zeichentrick

Reise nach Jerusalem

In der Zeichentrickserie »Die Simpsons« gibt es schon lange jüdische Figuren wie Krusty den Clown, der als Herschel Schmoikel Pinkus Jerucham Krustofski und Sohn eines Rabbis geboren worden ist. Nun besuchen die Simpsons endlich Israel. Unter dem Titel »The Greatest Story Ever D’ohd« wird die Folge am 28. März in den USA ausgestrahlt. Am Palmsonntag, auf den auch das Pessachfest fällt, zeigen die Simpsons, dass alle Weltreligionen gleichzeitig beleidigt werden können.

Tourist Homer lässt die Kultur des Heiligen Landes kalt; er zieht es vor, seine Zeit am Frühstücksbuffet zu verbringen. Ein exzentrischer Reiseführer zeigt den Simpsons Felsendom und Klagemauer. Sacha Baron Cohen ist die prominente Gaststimme der Folge. Der walisisch-israelische Komiker, der als Ali G und Borat einem größeren Publikum bekannt wurde, spricht im amerikanischen Original den zornigen, aber lustigen israelischen Touristenführer Jacob, der mit Marge in politische Diskussionen gerät. In einer Szene drängt er die Familie zu freundlichen Bewertungen seiner Führungen, als Marge ihn jedoch »aggressiv« nennt, erwidert er: »Versucht doch selbst, zwei Monate als Nachbar von Syrien zu leben, dann werden wir sehen, wie entspannt du bist.«

Al Jean, der seit mehr als 20 Jahren die Simpsons produziert, verrät: »Christen, Juden und Muslime sind alle gleichermaßen wütend auf Homer. Das ist das einzige, in dem sie sich einig sind.« Homer versucht, die drei Weltreligionen in Frieden und Huhn zu einen. Denn er hat eine Gemeinsamkeit aller Religionen entdeckt: In jeder werde Huhn gegessen.

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