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Termine und TV-Tipps

»Paul Newman – Der unwiderstehliche Typ« : Sonntag, 2. März, 13.40 Uhr arte TV Foto: picture alliance / Mary Evans/AF Archive

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Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 27. Februar bis zum 7. März

 27.02.2025 09:52 Uhr

Ansbach
Fröhlich, inspirierend, aber auch nachdenklich wirkt das Programm der Musikgruppe »Naschuwa«. Es stellt unterschiedliche Seiten jüdischer Musikkultur vor und schlägt Brücken zum Hier und Heute. Nebenbei kommt der jüdische Humor nicht zu kurz. »Naschuwa – Konzert zum Jahr der christlich-jüdischen Zusammenarbeit«
Sa 8. März, 20 Uhr | Kammerspiele, Maximilianstraße 27a/29

Bad Buchau
Führung »Jüdisches Leben in Buchau«
Mo 3. März, 16 Uhr | Tourist-Information, Marktplatz 6

Brüssow
Ein Film der Berliner Regisseure Karin Kaper und Dirk Szuszies, der anhand der Lebenswege der Protagonisten die Gründung des Staates Israel mit den Erfahrungen des Holocaust verbindet und ein eindringliches Zeichen gegen nationalistische und antisemitische Strömungen setzt: »Wir sind die Juden aus Breslau« – Dokumentarfilm mit Überlebenden des Holocaust
Fr 28. Februar, 20 Uhr | Kulturhaus Kino, Prenzlauer Straße 35

Hannover
»Von ewiger Quelle göttlichen Lichts« – Im Zentrum des Programms zum 340. Geburtstag des Kurfürstlichen Hannoverschen Kapellmeisters Georg Friedrich Händel stehen die biblischen Sujets des Komponisten. In die biografisch pointierte Erzählung fließen die Figuren von König Saul und Königin Esther, den Richtern Samson und Jiphtach, dem Propheten Josua sowie von Judas Makkabäus ein. Spielerisch verkörpert ihre Rollen die israelische Koloratursopranistin Rinnat Moriah, die von der internationalen Fachpresse als sensationelle Entdeckung gefeiert wird.
Mi 5. März, 19 Uhr | Villa Seligmann, Hohenzollernstraße 39

Laupheim
Finissage der Sonderausstellung »KEN – Beobachtungen und Träume im jüdischen Alltag«. Der Eintritt ist frei.
Mo 3. März, 16 Uhr | Schloss Großlaup­heim, Claus-Graf-Stauffenberg-Straße 15

Einschalten - TV und Radio


»Paul Newman – Der unwiderstehliche Typ« galt als einer der größten Schauspieler Hollywoods – ein Multitalent. Mit Archivbildern und Filmausschnitten zeichnet die Dokumentation das Porträt eines sozialpolitisch engagierten Mannes mit vielen Facetten und würdigt auch die Rolle seiner Ehepartnerin, der Schauspielerin Joanne Woodward.
Sonntag, 2. März, 13.40 Uhr arte TV

»60 Quadratmeter Hass«: Beim Familientreffen werden lange aufgestauter Frust und Verachtung spürbar. Mittendrin: Shimon, der in der Lethargie des Alltags den Sinn vermisst. – Hörspiel von Juri Sternburg
Sonntag, 2. März, 19 Uhr DLF Kultur Radio

»Konzert Boulanger – D’un matin de printemps«
: Korngolds Violinkonzert von 1945 ist vom Hollywood-Sound durchtränkt. »Man nimmt den Zuhörer mit auf eine Reise von etwa einer halben Stunde, und am Ende ist man wie verwandelt«, sagt der Geiger Gil Shaham, der das Konzert mit dem DSO Berlin interpretiert.
Sonntag, 2. März, 20 Uhr RBB3 Radio

»Kalenderblatt – Vor 125 Jahren: Der Komponist Kurt Weill wird geboren«. Er wuchs als Sohn eines Kantors in Dessau auf und wurde später für seine Zusammenarbeit mit Bertolt Brecht bekannt (»Dreigroschenoper«, 1928).
Sonntag, 2. März, 19 Uhr Deutschlandfunk Radio

»Fromme Fremde – Ultraorthodoxe Juden und Sexualität«: »NZZ Format« begleitet den Alltag von zwei jungen ultraorthodoxen Ehepaaren, die das Zusammenleben zwischen religiöser Pflicht und körperlichen Bedürfnissen organisieren müssen.
Freitag, 7. März, 12.10 Uhr 3sat TV

Berlin

733 Tage, 2 Stunden und 35 Minuten

Eine Ausstellung im Paul-Löbe-Haus erzählt von Verlust, Hoffnung und bleibenden Folgen in der Zeit zwischen dem 7. Oktober und dem Abkommen zur Freilassung der Geiseln

von Pascal Beck  09.10.2026

München

Simon Rattle bleibt bis 2033 Chef des BR-Symphonieorchesters

»Symphonischer Hoagascht« oder »Singen mit Sir Simon« hießen Projekte, die Sir Simon Rattle eingeführt hat. Die Arbeit mit dem Symphonieorchester des BR und seinem Chor sagt dem Chefdirigenten zu. Er hat nun verlängert

von Barbara Just  08.10.2026

Adania Shibli

Plattitüden in Romanform

Auch das zweite auf Deutsch erschienene Buch der palästinensischen Autorin weist einen holzschnittartigen Charakter auf

von Enno Stahl  08.10.2026

Prag

Spätes Debüt

Der Schriftsteller Eli Beneš gilt als bekannteste literarische Stimme der Juden in Tschechien. Sein Roman über einen Schoa-Überlebenden machte ihn zum preisgekrönten Autor. Eine Begegnung

von Kilian Kirchgeßner  08.10.2026

Literatur

»Es gibt zwei Seiten«

Zur Frankfurter Buchmesse ruft die israelische Autorin Orna Landau gegen den Boykott von Büchern auf: »Entscheidet euch für Wissen«

von Ayala Goldmann  08.10.2026

Literatur

Geistige Freiheit

Tschechien ist Ehrengast der Buchmesse. Unser Autor erinnert an die Zeit nach dem Prager Frühling, als Bücher in seiner Heimat als »Samisdat« im Untergrund erschienen

von Jan Faktor  08.10.2026

Nahost

Die Geschichte eines Krieges

Shahrzad Eden Osterer und Richard C. Schneider analysieren den Konflikt zwischen Israel und Iran – und die Rolle der involvierten Proxy-Armeen

von Eva M. Grünewald  08.10.2026

7. Oktober

Maxim Biller und die Barbaren

In »Schwarze Samstage« kämpft der Schriftsteller mit den Folgen des Massakers in Israel – und zieht eine harte Linie zwischen Juden und »Gojim«

von Tobias Kühn  07.10.2026

TV-Tipp

»Phoenix« - herausragender Film über eine Holocaust-Überlebende

Christian Petzolds grandiose Parabel auf Deutschland im »Jahre Null«

von Felicitas Kleiner  07.10.2026