Auschwitz Komitee

Twitter von antisemitischem Hass befreien

Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com

Das Internationale Auschwitz Komitee fordert von Twitter-Chef Elon Musk verstärkten Einsatz gegen »antisemitischen Dreck und Hass«. Es sei eine »alarmierende und bedrohliche Entwicklung«, dass sich antisemitische Hetze auf dem Kurznachrichtendienst häufe, mahnte das Komitee am Donnerstag in Berlin.

Zuvor hatte eine Studie ergeben, dass sich das Volumen von englischsprachigen antisemitischen Tweets seit der Twitter-Übernahme durch Musk im vergangenen Oktober mehr als verdoppelt habe.

nutzer Wenn diese Entwicklung nicht gestoppt werde, werde sich jeder verantwortungsbewusste Nutzer überlegen, »ob er dieser Plattform zukünftig seine Botschaften anvertrauen will«, erklärte der Exekutiv-Vizepräsident des Auschwitz Komitees, Christoph Heubner.

»Entweder will Elon Musk keinerlei Verantwortung dafür übernehmen, dass Twitter zum Aktionsfeld antisemitischer und rechtsextremer Schmierfinken wird, oder er akzeptiert zustimmend, dass antisemitische Hetze und Lügen in der Welt, die ihm gehört, immer mehr ihren Platz findet.« kna

Nahost

Im Kriegsfall: Vergeltungsschläge des Iran über Stellvertreter erwartet

Nach Einschätzung westlicher Sicherheitskreise würden amerikanische Ziele weltweit ins Visier geraten - sogar in Europa

 23.02.2026

Interne Analyse

Gaza-Krieg schadete Kamala Harris im Präsidentschafts-Wahlkampf

Nachdem die Demokratin gegen Donald Trump verloren hatte, beauftragte ihre Partei einen »Autopsie-Bericht« über den Wahlkampf. Der wurde jedoch nie veröffentlicht. Jetzt sickern Details durch

 23.02.2026

Atomstreit

USA und Iran vor neuer Gesprächsrunde

Unterhändler beider Staaten sollen sich diese Woche in Genf treffen, um über einen iranischen Vorschlag für ein neues Atomabkommen zu beraten

 23.02.2026

Kiel

DIG-Landesvorsitzender nach Demo attackiert

Der Landesvorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Schleswig-Holstein und eine Begleiterin wurden angegriffen, ein weiteres Opfer geschlagen

 23.02.2026

Braunschweig

Zentralrat der Juden: Schau betont »schmerzliche Aktualität«

Nur fünf Jahre nach dem Ende der Nazi-Diktatur und des Holocaust wurde der Zentralrat der Juden in Deutschland gegründet. Zur Eröffnung der Jubiläumsausstellung nach 75 Jahren gibt es mahnende Worte

 23.02.2026

Weimar

Linksextreme planen Aktion in KZ-Gedenkstätte

Israelfeindliche Gruppen rufen zu einem Protest in der KZ-Gedenkstätte Buchenwald auf – am Jahrestag der Befreiung des Lagers. Die Gedenkstätten-Stiftung ist besorgt

 23.02.2026 Aktualisiert

Ukraine

Der verdrängte Krieg

Es gibt keine Alternative zur Unterstützung des angegriffenen Landes. Ansonsten könnte das Grauen näher rücken – auch bis zu uns nach Deutschland

von Igor Mitchnik  22.02.2026

Kommentar

Eure Masche zieht nicht mehr!

Mittlerweile hat es sich selbst im Kulturbetrieb herumgesprochen, dass die Bigotterie der sogenannten pro-palästinensischen Aktivisten allzu durchschaubar ist, wenn Menschenrechte gepredigt und im gleichen Atemzug »Genozid« und »Boykott« geschrien wird

von Sophie Albers Ben Chamo  22.02.2026

Kino

Wegen israelfeindlicher Propaganda-Rede bei Berlinale: SPD-Minister verlässt die Preisverleihung 

 21.02.2026