Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Shia labeouf steht unter der Fuchtel seiner jiddischen Mamme, berichtet das US-Magazin Enquirer. Der 25-jährige Schauspieler muss sämtliche Einnahmen aus Film- und Theaterauftritten bei seiner Mutter Shayna abliefern, die dann entscheidet, was Shia kaufen darf und was nicht. Den Wunsch nach einem Porsche hat Mamme ihrem Jingele bereits abgeschlagen.

Scarlett Johansson sorgt sich um ihre Datensicherheit. Ein Hacker war vor Kurzem in den PC des Stars eingedrungen und hatte alte Nacktfotos der Schauspielerin geklaut, die seither im Netz kursieren. »Die Bilder waren privat und für meinen damaligen Ehemann gemacht«, beklagt sich Johansson. »Ich bin schließlich keine Pornodarstellerin.«

jesse eisenberg verdankt Woody Allen das vorzeitige Ende seiner Autorenkarriere. Vor Jahren hatte der Schauspieler (The Social Network) ein Theaterstück geschrieben, in dem es um den Namenswechsel des Komikers ging, der als Allen Stewart Konigsberg geboren wurde. Allen bekam davon Wind und ließ Eisenberg durch seine Anwälte eine Aufführung untersagen.

indira weis hat es jetzt quasi amtlich, dass sie vielen Leuten auf den Keks geht. In einem Ranking des Senders Pro7 über »Die nervigsten Deutschen« kam die zum Judentum übergetretene Ex-»Bro’Sis«-Sängerin und Dschungelcamperin auf Rang 5. Indira kann sich damit trösten, dass sie in guter Gesellschaft ist: Den Platz vor ihr belegt Papst Benedikt XVI., hinter ihr folgt Bundeskanzlerin Angela Merkel.

dominique Strauss-Kahn kommt ins Kino. Der Sexskandal, der den früheren Weltwährungsfonds-Direktor seine Position und die Aussicht auf die französische Präsidentschaft kostete, wird verfilmt. Allerdings nicht in Hollywood: Produzent des Streifens ist eine Firma namens MyPorn Productions. Strauss-Kahn wird dargestellt von Roberto Malone, bekannt aus Filmen wie Teeny Exzesse, Homo Erectus oder Untote Samensucht. ja

TV-Tipp

Viele Jahre bis zum großen »Hallelujah«: Arte zeigt Porträt von Leonard Cohen zum zehnten Todestag

Es ist wohl das bekannteste Lied des kanadischen Sängers Leonard Cohen. Und so steht »Hallelujah« auch im Zentrum eines so unterhaltsamen wie inspirierenden Porträts über diesen modernen Minnesänger

von Jan Lehr  04.11.2026

Essay

Der neue Jude

Warum ich Mitleid mit den Deutschen habe, die bis heute nicht begreifen wollen, dass wir keine wehrlosen Opfer mehr sind, sondern starke, selbstbestimmte Menschen, die hart zurückschlagen, wenn man uns angreift

von Zeev Avrahami  04.11.2026

Programm

Tipps und Termine

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 4. November bis zum 12. November

 04.11.2026

Sachbuch

Der Kampf jüdischer Gemeinden für den Synagogen-Aufbau nach dem Krieg

Durch die Nationalsozialisten zerstört, wollten jüdische Gemeinden viele Synagogen in Deutschland nach dem Krieg wieder aufbauen. Doch sie hatten mit Widerständen zu kämpfen - und mit Parkplätzen und Einkaufszentren

von Thomas Klatt  04.11.2026

New York

Nach Paul Simon wird auch Art Garfunkel 85

Mit Songs wie »The Sound of Silence« wurden Simon & Garfunkel weltberühmt – aber auch die Streits der beiden Schulfreunde aus New York sind legendär. Jetzt steht der nächste große Geburtstag an

von Christina Horsten  04.11.2026

Frankfurt am Main

Rote und blaue Fäden

Mit der Installation »A Sky Full of Hope« will die Künstlerin Janet Echelman globale Vernetzung sichtbar machen – und eckt in der Stadt damit an

von Eugen El  03.11.2026

Fernsehen

»Doitscha« erzählt vom Leben deutscher Juden nach dem 7. Oktober

Im Mittelpunkt der pointierten Tragikomödie steht eine Familie, in der unterschiedliche Identitäten, Ängste und Lebensentwürfe aufeinanderprallen

 03.11.2026

Frankfurt

Jüdische Akademie soll »Haus der Zukunft« sein

In der ersten Diskussionsrunde der neuen Jüdischen Akademie in Frankfurt stieß ein Wunsch angesichts von Antisemitismus und innerjüdischer Differenzen auf große Zustimmung: Die Akademie soll ein »Haus der Zukunft« sein

 03.11.2026

Kino und Literatur

»Holocaust im Film« - Eine Spurensuche von 1946 bis heute

Im November kommt der Essayfilm »Holofiction« ins Kino: Regisseur Michal Kosakowski untersucht die filmische Ikonografie des Holocaust. Zur Geschichte des Holocaust-Films gibt es auch schon das gleichnamige Sachbuch

von Marcus Stiglegger  03.11.2026