EILMELDUNG! Medienbericht: Iran soll Ermordung von Josef Schuster und Volker Beck geplant haben

New York

Trauer um Tony Roberts

Tony Roberts Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

New York

Trauer um Tony Roberts

Der Schauspieler starb am vergangenen Freitag an den Folgen einer Lungenkrebserkrankung

 08.02.2025 19:25 Uhr

Der amerikanische Schauspieler und langjährige Weggefährte von Regisseur Woody Allen, Tony Roberts, ist im Alter von 85 Jahren gestorben. Roberts‘ Tochter Nicole Burley bestätigte seinen Tod der »New York Times«. Demnach starb er am Freitag in seinem Haus in New York an den Folgen einer Lungenkrebserkrankung. Roberts hatte über 50 Jahre lang als Schauspieler gearbeitet mit vielen Rollen in Allens Filmen, oft als dessen bester Freund.

Roberts begann seine Schauspielkarriere in den 60er Jahren am Broadway. Der vielseitige Theater-, Film- und Musicaldarsteller war in seiner jahrzehntelangen Karriere unter anderem in dem Oscar-prämierten Film »Der Stadtneurotiker« von 1977, in »Eine Sommernachts-Sexkomödie« (1982), und in »Hannah und ihre Schwestern« (1986) zu sehen. »Die letzten Jahre des Goldenen Zeitalters des Broadways« miterlebt

In Erinnerung blieb außerdem sein letzter Auftritt als Max Kellermann in dem Filmklassiker »Dirty Dancing«

Für seine Darbietungen in »How Now, Dow Jones« (1967) und »Mach’s noch einmal, Sam« (1969) wurde er für den Theaterpreis Tony nominiert. In Erinnerung blieb außerdem sein letzter Auftritt als Max Kellerman in einem Remake des des Filmklassikers »Dirty Dancing« von 2017. 

2015 veröffentlichte Tony Roberts ein Buch mit einem Rückblick auf sein Leben und seine Kariere. Darin schrieb er, dass er sich glücklich schätzen könne, genau das geworden zu sein, was er immer habe werden wollen. In einem Interview sagte er »Broadway World« im selben Jahr: »Ich hatte das Glück, die letzten Jahre des Goldenen Zeitalters des Broadways mitzuerleben. In dieser Ära war viel mehr los, das von hoher Qualität und großer Überzeugungskraft zu sein schien.« dpa

Würdigung

»Wo andere laut schweigen, lässt sie sich nicht unterkriegen«

Der Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland würdigt in seiner Laudatio auf die Jüdische Allgemeine die Verdienste der Redaktion - und ihren Mut

von Abraham Lehrer  21.05.2026

Tacheles-Preis

»Ihr prägt den Journalismus. Ihr prägt unser Land«

WELT-Chefredakteur Helge Fuhst hielt die Laudatio auf die Jüdische Allgemeine. Eine Dokumentation

von Helge Fuhst  21.05.2026

Cannes

Hüller als Erika Mann, Eidinger als Gestapo-Chef

Das Programm der Filmfestspiele ist vom Zweiten Weltkrieg geprägt. Ein Beitrag außerhalb des Wettbewerbs sorgte für Überraschungen

von Patrick Heidmann  21.05.2026

Dokumentation

»Mehr Mut zu unbequemen Wahrheiten!«

Die Jüdische Allgemeine ist mit dem Tacheles-Preis ausgezeichnet worden. Hier dokumentieren wir die Dankesrede von JA-Chefredakteur Philipp Peyman Engel

von Philipp Peyman Engel  21.05.2026

Aufgegabelt

Schawuot: Käse-Bourekas

Rezepte und Leckeres

 21.05.2026

Berlin

Daniel-Ryan Spaulding: Pro-israelischer Comedian aus Kanada in Deutschland

»Wenn wir Freiheit, Demokratie und säkulare Werte verteidigen wollen, dann sollten wir alle an der Seite Israels stehen«, sagt der Künstler, der auch zum Aktivisten wurde

von Imanuel Marcus  21.05.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

von Bettina Piper, Imanuel Marcus  21.05.2026

Leipzig

Ausstellung zu jüdischem Leben und Bach

Johann Sebastian Bach hat sehr wahrscheinlich keine persönlichen Kontakte zu Jüdinnen und Juden gepflegt. Doch seine Werke wurden schon im 18. Jahrhundert von der jüdischen Community aufgeführt und verbreitet

von Katharina Rögner  20.05.2026

Programm

Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 21. Mai bis zum 3. Juni

 20.05.2026