Amsterdam

Antisemiten wollen Massaker-Gedenken stören

Die Demonstranten in Amsterdam forderten zur Vernichtung Israels auf und behaupteten, Israel würde jeden Tag im Gazastreifen morden wie die Hamas am 7. Oktober Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Bei einer antisemitischen Demonstration in Amsterdam sind nach Angaben der Polizei Dutzende Menschen festgenommen worden. Die Demonstranten hatten sich den Angaben zufolge nicht an die Vorgaben der Behörden gehalten, daraufhin war die Demonstration abgebrochen worden.

Auf dem Dam-Platz gedachten Menschen der Opfer des 7. OktobersFoto: picture alliance / ANP

Sie hatten versucht, auf den zentralen Platz Dam in der niederländischen Hauptstadt zu gelangen. Dort fand zur selben Zeit eine Gedenkkundgebung für die Opfer des Hamas-Massakers statt. Daraufhin griff die Polizei mit mobilen Einsatzkräften, Pferden und Hunden ein. 

An mehreren Bahnhöfen im Land demonstrierten auch hunderte Menschen sitzend für die Rechte der Palästinenser. Diese Kundgebungen waren ebenfalls angemeldet und verliefen nach Angaben der Polizei zunächst friedlich. dpa/ja

Düsseldorf

Mehr als 600 Dokumente aus NS-Zeit an Gedenkstätten übergeben

Eine im November gestoppte Auktion hat zum Ankauf von mehr als 600 Dokumenten aus der NS-Zeit geführt. Im Düsseldorfer Landtag sind sie nun an Gedenkstätten, Erinnerungsorte und Archive übergeben worden

 06.07.2026

Hintergrund

UNRWA: Die Rosa-Luxemburg-Stiftung und die Israel-Lobby

Eine neue Studie der linksparteinahen Stiftung präsentiert jüdische und pro-israelische Organisationen in Deutschland pauschal als Sprachrohre der Regierung in Jerusalem

von Michael Thaidigsmann  06.07.2026

Bayern

Jüdische Gemeinde München hat einen neuen Vorstand gewählt

Wer die meisten Stimmen erhalten hat - ein Überblick

 06.07.2026

Erfurt

Erkenntnisse aus dem AfD-Parteitag

Während draußen Tausende protestieren, sieht sich die AfD drinnen bereit fürs Regieren. Wer gefeiert wird, wer an Einfluss gewinnt und was es mit einem rätselhaften Star-Wars-Moment auf sich hat

von Jörg Ratzsch, Anne-Beatrice Clasmann und Stefan Hantzschmann  06.07.2026

Berlin

Kommission soll Unrecht an Sinti und Roma aufarbeiten

Auch nach 1945 haben Sinti und Roma in Deutschland Unrecht erlebt. Schon bald soll eine Kommission diesen Teil der Geschichte aufarbeiten. Das hat die Bundesregierung beschlossen

von Alexander Riedel  06.07.2026

Berlin

Wadephul: Irans Zahlung für Minenräumung wäre gerechtfertigt

»Der Iran hat rechtswidrig eine internationale Seefahrtsstraße vermint«, sagte der Bundesaußenminister

 06.07.2026

Berlin

Wegen Kritik an Passage zu Judenhass: CDU entfernt Wahlkampfvideo vorübergehend

In den sozialen Medien schreiben Kritiker, die Wahlwerbung setze friedliche Demonstrationen mit Antisemitismus gleich. Die Partei weist dies zurück

von Imanuel Marcus  06.07.2026

Vermummte Menschen mit Holzlatten

Berlin

Antisemitismus-Streit in linkem Jugendzentrum eskaliert

In Berlin-Hellersdorf ist es am Wochenende zu gewalttätigen Auseinandersetzungen wegen konträrer Positionen zu Israel gekommen

 06.07.2026

Gaza

Hamas kündigt Auflösung der De-facto-Regierung an

Auf einer Pressekonferenz verkündet die Terrororganisation die Abgabe der Koordination der zivilen Verwaltung. Die saudi-arabische Zeitung »Asharq Al-Awsat« schreibt, dies könnte den Weg für eine Übergangsverwaltung aus Fachleuten ebnen

 06.07.2026 Aktualisiert