Potsdam

Andreas Büttner erschüttert über Ermittlungsergebnis

Amtiert seit 2024 als Beauftragter des Landes Brandenburg für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus: Andreas Büttner Foto: IMAGO/Michael Bahlo

Brandenburgs Antisemitismusbeauftragter Andreas Büttner hat sich erschüttert darüber gezeigt, dass der Brandanschlag auf sein Haus Anfang Januar möglicherweise von Bekannten verübt wurde. Die Polizei habe ihn darüber informiert, dass gegen zwei Männer ermittelt werde und sie dringend verdächtig seien, sagte Büttner dem Berliner »Tagesspiegel« : »Ich habe mir vieles vorstellen können, aber nicht, dass so etwas aus dem eigenen Bekanntenkreis kommt.«

Bei dem Anschlag am frühen Morgen des 4. Januar wurde ein Nebengebäude auf Büttners Grundstück in Templin in Brand gesetzt. An der Haustür des Wohnhauses wurde zudem mit roter Farbe ein Dreieck angebracht. Das Symbol verwendet die palästinensische Terrororganisation Hamas, um Gegner und Ziele zu kennzeichnen.

»Ich verstehe es nicht«

Büttner sagte dem »Tagesspiegel«, für mögliche Motive habe er keine Erklärung. »Ich verstehe es nicht«, sagte er: »Ich weiß nur, dass die Polizei gründlich gearbeitet hat und Durchsuchungen nur möglich sind, wenn ein dringender Tatverdacht tatsächlich vorliegt.« epd

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