Genesis Prize

Steven Spielberg ausgezeichnet

Steven Spielberg Foto: imago/APress

Die Farbe Lila, Schindlers Liste oder Bridge of Spies – hinter diesen weltbekannten Filmen steht ein ebenso weltbekannter Mann, der berühmte Regisseur Steven Spielberg.

Für seine herausragenden Verdienste als einer der einflussreichsten Filmemacher, sein soziales Engagement, sein Wirken als Philanthrop und seinen Kampf gegen Antisemitismus und jegliche Form der Intoleranz ist der 74-Jährige mit dem Genesis Prize 2021 ausgezeichnet worden.

Abstimmung In einer weltweiten Abstimmung, an der laut der Genesis Prize Foundation, die die Auszeichnung in Zusammenarbeit mit der Jewish Agency auslobt, 200.000 Menschen teilnahmen, setzte sich Spielberg gegen sechs weitere Nominierte, darunter die Schauspielerinnen Gal Gadot und Barbra Streisand und den Comedian Sacha Baron Cohen, durch.

Der als »jüdischer Nobelpreis« bekannte Genesis Prize ist mit einer Million Dollar dotiert. Die Preisträger stiften diese Summe an eine oder mehrere wohltätige Organisationen.

Isaac Herzog, der Vorsitzende der Jewish Agency, twitterte: Spielberg »ist nicht nur einer der größten Filmemacher, sondern auch ein stolzer Jude«, der das Gedenken an die Schoa aufrechterhalte.

Schoa Spielberg rief 1994 die USC Shoah Foundation ins Leben, die bis heute etwa 52.000 Schoa-Überlebende interviewt und so deren Lebensgeschichte festgehalten hat.

Der Genesis Award wird seit 2012 vergeben. Zu den Geehrten zählen die Schauspielerin Natalie Portman, die 2020 verstorbene Richterin am Obersten Gerichtshof der USA, Ruth Bader Ginsburg, oder der Menschenrechtsaktivist Natan Sharansky, der den Preis 2020 erhalten hat. kat

Weltglücksbericht

Israelis und die Freude am Leben

Trotz Kriegen und Terror landet der jüdische Staat weit vorn auf Platz 8. Die Forscherin Anat Fanti erklärt, warum

von Sabine Brandes  06.04.2026

Jazz

Omer Klein: »The Poetics«

Der israelische Pianist hat ein neues Album veröffentlicht. Es ist ein analoges Klangerlebnis, das innere und äußere Räume weit öffnet

von Ayala Goldmann  06.04.2026

Iryna Fingerova

»Man darf Kulturen nicht vergleichen«

Die Schriftstellerin und Ärztin über die Folgen einer Emigration, ihr Verhältnis zur Ukraine und das Leben als Jüdin in Deutschland – allesamt auch Themen ihres Romans »Zugwind«

von Maria Ossowski  05.04.2026

Dana von Suffrin

Wutgeburt

»Toxibaby« erzählt von einer toxischen deutsch-jüdischen Beziehung

von Katrin Diehl  04.04.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der Jüdischen Welt

von Katrin Richer, Imanuel Marcus  04.04.2026

Michael Brenner

»Für die Nazis durfte es ›arische Juden‹ eigentlich nicht geben«

Der Historiker erforscht das Schicksal von Konvertiten in der NS-Zeit. Ein Gespräch über Menschen, die in keine Schublade passten

von Ayala Goldmann  04.04.2026

Zahl der Woche

14

Funfacts & Wissenswertes

 01.04.2026

Aufgegabelt

Mazze-Granola

Rezept der Woche

von Katrin Richter  31.03.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Neues aus der Jüdischen Welt

von Katrin Richter  31.03.2026