Berlin

Test-Sanierung am Holocaust-Mahnmal

Sanierungsbedürftig: Die mehr als 2700 Stelen des Berliner Holocaust-Mahnmals sollen instandgesetzt werden und einen Graffitischutz erhalten. Foto: imago

Am Holocaust-Mahnmal in Berlin ist ein Sanierungsverfahren getestet worden. Dabei geht es um Schäden an den Betonstelen, die seit Jahren ein Problem sind. Nun wurde an drei der Stelen eine elastische Befugung und ein Graffiti-Schutz aufgetragen, wie die Denkmalstiftung erklärte.

RISSE Das im Mai 2005 eröffnete Denkmal in der Nähe des Brandenburger Tors besteht aus einem wellenförmigen, knapp zwei Hektar großen Feld mit 2711 Betonstelen. Der darunter gelegene »Ort der Information« dokumentiert die Verfolgung und Vernichtung der europäischen Juden in der Zeit des Dritten Reiches.

Schon kurz nach der Eröffnung des Mahnmals waren Risse aufgetreten. Deswegen wurden in der Vergangenheit bereits Manschetten um die Blöcke gelegt.

Bernd Efinger, Geschäftsführer der Firma EAG aus Hannover, trug bei dem Test vor ein paar Tagen ein Muster eines Graffiti- und Oberflächenschutzes auf. Nach seiner Aussage sind zahlreiche Stelen von Moos und Flechten befallen. dpa/ja

Zahl der Woche

5 Millionen Bücher

Funfacts & Wissenswertes

 29.04.2026

Forum

Leserbriefe

Kommentare und Meinungen zu aktuellen Themen der Jüdischen Allgemeinen

 29.04.2026

Ausstellung

Caricatura-Galerie Kassel zeigt Cartoons zu jüdischem Leben

»Haben Juden nichts zu lachen?« - Die Caricatura-Galerie in Kassel eröffnet eine Ausstellung mit Karikaturen »zwischen bitterer Ironie und nachdenklicher Leichtigkeit«

 29.04.2026

Programm

Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 30. April bis zum 7. Mai

 29.04.2026

Berlin

Gericht weist Eilantrag zurück: Streit um Filmprojekt mit Sarah Maria Sander geht weiter

Im Zentrum des Rechtsstreits steht die Frage, ob Sander ihre Hauptrolle rechtmäßig verlor. Spielte ihr Engagement für Israel und gegen den palästinensischen Terror dabei eine Rolle?

 29.04.2026

Medien

Springer-Chef Döpfner nimmt »Politico«-Redaktion in die Pflicht

Niemand sollte für Axel Springer arbeiten, wenn er Israels Existenzrecht anzweifelt, stellt Mathias Döpfner nach Kritik aus der »Politico«-Redaktion klar

 29.04.2026

Hanno Loewy

(K)ein Abschied von Hohenems

Der ehemalige Direktor des Jüdischen Museums zieht ein Resümee – nach 22 Jahren als Leiter des Hauses. Zu Besuch in der Villa Rosenthal im österreichischen Vorarlberg

von Nicole Dreyfus  29.04.2026

Fernsehen

»Fauda« kehrt mit neuer Staffel zurück – Handlung nach 7. Oktober überarbeitet

Die Actionserie kommt deutlich verändert daher. Elf Folgen werden präsentiert

 28.04.2026

Kino

32. Jüdisches Filmfestival zeigt rund 60 Filme

Das Jüdische Filmfestival Berlin Brandenburg zeigt in diesem Jahr Produktionen aus 22 Ländern. Neben einem Spielfilm- und Dokumentarpreis wird auch der Nachwuchs gefördert

 28.04.2026