London/Los Angeles

Sacha Baron Cohen weist Vorwürfe über sexuelle Belästigung zurück

Sacha Baron Cohen Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Der britische Komiker Sacha Baron Cohen hat Vorwürfe der Hollywood-Schauspielerin Rebel Wilson (»Pitch Perfect«) über sexuelle Belästigung zurückgewiesen. Die Anschuldigungen der 44-jährigen Australierin seien »nachweislich falsch«, sagte ein Vertreter von Baron Cohen (52, »Borat«) der britischen Nachrichtenagentur PA.

Wilson hatte in ihren jüngst veröffentlichten Memoiren über die Dreharbeiten des Films »Der Spion und sein Bruder« (2016, Original: »The Brothers Grimsby«) geschrieben, »es fühlte sich an, als habe mich Sacha Baron Cohen sexuell belästigt«.

Es habe mehrere Vorfälle unangemessenen Verhaltens gegeben, bei denen sie sich respektlos behandelt gefühlt habe. Außerdem schilderte sie eine Situation, in der er sie aufgefordert haben soll, ihn intim zu berühren. Wilson spielte in dem Film die Freundin der von Baron Cohen verkörperten Hauptfigur.

Dokumente und Aufnahmen

Wegen der andauernden Belästigung habe sie sich geweigert, den Film, in dem auch Baron Cohens Ehefrau Isla Fisher sowie Mark Strong und Penélope Cruz mitspielten, zu bewerben, schrieb Wilson. Sie hatte den Vorfall im November 2017 während der MeToo-Debatte bei Twitter erwähnt, aber damals keine Namen genannt.

Baron Cohens Vertreter betonte, der Schauspieler halte es für wichtig, dass sich Betroffene öffentlich äußern. Allerdings würden »diese nachweislich falschen Behauptungen direkt durch umfangreiche detaillierte Beweise widerlegt, darunter Dokumente aus der Zeit, Filmaufnahmen sowie Augenzeugenberichte von Anwesenden vor, während und nach der Produktion von The Brothers Grimsby«. dpa

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