17.09.2026

Karlsruhe

Iraker plante Anschlag in Bremen

Der 24-jährige Islamist soll eine Kirche in Bremen als Anschlagsziel ausgewählt und schon eine Schusswaffe beschafft haben. Die Ermittler werfen ihm mehrere schwere Straftaten vor

 17.09.2026

Synagoge in Mailand (Archiv)

Mailand

»Niemand wird mich hier erniedrigen«

Nach antisemitischer Attacke: Jetzt spricht der angegriffene Rabbiner

 17.09.2026 Aktualisiert

Berlin-Wahl

»Stimmen Sie gegen Antisemitismus!«

Die Vorsitzende der DIG Berlin Brandenburg, Cerstin Richter-Kotowski ruft Wähler dazu auf, Parteien zu wählen, die Judenhass bekämpfen

 17.09.2026

München

Rabbiner: Plan gegen islamistischen Terror ist Vorbild für Europa

Mit einem Zehn-Punkte-Plan sollen in Deutschland Radikalisierung und islamistischer Terror bekämpft werden. Zustimmung kommt von Rabbinern, die über die Landesgrenzen hinaus denken. Allerdings wird auch Kritik laut

von Leticia Witte  17.09.2026

Kommentar

»Ich esse gerne Wassermelonen«

Wie BSW-Spitzenkandidat Michael Lüders sich als verrückter Rand einer Wahldebatte präsentierte

von André Anchuelo  17.09.2026