Hören!

Tel Aviv Bläserquintett

Festivalorganisatorin Elena Bashkirova Foto: dpa

Hören!

Tel Aviv Bläserquintett

Ein Konzert vom Internationalen Kammermusikfestival Jerusalem im Deutschlandfunk

 10.02.2014 18:25 Uhr

Seit 16 Jahren organisiert die Pianistin Elena Bashkirova in Jerusalem ihr Internationales Kammermusikfestival. Die Ehefrau von Daniel Barenboim, mit dem sie zwei Söhne hat, den Songwriter und Produzenten David sowie den Geiger Michael Barenboim, nennt das 1998 ins Leben gerufene »Jerusalem International Chamber Music« gern ihr »drittes Kind«.

Familiäre Atmosphäre kommt in der Tat jedes Jahr wieder auf, nicht nur weil Sohn Michael und viele langjährige Freunde und Bekannte zu den Gästen auf der Bühne gehören. Auch das Publikum besteht aus treuen Fans, die zum Teil von Anfang an zu diesem besonderen Musikereignis aus dem ganzen Land nach Jerusalem reisen.

junge formation Ein Kennzeichen dieses Festivals ist, dass hier nicht nur bekannte internationale Interpreten wie die Pianistin Hélene Grimaud auftreten – unter Verzicht auf Gage –, sondern auch aufstrebenden jungen israelischen Musikern eine Bühne geboten wird. Denn der Austausch mit der einheimischen Musikwelt ist Elena Bashkirova besonders wichtig. Zu den jungen Formationen, die beim Festival 2013 im vergangenen Herbst auftraten, gehörte auch das Tel Aviv Bläserquintett.

Der Deutschlandfunk sendet in seinem »Musikforum« am Mittwoch, den 19. Februar, um 22.05 Uhr eine Aufzeichnung zweier Konzerte der jungen Musiker aus dem YMCA-Kulturzentrum in Jerusalem. Auf dem Programm stehen Paul Hindemiths Sonate für Kontrabass und Klavier, Witold Lutoslawskis »Subito« für Violine und Klavier sowie György Ligetis Sechs Bagatellen für Bläserquintett. Begleitet werden die Bläser von Burak Marlali (Kontrabass), David Kadouch (Klavier), Michael Barenboim (Violine) und Plamena Mangova (Klavier). ja

Musikforum: Jerusalem International Chamber Music Festival 2013. Deutschlandfunk, Mittwoch, 19. Februar, 22.05 Uhr

Be'eri

Nach dem 7. Oktober

Daniel Neumann hat den Kibbuz Be’eri besucht und fragt sich, wie es nach all dem Hass und Horror weitergehen kann. Er weiß, wenn überhaupt, dann nur in Israel

von Daniel Neumann  01.01.2026

Daniel Kahn

»Das Akkordeon war ein Schlüssel«

Der Musiker über seine Liebe zum Instrument des Jahres 2026

von Christine Schmitt  01.01.2026

Erhebung

Dieser hebräische Babyname ist in Deutschland am beliebtesten

Welche Namen geben Eltern ihren Sprösslingen in diesem Jahr am liebsten? In welchen Bundesländern gibt es Abweichungen?

 01.01.2026 Aktualisiert

Sehen!

Fast alles über Johann Strauss

Eine Ausstellung im Jüdischen Museum Wien

von Tobias Kühn  31.12.2025

Shkoyach! Die Kulturkolumne

Der »Seinfeld«-Effekt oder: Curb your Antisemitism!

2026 kann ja heiter werden

von Sophie Albers Ben Chamo  31.12.2025

Sprachgeschichte

Rutsch, Rosch und Rausch

Hat der deutsche Neujahrsglückwunsch wirklich hebräische Wurzeln?

von Christoph Gutknecht  31.12.2025 Aktualisiert

Programm

Götter, Märchen und Le Chaim: Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 31. Dezember bis zum 13. Januar

 31.12.2025

Forum

Leserbriefe

Kommentare und Meinungen zu aktuellen Themen der Jüdischen Allgemeinen

 28.12.2025

Film

Spannend, sinnlich, anspruchsvoll: »Der Medicus 2«

Nach zwölf Jahren kommt nun die Fortsetzung des Weltbestsellers ins Kino

von Peter Claus  25.12.2025