Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Woody allen kann stolz auf seinen Nachwuchs sein. Sein Sohn Ronan aus der Beziehung mit Mia Farrow hat das prestigereiche Rhodes-Stipendium erhalten und wird kommendes Jahr in Oxford studieren. Für Ronan ist es bereits die dritte akademische Etappe. Mit 15 Jahren hatte er seinen Bachelor gemacht, mit 19 seinen Jura-Abschluss an der renommierten Yale-Universität. Zurzeit arbeitet das Wunderkind als Sonderberater für Jugendfragen im US-Außenministerium.

esti ginzburg hat hoch gepokert – und verloren. Das israelische Model sollte für die traditionsreiche »Badeanzugsausgabe« der US-Zeitschrift Sports Illustrated posieren. Ginzburg verlangte, aufs Titelblatt zu kommen. Sports Illustrated lehnte dankend ab. Als Trostpreis darf sich die jüdische Schönheit im Kalender 2012 des Blatts als Miss Dezember präsentieren.

leonard cohen geht die Kreativität auch im Alter nicht aus. Der 77-Jährige bringt im Januar 2012 ein neues Album heraus. Entgegen dem Titel Old Ideas enthält die CD zehn neue Lieder über Cohens Lieblingsthemen Liebe, Sexualität, Verlust und Tod. Der Liedermacher beschreibt das Album als das spirituelleste, das er je gemacht hat.

donna karan engagiert sich im Gesundheitswesen. Eine Universitätsklinik in Los Angeles führt ein von der New Yorker Modedesignerin entwickeltes Meditationsprogramm für Krebspatienten ein. Inspiriert für die auf Yoga und Zen basierende Therapie wurde Karan durch einen tragischen Einschnitt in ihrem eigenen Leben. Ihr Ehemann Stephan war 2001 an Lungenkrebs gestorben.

james deen ist der neue Stern am US-Pornohimmel. Der 25-Jährige ist vor allem bei weiblichen Konsumenten des Genres äußerst populär, berichtet die amerikanische Frauenzeitschrift Good. Ein Grund dafür ist, dass »James Deen« (der Name ist ein Pseudonym) nicht aussieht wie der typische Pornodarsteller – keine Goldkettchen, keine Bodybuilderfigur, keine Tattoos. Mit seinen 1,70 Meter Körpergröße und 70 Kilo Gewicht wirkt er eher »wie die Jungs, mit denen ich gegangen bin, als ich auf der jüdischen Schule war«, zitiert Good einen Fan. ja

Die Träger des Georg-Stefan-Troller-Preises 2026

Frankfurt am Main

Auszeichnung für Journalisten und Buchautoren

Der Georg-Stefan-Troller-Preis für die Berichterstattung über jüdisches Leben wurde erstmals verliehen. Mit Mascha Malburg und Joshua Schultheis sind auch zwei JA-Journalisten unter den Ausgezeichneten

 11.10.2026

Frankfurt am Main

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels an Philippe Sands überreicht

Der Völkerrechtsanwalt forderte in seiner Rede ein Ende angeblicher »Debattenbeschränkungen« in Deutschland

 11.10.2026

Julia Franck

»Sie liebt, aber sie wird nicht geliebt«

Die Schriftstellerin über ihre literarische Biografie der Jüdin Baladine Klossowska und den Dichter Rainer Maria Rilke

von Knut Elstermann  11.10.2026

Aufgegabelt

Rote Bete mit Tahini

Rezepte und Leckeres

 11.10.2026

Forum

Leserbriefe

Kommentare und Meinungen zu aktuellen Texten der Jüdischen Allgemeinen

 10.10.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 10.10.2026

Kino

Ich habe »Naza« gesehen, und es ist ein übles Stück Propaganda

Es ist erschreckend zu sehen, wie große Teile der Filmwelt sich gerade selbst zu nützlichen Idioten der Hamas degradieren, indem sie ihr von Lügen und Blut getränktes Narrativ übernehmen

von Philipp Peyman Engel  10.10.2026

Berlin

733 Tage, 2 Stunden und 35 Minuten

Eine Ausstellung im Paul-Löbe-Haus erzählt von Verlust, Hoffnung und bleibenden Folgen in der Zeit zwischen dem 7. Oktober und dem Abkommen zur Freilassung der Geiseln

von Pascal Beck  09.10.2026

Essay

Drei Jahre nach dem 7. Oktober: Die Grenzen universitärer Selbstgewissheit

Antisemitismus ist an Universitäten längst kein Ausnahmeproblem mehr. Drei Jahre nach dem 7. Oktober stellt sich deshalb eine unangenehmere Frage: Was haben Universitäten über sich selbst gelernt?

von Frederek Musall  09.10.2026