Programm

Termine und TV-Tipps

1978 ist Hans Rosenthal (Florian Lukas) auf dem Höhepunkt seiner Karriere mit seinem erfolgreichen Ratespiel »Dalli-Dalli« Foto: Honorarfrei

Berlin
Filme über jüdische Erfahrungen nach der Schoa, begleitet von Podiumsdiskussionen mit Experten aus Film, Geschichte und Kultur. »Jüdisches 1945: Der Phönix« – Im Anschluss spricht Knut Elstermann mit Marion Brasch und Lana Lux.
Di, 8. April, 19.30 Uhr | Urania e.V., An d. Urania 17

Berlin
Zum osteuropäischen Judentum in Berlin: »Man nennt ihn überall den lieben Jankel« mit Kateryna Kostiuchenko und Historikerin und Verena Dohrn
Mi, 9. April, 19.30 Uhr | Liebermann-Villa am Wannsee, Colomierstraße 3

Blomberg
»Themenführung – Jüdisches Leben in Lippe« mit Stadtführerin Christiane Klotz und Pastorin Bettina Hanke-Postma
Do, 10. April, 16 Uhr | Alheyd-Brunnen auf dem Marktplatz

Erfurt
Ein Abend mit Perspektivwechseln: »Israel, Judentum und die deutsche Wahrnehmung« mit Sarah Maria Sander, Monique Junker und Philipp Peyman Engel
So, 6. April, 16 Uhr | Kultur- und Bildungszentrum der Jüdischen Landesgemeinde | Juri-Gagarin-Ring 21

Halle
Ausstellungseröffnung: »Zwischen Erfolg und Verfolgung – Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach« – Anmeldung: stadtmuseum@halle.de
Do, 3. April, 17 Uhr | Stadtmuseum, Große Märkerstraße 10

Pottenstein
Die Führung »Auf den Pfaden jüdischer Geschichte in der Fränkischen Schweiz« schlägt den Bogen von der Vertreibung der Juden durch die Römer bis zum Ende des Landjudentums in Tüchersfeld im 19. Jahrhundert.
So, 6. April, 14 Uhr | Fränkische Schweiz-Museum, Am Museum 5

Rostock
Filmvorführung und Gespräch mit Róza Berger-Fiedler: »Erinnern heißt leben«
Di, 8. April, 18.30 Uhr | Max-Samuel-Haus, Schillerplatz 10

Weiden i.d. Oberpfalz
Lesung »Jüdische Familien – Schicksale hinter den Stolpersteinen in Weiden in der Oberpfalz« mit Christine Ascherl.
Mi, 9. April, 19 Uhr | Kulturzentrum Hans Bauer, Schulgasse 3a

Einschalten - TV und Radio

»Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich«: Grandios besetzte Klamotte mit Ben Stiller, Barbara Streisand und Dustin Hoffman.
Samstag, 5. April, 20.15 Uhr ZDFneo TV


»Conflict Kitchen – Nir Rosenfelds Traum von Frieden«: Wie kann man sich für Toleranz einsetzen, wenn sogar Essen politisiert wird?
Sonntag, 6. April, 17 Uhr SWR TV

»Lücken«: Danny Mor arbeitet als Hausmeister in einer Talmudschule an der Klagemauer. Als sein Sohn vor einer Jerusalemer Disko erstochen wird, bricht ihm das Herz.
Montag, 7. April, 01.05 Uhr hr TV

»Rosenthal«: Hans Rosenthal soll die 75. Sendung von »Dalli Dalli« ausgerechnet am 9. November 1978 live moderieren. Als jüdischer Holocaustüberlebender kaum denkbar. Wird er vor die Kamera treten? – Biopic
Montag, 7. April, 20.15 Uhr ZDF TV

»Neue Musik: Eres Holz«: Um Krieg, Tod und Gewalt kreisen drei neue Stücke des israelisch-deutschen Komponisten.
Montag, 7. April, 21.05 Uhr DLF Radio

»Mit Gott gegen Hitler – Bonhoeffer und der christliche Widerstand«: Das Dokudrama erzählt die Geschichte von Dietrich Bonhoeffer und anderen Christen im Widerstand.
Dienstag, 8. April, 22.25 Uhr 3sat TV

Meinung

Warum Erwin Rommel kein Vorbild für die Bundeswehr sein kann

Der Mythos vom ritterlichen »Wüstenfuchs« überlagert bis heute die wahre Geschichte hinter dem Nazi-General. Umso dringender ist eine Beschäftigung mit seiner Biografie

von Benjamin Ortmeyer  07.05.2026

Kino

Historiendrama: »Andor Hirsch« - Ein jüdischer Junge im Nachkriegs-Ungarn

»Andor Hirsch« ist ein Historiendrama um einen jüdischen Jungen, der im Ungarn der 1950er Jahre mitten in den Nachwehen des gescheiterten Volksaufstands in eine Identitätskrise gerät - als er erfährt, wer sein Vater ist

von Kira Taszman  07.05.2026

Zahl der Woche

60 bis 75 Minuten

Fun Facts und Wissenswertes

 07.05.2026

Satire

Wie die Jüdische Allgemeine in 80 Jahren entsteht

Die KI braucht keinen Urlaub und macht nie Fehler: Eine Vorausschau

von Ralf Balke  07.05.2026

Redaktion

Die Menschen hinter der Jüdischen Allgemeinen

Wer textet und redigiert, gestaltet, illustriert und organisiert heute die Jüdische Allgemeine? 19 Menschen, neun Ressorts – wir stellen uns vor

 07.05.2026

Presse

Laut und deutlich

Jüdische Zeitungen verstanden sich stets als Stimme ihrer Leserschaft. Daran hat sich auch in Deutschland bis heute wenig geändert

von Philipp Lenhard  07.05.2026

Presse

Stimme des Neubeginns

Anfang 1946 kehrten Karl und Lilli Marx aus dem britischen Exil nach Deutschland zurück und übernahmen in Düsseldorf die Herausgeberschaft eines jüdischen Gemeindeblattes. Im Laufe der Jahre ging daraus die Jüdische Allgemeine hervor. Porträt eines Vermittlerpaares

von Ralf Balke  07.05.2026

Zeitungsproduktion

Mit Papier, Schere und Klebestift

Texte kamen per Fax, Manuskripte per Post. Unsere ehemalige Kollegin erinnert sich, wie früher die Allgemeine Jüdische Wochenzeitung gemacht wurde

von Heide Sobotka  07.05.2026

Essay

Herzenstexte auf gedrucktem Papier

Unsere Autorin begann beim Fernsehen, war lange Zeit beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk und schreibt heute für die Jüdische Allgemeine. Eine Liebeserklärung

von Maria Ossowski  07.05.2026