Auschwitz Komitee

Twitter von antisemitischem Hass befreien

Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com

Das Internationale Auschwitz Komitee fordert von Twitter-Chef Elon Musk verstärkten Einsatz gegen »antisemitischen Dreck und Hass«. Es sei eine »alarmierende und bedrohliche Entwicklung«, dass sich antisemitische Hetze auf dem Kurznachrichtendienst häufe, mahnte das Komitee am Donnerstag in Berlin.

Zuvor hatte eine Studie ergeben, dass sich das Volumen von englischsprachigen antisemitischen Tweets seit der Twitter-Übernahme durch Musk im vergangenen Oktober mehr als verdoppelt habe.

nutzer Wenn diese Entwicklung nicht gestoppt werde, werde sich jeder verantwortungsbewusste Nutzer überlegen, »ob er dieser Plattform zukünftig seine Botschaften anvertrauen will«, erklärte der Exekutiv-Vizepräsident des Auschwitz Komitees, Christoph Heubner.

»Entweder will Elon Musk keinerlei Verantwortung dafür übernehmen, dass Twitter zum Aktionsfeld antisemitischer und rechtsextremer Schmierfinken wird, oder er akzeptiert zustimmend, dass antisemitische Hetze und Lügen in der Welt, die ihm gehört, immer mehr ihren Platz findet.« kna

Nahost

IDF reagieren auf Angriffe mit Gegenschlägen in Gaza

Kommandeure der Terrororganisationen Hamas und Palästinensischer Islamischer Dschihad wurden nach den Angriffen ins Visier genommen

 16.01.2026

New York

AJC: Demonstranten im Iran nicht im Stich lassen

Die internationale Gemeinschaft trage die Verantwortung, »in Solidarität mit dem iranischen Volk zu handeln«, so die jüdische Organisation

 16.01.2026

Kunstakademie Düsseldorf

Jüdische Organisationen verlangen Absage von Veranstaltung mit Terror-Unterstützerin

Das Netzwerk Jüdischer Hochschullehrender und die WerteInitiative schließen sich der Forderung der CDU in NRW an

 16.01.2026

Moskau/Jerusalem

Putin spricht mit Netanjahu: Vermittlung zu Iran?

Russland will mitmischen: In Gesprächen mit dem Ministerpräsidenten Israels und dem iranischen Präsidenten bietet sich Putin als Vermittler an. Was steckt hinter dem diplomatischen Vorstoß?

 16.01.2026

Berlin

Bündnis fordert von Bundesregierung: Protestierer im Iran unterstützen, Regime isolieren

Zu den Unterzeichnern einer entsprechenden Petition gehören auch Prominente wie die Schauspielerin Uschi Glas

von Imanuel Marcus  16.01.2026

Gastbeitrag

Wie Europas Parlamentarier über Israel denken

Der Blick europäischer Politiker auf Israel hat sich gewandelt, wie die jüngste ELNET-Befragung von europäischen Politikern zeigt

von Carsten Ovens  16.01.2026

Tel Aviv

Israelische Experten rechnen mit neuer Protestwelle im Iran

Tausende Tote, brutale Repression – doch israelische Experten sehen den Protestgeist im Iran nicht als gebrochen. Droht der Führung in Teheran ein neuer Schub zivilen Ungehorsams?

 16.01.2026

USA

Fall Mahmoud Khalil: Abschiebung wieder möglich

Die Trump-Administration erzielt in einem aufsehenerregenden Einwanderungsverfahren einen juristischen Erfolg

 16.01.2026

Berlin

Jungpolitiker fordern entschlossenes Handeln gegen iranisches Regime

Mehrere Parteijugenden schließen sich der Forderung des Jungen Forum der DIG nach einem entschlossenen politischen Handeln der Bundesregierung und der EU an – mit dem Ziel eines Regimewechsels in Teheran

 16.01.2026