Parteien

Auschwitz Komitee nennt Verhalten von AfD-Politiker widerwärtig

Holocaust Mahnmal in Berlin Foto: picture alliance / Jens Kalaene/dpa

Das Internationale Auschwitz Komitee hat das Verhalten des Thüringer AfD-Politikers Holger Winterstein am Berliner Holocaust Mahnmal scharf verurteilt. Exekutiv-Vizepräsident Christoph Heubner nannte es am Dienstag in Berlin »widerwärtig«. Er beleidige damit Überlebende des Holocaust und verhöhne ihre ermordeten Angehörigen.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Ein von dem Kommunalpolitiker bei Facebook hochgeladenes Bild zeigt ihn auf einer der Betonstelen des Holocaust-Mahnmals, freudestrahlend die Arme in die Höhe streckend. Das Bild soll nach der Demonstration gegen die Energiekrise in Berlin am vergangenen Samstag entstanden sein. Später löschte Winterstein das Bild, das aber weiter in den sozialen Medien kursiert.

Dem Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) sagte er am Montag: »Das war echt blöd von mir.« Der Thüringer AfD-Landesverband bezeichnete das Verhalten auf Twitter als inakzeptabel. Der Sachverhalt solle intern aufgearbeitet und die notwendigen Konsequenzen gezogen werden.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Das Auschwitz Komitee sprach mit Blick auf den rechtsnationalen »Flügel« um den Thüringer AfD-Fraktionsvorsitzenden Björn Höcke davon, »welch menschenverachtender und antisemitischer Ungeist sich in der Partei Herrn Höckes hat entwickeln können«.

Der israelische Botschafter Ron Prosor twitterte: »Herr Winterstein, alle sehen Ihnen beim Tanzen zu, während Sie Schande über sich und Ihre Partei bringen. Genießen Sie Ihre beschämende Minute des Ruhms, denn Ihr Name wird bald vergessen sein. Die geheiligten Seelen, derer am Denkmal gedacht wird, werden nie vergessen werden.« epd

Teheran

Chamenei droht USA und Israel

Die Kämpfer der »Widerstandsfront« hätten »bemerkenswerte Siege« gegen »die beiden amerikanisch-zionistischen Terrorarmeen« errungen, sagt der neue Oberste Führer

 27.05.2026

Medien

Nicholas Potter wechselt zu Axel Springer

Der Journalist verlässt die taz und wird ab dem 1. Juli als Chefreporter redaktionsübergreifend für mehrere Marken des Springer-Verlags arbeiten

 27.05.2026

Berlin

DIG warnt vor Wahl der Linken, des BSW und der AfD

Während alle Parteien erklärten, gegen Judenhass vorgehen zu wollen, vermisse man insbesondere bei Linken und BSW eine klare Benennung von israelbezogenem Antisemitismus, so Jochen Feilcke

 27.05.2026

München

Rückgang bei antisemitischen Straftaten in Bayern, Fallzahlen aber weiterhin hoch

Einen Mordversuch und weitere Gewalttaten mit antisemitischer Motivation registrierte die bayerische Polizei

 27.05.2026

Texas

Demokraten in Texas verhindern Kandidatur antisemitischer Bewerberin

Trotz ihrer Forderung, »amerikanische Zionisten« müssten inhaftiert werden, bekam die Kandidatin 36 Prozent der Stimmen

 27.05.2026

Kiel

Als Feinde markiert

In der Hafenstadt wurden Dutzende Plakate mit roten Hamas-Dreiecken aufgehängt, auf denen zu Gewalt gegen israelsolidarische Aktivisten aufgerufen wird. Was macht das mit den Betroffenen?

von Pascal Beck  27.05.2026

München

Mann wegen KZ-Nachbauten vor Finanzamt in U-Haft

Ein 33-Jähriger soll Holzbauten mit eindeutigen Bezügen zu den Vernichtungslagern der Nationalsozialisten vor ein Finanzamt in Niederbayern gestellt haben. Was daraufhin passiert ist

 27.05.2026

Berlin

Anschlag am Holocaustmahnmal: Zweiter Verdächtiger festgenommen

Nach Informationen aus Sicherheitskreisen soll der Mann den Angreifer vor der Tat bestärkt haben

 27.05.2026

Jerusalem/New York

Caroline Glick als neue Generalkonsulin in New York im Gespräch

Die in den USA geborene Kandidatin ist in Israel für ihre klar konservative Linie bekannt

 27.05.2026