Auschwitz Komitee

Twitter von antisemitischem Hass befreien

Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com

Das Internationale Auschwitz Komitee fordert von Twitter-Chef Elon Musk verstärkten Einsatz gegen »antisemitischen Dreck und Hass«. Es sei eine »alarmierende und bedrohliche Entwicklung«, dass sich antisemitische Hetze auf dem Kurznachrichtendienst häufe, mahnte das Komitee am Donnerstag in Berlin.

Zuvor hatte eine Studie ergeben, dass sich das Volumen von englischsprachigen antisemitischen Tweets seit der Twitter-Übernahme durch Musk im vergangenen Oktober mehr als verdoppelt habe.

nutzer Wenn diese Entwicklung nicht gestoppt werde, werde sich jeder verantwortungsbewusste Nutzer überlegen, »ob er dieser Plattform zukünftig seine Botschaften anvertrauen will«, erklärte der Exekutiv-Vizepräsident des Auschwitz Komitees, Christoph Heubner.

»Entweder will Elon Musk keinerlei Verantwortung dafür übernehmen, dass Twitter zum Aktionsfeld antisemitischer und rechtsextremer Schmierfinken wird, oder er akzeptiert zustimmend, dass antisemitische Hetze und Lügen in der Welt, die ihm gehört, immer mehr ihren Platz findet.« kna

Meinung

Linke: Rotes Fähnchen im antizionistischen Wind

Linken-Parteichef Jan van Aken bagatellisiert den Beschluss seiner Genossen in Niedersachsen zu Israel. Damit dürfte er nicht durchkommen

von Michael Thaidigsmann  16.03.2026

Rüstung

Ein Iron Dome »Made in Germany«?

Israel hat Deutschland Unterstützung beim Ausbau seiner Luftabwehr angeboten. Man könne sich vorstellen, den Iron Dome nicht nur zu liefern, sondern auch vor Ort zu produzieren, sagt der Chef des Rüstungskonzerns Rafael

von Ralf Balke  16.03.2026

Iran-Krieg

NATO-Staaten gegen Einsatz in Straße von Hormus

Könnte die NATO dabei helfen, die Straße von Hormus gegen iranische Attacken zu sichern? US-Präsident Donald Trump ist dieser Meinung, doch seine Alliierten zögern

 16.03.2026

Antisemitismus

Das sagt der Linken-Chef zum Büttner-Abgang

Der brandenburgische Antisemitismus-Beauftragte Andreas Büttner eckte in seiner Partei an. Jetzt verlässt er die Linke mit bitterer Kritik. Seine Partei erlebt die x-te Neuauflage einer Debatte

von Oliver von Riegen, Verena Schmitt-Roschmann  16.03.2026

Berlin

Hertie School: Studierendenvertretung verliert Misstrauensvotum

Nach einem Beschluss zur Unterstützung der gegen Israel gerichteten BDS-Bewegung haben die Studenten der privaten Hochschule ihre Vertretung abgewählt

von Joshua Schultheis  16.03.2026

Iran-Krieg

Deutschland will keinen NATO-Einsatz in der Straße von Hormus

Die US-Regierung macht Druck auf Nato-Partner, sich an der Absicherung einer wichtigen Seeroute in Nahost zu beteiligen. Berlin macht klar, dass man die Allianz gar nicht am Zuge sieht

 16.03.2026

Washington D.C.

Trump fordert militärische Unterstützung im Golf

Insbesondere von europäischen NATO-Staaten erwarte er konkrete Beiträge. Andernfalls drohe der NATO eine schwierige Zukunft, so der amerikanische Präsident

 16.03.2026

Thüringen

Jüdische Organisationen warnen vor »antisemitischer Provokation« in Buchenwald

Ein breites Bündnis wendet sich mit einer gemeinsamen Erklärung scharf gegen die Kampagne \»Kufiyas in Buchenwald\«

 16.03.2026

Nahost

Reaktion auf Beschuss der Miliz: Israel greift Hisbollah und iranisches Regime an

Die Lage im Überblick

 16.03.2026