Heidelberg

Universität und Jüdische Hochschule starten Nahost-Studiengang

Jetzt einschreiben: die HfJS Foto: Philipp Rothe

Die Universität und die Hochschule für Jüdische Studien (HfJS) in Heidelberg bieten ab Herbst einen gemeinsamen Studiengang zu Nahoststudien an. Das baden-württembergische Wissenschaftsministerium genehmigte nun den Master-Studiengang, wie die Hochschulen am Donnerstag in Heidelberg mitteilten.

Möglich sind demnach Spezialisierungen in »Jüdischer Naher Osten« und »Islamischer Naher Osten«. Ein Schwerpunkt liegt auf den für die Region relevanten Sprachen Hebräisch, Türkisch, Arabisch und Persisch.

konfliktlagen Im Zentrum des Studiengangs soll der Vergleich zwischen jüdischer und muslimischer Kultur, Geschichte und Gesellschaft im Vorderen Orient stehen. Studierende lernen demnach Konfliktlagen der Region und deren historische Entstehung aus mehreren Perspektiven kennen. Dazu werde ein interdisziplinärer Ansatz gewählt.

Der Studiengang richtet sich an Absolventen mit einem Bachelor-Abschluss in Judaistik, Islamwissenschaft, Nahoststudien, Geschichte oder Politikwissenschaft. Studierende sind an beiden Hochschulen immatrikuliert. Beteiligt sind demnach die Abteilung Islamwissenschaft der Universität und verschiedene Fachbereiche der HfJS. Interessierte können sich noch bis Montag für das Wintersemester 2019/20 bewerben.  kna

Eröffnung

Museum Zwangsarbeit zeigt Ausstellung zu »unerwünschten Kindern«

Beziehungen zwischen Deutschen und Zwangsarbeitern im NS-Regime waren verboten. Trotzdem gab es diese Kontakte ebenso wie Kinder aus diesen Beziehungen. Eine Ausstellung in Weimar widmet sich den Geschichten der betroffenen Eltern und Kindern

 30.10.2026

New York

Nach Paul Simon wird auch Art Garfunkel 85

Mit Songs wie »The Sound of Silence« wurden Simon & Garfunkel weltberühmt – aber auch die Streits der beiden Schulfreunde aus New York sind legendär. Jetzt steht der nächste große Geburtstag an

von Christina Horsten  30.10.2026

Literatur

»Empfänger unbekannt«: Wenn ein Freund zum Feind wird

Die judenfeindlichen Novemberpogrome von 1938 jähren sich zum 88. Mal. Anlass, die Geschichte »Empfänger unbekannt« aus demselben Jahr zur Hand zu nehmen. Darin schlägt ein Jude zurück, mit überraschenden Mitteln

von Leticia Witte  30.10.2026

München

Julia Klöckner: Verteidigung jüdischen Lebens Aufgabe für alle

Jüdische Kultur ist in Deutschland tief verwurzelt. Zum 40. Mal wollen die Kulturtage diesen Reichtum würdigen. Für die Bundestagspräsidentin ein Anlass zu Mahnung und Hoffnung

 30.10.2026

Frankfurt

Eine Akademie für Deutschland

Am Montag wird die Jüdische Akademie feierlich eröffnet. Sie soll innerjüdische Debatten fördern und jüdische Perspektiven stärker in die Gesellschaft einbringen

von Josef Schuster  30.10.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

von Bettina Piper, Imanuel Marcus  29.10.2026

Auszeichnung

Shimon-Peres-Preis für deutsch-israelische Projekte

Für einen Dialog in Krisenzeiten werden jetzt zwei deutsch-israelische Projekte ausgezeichnet. Der Preis erinnert an den Friedensnobelpreisträger und israelischen Staatspräsidenten Shimon Peres

 29.10.2026

Kulturkolumne

Tikkun Olam am Abend

Das Geheimnis der Waldschnepfe

von Sophie Albers Ben Chamo  29.10.2026

Tel Aviv

Gal Gadot will mit ihrer Familie nach Israel zurückkehren

Die Hintergründe

 29.10.2026