Christian Berkel hat zu viele Bücher. Das sagte seine Frau Andrea Sawatzki im Doppel-Interview mit der »Neuen Osnabrücker Zeitung«. »Wir bräuchten eigentlich einen Anbau. Christian kauft ununterbrochen neue Bücher, eigentlich täglich. Unsere Regale sind in dreifacher Reihe bestückt, man findet die Bände hinten gar nicht mehr und kauft sie dann versehentlich noch mal.« Weil sie aufgrund der vielen Bücher im Arbeitszimmer keinen Platz mehr finde, schreibe sie nun ihre eigenen Bücher im Esszimmer. Die Büchersortierung sei »ein gewisses Chaos«, gab Berkel zu. Aber Chaos kann ja auch kreativ sein.
Andrej Hermlin (60) lässt sich durch seine erst am Dienstag vergangener Woche erfolgte Hüftoperation nicht bremsen. Am 25. Januar kommt es in der Berliner Philharmonie zu einem sehr speziellen Konzert seines Swing Dance Orchestra: Die Combo spielt bei dieser Vorstellung Benny Goodmans legendäres Carnegie-Hall-Konzert von 1938 nach. Am 29. Januar gastieren seine The Swingin’ Hermlins im Yorckschlösschen in Berlin-Kreuzberg. Der Eintritt ist frei.
Sarah Jessica Parker ist bei der Vergabe der Golden-Globe-Ehrenpreise mit dem Carol Burnett Award für besondere Verdienste um das Fernsehen gefeiert worden. In ihrer emotionalen Rede dankte sie auch ihrem Rechtsanwalt Ira Schreck, der ihr vor vielen Jahren einen sehr guten Tipp gegeben habe: »Behalte die Kostüme!« Parker blickte auf ihre Karriere zurück und dankte ihren Schauspielkolleginnen von Sex and the City. Und sie dankte noch vielen anderen.
Fran Drescher hat wegen einer Krebserkrankung keine Kinder bekommen können. »Ich hatte es zwei Jahre lang, und acht Ärzte haben es falsch diagnostiziert«, sagte die 68-Jährige dem Promi-Magazin »People«. Ehe sie sich versah, sei ihre Gebärmutter entfernt worden. »Und man sagte mir, dass ich nie Kinder bekommen werde. Zack. Bumm«, erinnert sich Drescher. »Ich mag es nicht wirklich, wenn mir jemand sagt, was ich kann und was nicht.« Es sei sehr schwer für sie gewesen, diese bittere Pille zu schlucken.
Don Rickles wäre in diesem Jahr 100 geworden. Der Stand-Up-Comedian war dafür bekannt, dass er sein Publikum am laufenden Band beleidigte. Zu seinen Opfern gehörten auch Prominente, darunter sein guter Freund Frank Sinatra, der Regisseur Martin Scorsese und Präsident Ronald Reagan. Auch als Schauspieler wurde Rickles bekannt. In Casino (1995) spielte er neben Robert de Niro den »Pitt Boss«. Auch Show-Hosts wie David Letterman zog er bei jedem Besuch durch den Kakao.
Timothée Chalamet (31) und Seth Rogen (43) gehören zu den wenigen jüdischen Golden-Globe-Gewinnern des neuen Jahres. Chalamet wurde für Marty Supreme geehrt, Rogen für sein Wirken in seiner satirischen Serie The Studio. Der Darsteller Noah Whyle (54), dessen Vater Jude war, erhielt für die Rolle des Intensivmediziners Michael »Robby« Robinavitch in der Serie The Pitt einen Golden Globe.
Die amerikanische Sängerin Gracie Abrams (26) wagt den Schritt ins Kino und gibt ihr Spielfilmdebüt. Die Tochter des jüdischen Regisseurs J. J. Abrams (59) arbeitet dabei mit der niederländischen Filmemacherin Halina Reijn zusammen. Reijn übernimmt bei dem Projekt mit dem Titel »Please« auch das Drehbuch. Inhaltliche Details sind bislang nicht bekannt. Abrams, die zuletzt mit Taylor Swift auf Tour war und 2023 mit »Good Riddance« ihr Debütalbum veröffentlichte, gilt als eine der gefragtesten jungen Popkünstlerinnen.