Katastrophe

Beileid und Bestürzung

Obdachlos: Viele Tausend Japaner sind nach Erdbeben und Tsunami obdachlos geworden. Sie brauchen dringend Hilfe. Foto: imago

Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat den Menschen in Japan nach dem Erdbeben, dem Tsunami und angesichts der Nuklearkatastrophe sein Beileid ausgedrückt. »Worte reichen nicht aus, um Bestürzung und Trauer zu fassen, die uns erfüllen«, schrieb Präsident Dieter Graumann am Freitag in einem Brief an den japanischen Botschafter in Berlin, Takahiro Shinyo.

Die jüdische Gemeinschaft in Deutschland stehe in diesen Tagen solidarisch an der Seite der Japaner und werde dazu beitragen, Hilfe für das Land zu ermöglichen. »Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der Opfer, bei den Verletzten und Verschollenen und allen Menschen, die sich in diesen Tagen einer ungewissen Zukunft gegenübersehen«, so Graumann. Angesichts der globalen Auswirkungen der Katastrophe begreife man in diesen Tagen, »wie nah zusammengerückt, wie klein die Welt heute geworden ist und wie groß unsere gemeinsame Verantwortung«. ja

Der Zentralrat der Juden ruft zu Spenden für die Opfer in Japan auf. Weitere Informationen unter: www.zentralratdjuden.de/de/topic/70.html

Belgien

Uni-Rektorin: »Haben bereits viele Partnerschaften verloren«

Die Besetzer verlangen einen vollständigen Boykott Israels und wollen weitermachen - obwohl die Uni-Leitung ihnen nun erneut entgegenkam

von Michael Thaidigsmann  15.05.2026

USA

Gericht setzt Sanktionen gegen Francesca Albanese aus

Ein Richter in Washington hat Sanktionen der Trump-Regierung gegen die UN-Berichterstatterin vorerst gestoppt. Die USA werfen ihr Voreingenommenheit und Antisemitismus vor

 15.05.2026

London

König Charles besucht Opfer der Messerattacken in Golders Green

Der Monarch spricht auch mit dem 76-jährigen Norman Shine, der im April bei einer antisemitisch motivierten Mersserattacke an einer Bushaltestelle am Hals verletzt worden war

 15.05.2026

Würzburg

Schuster sieht Gleichgültigkeit bei Judenhass - Zivilcourage gefragt

Der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, warnt vor einem Wegsehen bei Antisemitismus in Deutschland. Und gibt konkrete Tipps, wie man auf judenfeindliche Sprüche reagieren sollte

 15.05.2026

Peking

Trump erhöht Druck auf Iran

»Ich werde nicht mehr besonders lange geduldig sein«, sagt der amerikanische Präsident

 15.05.2026

Spanien

FC Barcelona distanziert sich von Jungstar Yamal – Entschuldigung an israelische Fans

»Wir möchten betonen, dass der betreffende Moment im Vorfeld von keiner mit dem FC Barcelona verbundenen Partei geplant war«, schreibt der Verein auf Hebräisch

 15.05.2026

Bern

Mengele-Akten endlich öffentlich

Der Schweizer Nachrichtendienst blockierte den Zugang zu diesen Unterlagen jahrzehntelang. Nun wird diese Sperre aufgehoben

von Nicole Dreyfus  14.05.2026

Mittelmeer

Gaza-Hilfsflotte sticht von Türkei aus erneut in See

Israel wirft einigen Aktivisten Verbindungen mit der islamistischen Terrororganisation Hamas im Gazastreifen vor

 14.05.2026

Meinung

Orden für den Botschafter: Wie Leo XIV. Irans Regime aufwertet

Mit seinem Orden für den iranischen Botschafter beim Heiligen Stuhl verpasst der Papst den Menschen im Iran symbolisch einen Tritt in die Magengrube

von Michael Thaidigsmann  13.05.2026