Berlin

50-Jähriger zum zweiten Mal antisemitisch attackiert

Foto: dpa

Nach zwei antisemitischen Angriffen auf einen 50-Jährigen in Berlin hat die Polizei einen Tatverdächtigen vorübergehend festgenommen. Nach dem ersten Vorfall von Anfang November in einem Lokal im Stadtteil Kreuzberg sei der Mann am späten Sonntagabend am selben Ort von dem 50-Jährigen wiedererkannt worden, teilte die Polizei am Montag mit. Auch der mutmaßliche damalige Angreifer habe den 50-Jährigen erkannt, ihn ersten Erkenntnissen zufolge erneut attackiert und mit der Faust ins Gesicht geschlagen.

Anschließend sei er geflüchtet, habe jedoch in der Umgebung von Beschäftigten eines Sicherheitsdienstes und dem Angegriffenen bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden können, hieß es. Der 50-Jährige habe eine Platzwunde über dem rechten Auge erlitten.

Bei dem Vorfall Anfang November habe sich der Tatverdächtige in dem Lokal unaufgefordert im Beisein eines weiteren Mannes und eines Kindes an den Tisch des 50-Jährigen gesetzt, ihn auf seinen Schal eines jüdisch-israelischen Fußballclubs angesprochen, in ein Gespräch über den Nahostkonflikt verwickelt, beleidigt und mit der Faust ins Gesicht geschlagen, hieß es. Der 50-Jährige sei danach zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht worden. In beiden Fällen ermittelt der Staatsschutz des Berliner Landeskriminalamts der Polizei. epd

Washington D.C./Gaza

Trotz Milliardenzusage: Zweifel an Trumps Gaza-Friedensplan

Der US-Präsident hat Milliardenhilfen seines umstrittenen Friedensrats für Gaza angekündigt. Doch die Frage der Entwaffnung der Hamas bleibt ungelöst. Und die Terroristen haben eigene Forderungen

 20.02.2026

Essay

Iran ist nicht das islamistische Regime. Iran, das seid ihr!

Eine Verneigung vor dem Mut der freiheitsliebenden Menschen im Iran und in der iranischen Diaspora

von Sarah Maria Sander  19.02.2026

Washington D.C.

Steht ein US-Militärschlag gegen Iran kurz bevor?

Das US-Militär wäre amerikanischen Berichten nach in der Lage, bereits an diesem Wochenende Angriffe auf iranische Ziele zu starten

 19.02.2026

Sanktionen

EU setzt Revolutionsgarden auf Terrorliste

Um an der Macht zu bleiben, hat Irans Führung Massenproteste brutal niedergeschlagen. Nun ist in der EU als Reaktion darauf eine Entscheidung offiziell, die jahrelang nicht möglich war.

 19.02.2026

Warschau

Polen ruft seine Bürger zum Verlassen des Iran auf

Die Regierung warnt vor einem drohenden Konflikt zwischen den USA und dem Iran. Donald Tusk fordert die Bürger auf, sofort aus dem Land auszureisen. Eine Evakuierung könnte bald unmöglich sein

 19.02.2026

Meinung

Königliches Versagen im Kulturbetrieb

Das renommierte Reina-Sofía-Museum in Madrid setzt eine Schoa-Überlebende vor die Tür. Die Existenz des Juden wird zur Provokation, die Befindlichkeit des Antisemiten zum schützenswerten Gut. Spanien ist verloren!

von Louis Lewitan  19.02.2026

New York

Naher Osten: Umfangreichste US-Militärpräsenz seit 2003

Bis zu drei Flugzeugträger sowie zahlreiche Kampfjets der Typen F-16, F-22 und F-35 sind in der Region oder sollen dorthin unterwegs sein

 19.02.2026

Ukraine

Der verdrängte Krieg

Es gibt keine Alternative zur Unterstützung des angegriffenen Landes. Ansonsten könnte das Grauen näher rücken – auch bis zu uns nach Deutschland

von Igor Mitchnik  19.02.2026

London

Epstein-Skandal: Polizei nimmt Ex-Prinz Andrew fest

Der frühere britische Prinz soll vertrauliche Dokumente an Sexualstraftäter Jeffrey Epstein weitergeleitet haben. Jetzt reagiert die Polizei - an Andrews Geburtstag

 19.02.2026