Ukraine-Krieg

Vladimir Burlakov findet Propaganda »gruselig«

Vladimir Burlakov (r.) mit seinem Lebensgefährten Martin (November 2021) Foto: imago images/Jan Huebner

Der in Moskau geborene Schauspieler Vladimir Burlakov (35) ist entsetzt über die Desinformationen der russischen Regierung über den Ukraine-Krieg. »Es ist unglaublich, wie diese Maschinerie der Propaganda funktioniert. Selbst intelligente Leute, Freunde meiner Familie, glauben an eine angebliche Propaganda des Westens«, sagte Burlakov am Montagabend der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

GEHIRNWÄSCHE »Wenn meine Mutter ihnen Bilder vom Krieg zeigt, sagen die: ›Das ist alles fake und nicht echt‹. Diese Gehirnwäsche ist echt gruselig.«

Der Schauspieler, der jüdische Wurzeln hat und im Saarländer »Tatort« Hauptkommissar Leo Hölzer spielt, war als Kind mit seiner Familie nach Deutschland gezogen.

Er und eine Freundin sammeln derzeit auf Instagram Spenden für Lebensmittel und andere Produkte, um sie unter Geflüchteten zu verteilen. »Man sieht die ganze Zeit das Leid der Menschen, die am Hauptbahnhof ankommen. Das nimmt mich schon sehr, sehr mit und berührt mich«, sagte der 35-Jährige weiter. dpa

TV-Tipp

Der Elvis der Violine

Ivri Gitlis ist ein Phantom. Er bespielte mit seiner Geige die großen Bühnen und musizierte mit den Stars der Musikbranche. Seinen Namen kennen heute aber nur die wenigsten. Eine Arte-Doku begibt sich auf Spurensuche

von Manfred Riepe  19.04.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der Jüdischen Welt

von Katrin Richter, Imanuel Marcus  19.04.2026

Aufgegabelt

Falafel-Bowl mit Quinoa

Rezept der Woche

von Katrin Richter  19.04.2026

Eurovision Song Contest

Mehr als 1000 Prominente verteidigen Israels ESC-Teilnahme

Helen Mirren, Amy Schumer und Co: Internationale Persönlichkeiten unterzeichnen einen offenen Brief

von Sabine Brandes  19.04.2026

Eurovision Song Contest

»Der Künstler aus Israel kann per se natürlich nichts dafür, dass er aus Israel kommt, aber …«

Der deutsche Sänger und frühere ESC-Teilnehmer Michael Schulte ruft Israel zum freiwilligen Verzicht auf seine Teilnahme am Eurovision Song Contest auf

 19.04.2026

Kultur

Klein wünscht sich mehr Wehrhaftigkeit gegen Antisemitismus im Kulturbetrieb

Der Antisemitismus-Beauftragte Klein kritisiert einen geplanten Auftritt der palästinenisch-stämmigen DJ Sama‘ Abdulhadi im Juli in Hamburg

 19.04.2026

Glosse

Der Rest der Welt

Beat statt Predigt: Wenn der Rabbiner für eine bessere Welt rappt

von Margalit Edelstein  19.04.2026

Kommentar

Hätte er doch einfach geschwiegen

Michael Schulte ist der erfolgreichste deutsche Teilnehmer des ESC der letzten Jahre. Und Schulte ist ein geschichtsbewusster Künstler. Umso befremdlicher sind seine Einlassungen zu Israel

von Daniel Killy  18.04.2026

Israel

Zeit, Zionist zu sein!

Wir Juden sollten uns nicht verstecken. Wir sollten offen, laut und stolz sein - auch und insbesondere auf den jüdischen Staat

von Daniel Neumann  17.04.2026