Alice Zaslavsky hat dem Jewish Museum of Australia erzählt, welche Erinnerungen Apfelkuchen bei ihr hervorrufen. Der Kuchen erinnere sie an die warme Küche ihrer Babuschka. Das Rezept vereine die symbolischen Zutaten zu Rosch Haschana – Äpfel und Honig – und damit wünschte die australische Köchin allen ein süßes neues jüdisches Jahr.
Billy Joel hat sich einer Gehirnoperation unterzogen. Dem Sänger wurde ein Shunt gelegt, wie er beim Radiosender »SiriusXM« erzählte. Joel ist am sogenannten Normaldruckhydrozephalus erkrankt, wie er bereits im vergangenen Jahr bekannt gab. »Meine Balance war nicht gut, ich hatte das Gefühl, auf einem Boot zu sein«, sagte der 77-Jährige. Ein Arzt empfahl ihm, einen Shunt im Gehirn zu legen, um Flüssigkeit abzuleiten. Das wollte der Musiker zunächst nicht machen, las sich aber ein und entschied sich dann doch zu dem Eingriff, wie er erzählte. »Ich will nicht den Verstand verlieren. Es ist schwer zu sagen, was das Alter ist und was eine Krankheit. Also habe ich zugestimmt, den Shunt zu legen.« Seine Fans beruhigte der Musiker: »Ich bin okay. Ich will, dass Leute wissen: Macht euch keine Sorgen um mich. Ich gehe nirgendwohin. Ich bin immer noch hier.«
Gal Gadot hatte Spaß bei der Präsentation des Amazon Prime-Film »The Runner« in New York. Auf ihrem offiziellen Instagram-Account ist die israelische Schauspielerin nicht nur in vielen Outfits zu sehen, sondern sie scheint auch einmal quer durch New York gesaust zu sein. Einen Stopp machte sie bei der »Today Show«. Dort sprach sie über ihren nächsten Film, der sich mit den Ursprüngen von Bitcoin befassen wird. Außerdem würde KI zum Einsatz kommen. Gefragt, ob sie das gut findet, sagte Gadot: »Also: Das das ist alles ziemlich komplex. KI ist hier, sie ist in unser aller Alltag und sie passiert einfach. Wenn man mich fragt, ob ich Angst davor habe: ja. Wenn man mich allerdings fragt, ob ich mich davor drücke: nein.« Gadot hoffe, dass sie die Vorteile von KI kennenlernen kann, ohne, dass die Menschlichkeit dadurch ersetzt wird.
Yotam Ottolenghi meldet sich mit einem neuen Kochbuch zurück. »Simple Too« heißt die Fortsetzung seines Bestsellers Simple, der sich weltweit mehr als drei Millionen Mal verkauft hat. Unter dem Motto »Die Welt ist kompliziert genug, einfaches Kochen ist unsere Lösung« beweist der in Jerusalem geborene und in London lebende Gastronom, dass auch unkompliziertes Essen voller Geschmack sein kann. Dafür hat er die Listen der Zutaten und die Arbeitsabläufe gestrafft. »Bei meinen Rezepten kennt man vielleicht nicht alle Zutaten, aber oft geht es einfach darum, alles auf ein Backblech oder in eine Pfanne zu werfen – und am Ende hat man ein richtiges Gericht«, sagte der 57-jährige Starkoch im Interview mit der FAZ. Na dann, ab an den Herd!
Oliver Polak hat eine Schwäche für München. Seine heimliche Liebe gelte der bayerischen Hauptstadt, ihrer Ruhe und Ordnung, sagte der Comedian im Interview mit der »Süddeutschen Zeitung«. Aber zuallererst sei es eine gute Kindheitserinnerung für ihn. Auf dem Rückweg vom Urlaub in Tirol habe er mit seinen Eltern und dem Basset immer eine Nacht im alten Hotel »Königshof« mit Blick über den Stachus verbracht. »Und wir gingen in den Circus Krone, um uns das Weihnachtsprogramm anzuschauen. Winterzauber und Gemütlichkeit, das war München für mich«, so der 50-Jährige.
Wolf Biermann blickt mit einem neuen Album auf sein Lebenswerk zurück. Am Freitag erscheinen 19 seiner populärsten Lieder neu. »Dieses Album bündelt etliche Titel, die sich erfolgreich vorgedrängelt haben«, schreibt der 89-jährige Liedermacher und Lyriker zur Auswahl. Einiges gehört der Vergangenheit an, anderes passt verblüffend ins Jetzt. »Wann ist denn endlich Frieden in dieser irren Zeit?« bp, dpa, kat