Fotografie

Zivilcourage und Menschlichkeit

Mit ihrer Fotoausstellung Auf derselben Seite möchten Lydia Bergida und Marco Limberg ein Augenmerk auf die Letzten der »Gerechten unter den Völkern« richten. Wie die Überlebenden der Schoa sind die vom Yad-Vashem-Institut geehrten Menschen, die während der NS-Zeit Jüdinnen und Juden gerettet haben, Zeugen und Zeuginnen unserer Zeit. Sie sollten gesehen und gehört werden.

Durch Porträts und fotografische Erzählungen wollen die Fotografen die »Gerechten« ehren und auf sie aufmerksam machen. Es geht auch darum, ihnen eine Stimme zu verleihen in einer Zeit, in der Hass, Kriege, Antisemitismus und andere Formen von Menschenfeindlichkeit weltweit an der Tagesordnung sind. Die Fotografen möchten die Humanität der Porträtierten zeigen und ihre Werte vermitteln.

Diese Ausstellung zeigt, wie man auch in schlimmsten Zeiten Menschlichkeit und Würde bewahren und Zivilcourage zeigen konnte. Die »stillen Helden« sind Vorbilder für Generationen. Von ihnen wäre zu lernen, wie Menschen Verantwortung für das Hier und Jetzt übernehmen können. Gerade in unserer Zeit, in der es bald keine Zeitzeugen mehr geben wird – weder aufseiten der Verfolgten noch aufseiten der »Gerechten« –, soll diese fotografische Arbeit eine Reflexion über die heutige Lebenswirklichkeit und ein Beitrag zur Zeitgeschichte sein. ja

Die Porträts und fotografischen Erzäh-lungen sind vom 26. Januar bis 7. April im Willy-Brandt-Haus in Berlin zu sehen. Mehr Informationen unter: www.fkwbh.de/veranstaltung/auf-derselben-seite-die-letzten-der-gerechten-unter-den-voelkern

Eröffnung

Museum Zwangsarbeit zeigt Ausstellung zu »unerwünschten Kindern«

Beziehungen zwischen Deutschen und Zwangsarbeitern im NS-Regime waren verboten. Trotzdem gab es diese Kontakte ebenso wie Kinder aus diesen Beziehungen. Eine Ausstellung in Weimar widmet sich den Geschichten der betroffenen Eltern und Kindern

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Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

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Auszeichnung

Shimon-Peres-Preis für deutsch-israelische Projekte

Für einen Dialog in Krisenzeiten werden jetzt zwei deutsch-israelische Projekte ausgezeichnet. Der Preis erinnert an den Friedensnobelpreisträger und israelischen Staatspräsidenten Shimon Peres

 29.10.2026

Kulturkolumne

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Tel Aviv

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Essay

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Warum ich Mitleid mit den Deutschen habe, die bis heute nicht begreifen wollen, dass wir keine wehrlosen Opfer mehr sind, sondern starke, selbstbestimmte Menschen, die hart zurückschlagen, wenn man uns angreift

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Zahl der Woche

810.000 wahlberechtigte Israelis

Fun Facts und Wissenswertes

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Programm

Tipps und Termine

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 29. Oktober bis zum 4. November

 28.10.2026