Musik

Robert Levin erhält Bach-Medaille

Robert Levin Foto: Bachfest Leipzig/Clive Barda

Musik

Robert Levin erhält Bach-Medaille

Die Stadt Leipzig ehrt den amerikanischen Pianisten für seine »künstlerische Gestaltungskraft«

 21.03.2018 15:30 Uhr

Der amerikanische Pianist Robert Levin wird mit der diesjährigen Bach-Medaille der Stadt Leipzig ausgezeichnet. Der 70-Jährige habe sich in den vergangenen Jahren »insbesondere um die Weitergabe des Wissens um Bachs Erbe und eine lebendige Bach-Pflege verdient gemacht«, teilte das Bach-Archiv am Mittwoch in Leipzig mit.

Die Auszeichnung wird am 14. Juni im Rahmen des Bachfests 2018 überreicht. Dort wird Levin am Tag darauf mit Auszügen von Bachs »Wohltemperiertem Klavier« selbst Teil des Programms sein.

wissenschaftler Levin wurde 1947 in New York geboren. Neben seiner Arbeit als Pianist ist er auch als Wissenschaftler tätig. Berufliche Stationen führten ihn unter anderem als Professor nach Philadelphia, New York und Freiburg. Seit 1993 lehrt er an der Harvard-Universität.

Levin gilt laut Bach-Archiv als einer der »vielseitigsten und weltweit gefragtesten Pianisten unserer Zeit«. In seinem Spiel gingen »künstlerische Gestaltungskraft und umfassende historische Kenntnisse eine vollkommene Synthese ein«, hieß es weiter.

Die Bach-Medaille wird jährlich für besondere Verdienste um die Pflege des Werks von Barockkomponist Johann Sebastian Bach (1685–1750) vergeben. Zu den bisherigen Trägern der Auszeichnung zählen Sir John Eliot Gardiner (2005), Herbert Blomstedt (2011) und Masaaki Suzuki (2012). Bach war im 18. Jahrhundert 27 Jahre lang Thomaskanto r in Leipzig. Das Leipziger Bachfest findet in diesem Jahr von 8. bis 17. Juni statt und steht unter dem Motto »Zyklen«. epd

Weltglücksbericht

Israelis und die Freude am Leben

Trotz Kriegen und Terror landet der jüdische Staat weit vorn auf Platz 8. Die Forscherin Anat Fanti erklärt, warum

von Sabine Brandes  06.04.2026

Jazz

Omer Klein: »The Poetics«

Der israelische Pianist hat ein neues Album veröffentlicht. Es ist ein analoges Klangerlebnis, das innere und äußere Räume weit öffnet

von Ayala Goldmann  06.04.2026

Iryna Fingerova

»Man darf Kulturen nicht vergleichen«

Die Schriftstellerin und Ärztin über die Folgen einer Emigration, ihr Verhältnis zur Ukraine und das Leben als Jüdin in Deutschland – allesamt auch Themen ihres Romans »Zugwind«

von Maria Ossowski  05.04.2026

Dana von Suffrin

Wutgeburt

»Toxibaby« erzählt von einer toxischen deutsch-jüdischen Beziehung

von Katrin Diehl  04.04.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der Jüdischen Welt

von Katrin Richer, Imanuel Marcus  04.04.2026

Michael Brenner

»Für die Nazis durfte es ›arische Juden‹ eigentlich nicht geben«

Der Historiker erforscht das Schicksal von Konvertiten in der NS-Zeit. Ein Gespräch über Menschen, die in keine Schublade passten

von Ayala Goldmann  04.04.2026

Zahl der Woche

14

Funfacts & Wissenswertes

 01.04.2026

Aufgegabelt

Mazze-Granola

Rezept der Woche

von Katrin Richter  31.03.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Neues aus der Jüdischen Welt

von Katrin Richter  31.03.2026