Antrag

Antrag: Moorsoldatenlied soll immaterielles Kulturerbe werden

Auf der Begräbnisstätte Esterwegen wurden die Toten der Konzentrationslager Börgermoor, Esterwegen und Neusustrum und der Strafgefangenenlager im Emsland beerdigt. Foto: picture alliance / Wolfram Steinberg

Die Gedenkstätte Esterwegen im Emsland hat beantragt, das Lied »Wir sind die Moorsoldaten« in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufzunehmen.

»Das Moorsoldatenlied ist vor 90 Jahren im KZ Börgermoor im Emsland durch Häftlinge komponiert und gesungen worden«, erklärte Landrat Marc-André Burgdorf (CDU) als Vertreter der Gedenkstätte. Das sei ein symbolträchtiger Akt gegen ein Unrechtsregime gewesen.

»Heute ist es weltweit verbreitet und das wohl bekannteste Lied aus den Konzentrationslagern«, bekräftigte der Vorstandsvorsitzende der Gedenkstätten-Stiftung. Mittlerweile existierten mehr als 500 Versionen des Liedes, das zudem in zahlreiche Sprachen übersetzt worden sei. Mit der letzten Strophe »Ewig kann’s nicht Winter sein« drücke das Lied die Hoffnung auf eine bessere Zukunft aus, hieß es.

Das Lied wurde am 27. August 1933 zum ersten Mal vor Publikum gesungen. Die Gedenkstätte Esterwegen will das 90. Jubiläum der Uraufführung in ihren sozialen Medien und vor Ort vielfältig begleiten. Über Neuaufnahmen in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes wird im Frühjahr 2025 entschieden. epd

Steffen Krach, SPD-Spitzenkandidat bei der Abgeordnetenhauswahl 2026

Berlin

SPD-Vorstand beschließt Mitgliedervotum zu Koalitionsvertrag

Noch haben die Koalitionsverhandlungen in Berlin nicht begonnen. Klar ist aber schon, dass die Basis der drei potenziellen Regierungspartner eng eingebunden werden soll

 30.10.2026

Friedens-Mission

Woidke lobt Pferdetreck nach Jerusalem als Friedenszeichen

Sechs Monate und mehr als 3.500 Kilometer Reise durch acht Länder: Der Friedenstreck nach Jerusalem im vergangenen Jahr musste viele Hindernisse überwinden

 30.10.2026

Meinung

Elif Eralp und der »Spiegel«: Alles nur eine böse rechte Kampagne!

Die Spitzenkandidatin der Linken in Berlin offenbart aus Versehen ihre Angst vor dem Umfeld der eigenen Partei – und entlarvt den Vorwurf, Opfer einer Kampagne zu sein

von Wiebke Hollersen  30.10.2026

Iran-Krieg

Katarische Unterhändler in Teheran zu Gesprächen

Inmitten von Spannungen und Angriffen auf Schiffe in der Straße von Hormus mehren sich diese Woche diplomatische Besuche im Iran. Jetzt sind Vertreter aus Katar eingetroffen

 30.10.2026

Wahl in Israel

Josef Schuster: Regierungswechsel in Israel könnte förderlich sein

Äußerungen rechtsradikaler Minister in Israel sind nicht akzeptabel, sagt der Präsident des Zentralrats der Juden. Was ein möglicher Regierungswechsel im Land für die deutsch-israelischen Beziehungen bedeuten könnte

von Leticia Witte  30.10.2026

SPIEGEL-Affäre

Eralp zu Angst-Eingeständnis: Nehme Rat von Behörden ernst

Mit schriftlichen Anmerkungen zu einem Interview sorgt die Berliner Linken-Frontfrau für Aufsehen. Nun bezieht sie selbst Stellung - und führt ihr Handeln auf den Rat der Sicherheitsbehörden zurück

 30.10.2026

Berlin

Thorsten Frei fordert Abbruch der Koalitionsverhandlungen mit Linken

»Wer in den eigenen Reihen die Zusammenarbeit mit Hamas-Sympathisanten duldet, kann nicht glaubwürdig Verantwortung für die Sicherheit von Millionen Berlinern übernehmen«, so der Fraktionschef der Bundestagsunion

 30.10.2026

Debatte

Nach Eralp-Veröffentlichung: Jetzt meldet sich der »Spiegel« zu Wort

 30.10.2026

Rheinland-Pfalz

CDU, SPD und Grüne fordern Schulterschluss gegen Antisemitismus

Nachdem in einem Brief an die Jüdische Gemeinde Speyer gedroht wurde, die Synagoge in die Luft zu sprengen, wollten die Fraktionen ein Zeichen setzen

 30.10.2026