Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

shia labeouf fühlt sich durch die ostjüdische Küche seiner Kindheit traumatisiert. Erst dank seiner vietnamesischstämmigen Freundin traue er sich jetzt wieder, Fisch zu essen. »Wegen meiner jüdischen Herkunft hatte ich vor Fischgerichten Angst«, sagt der Schauspieler. »Gefilte Fisch kann einem sämtliche Wasserwesen verleiden.«

rachel weisz hat heimlich geheiratet. Die Schauspielerin, die sich voriges Jahr von ihrem langjährigen Partner und Vater ihres Kindes, dem Regisseur Darren Aronofsky, getrennt hatte, gab in New York Bond-Darsteller Daniel Craig das Ja-Wort. Anwesend bei der Zeremonie waren neben den Trauzeugen nur Weisz’ vierjähriger Sohn Henry und Craigs Tochter Ella (18).

marc jacobs kann sich das Jenseits ganz konkret vorstellen. In einem Interview des Zeit-Magazins wurde der New Yorker Modedesigner gefragt, wie wohl die Englein im Himmel aussehen. Jacobs’ knappe Antwort: »Weiß. Mit Flügeln. Bisschen fett.«.

bernard madoff kommt im Knast endlich zum Lesen. Der zu 150 Jahren Haft verurteilte Milliardenbetrüger zieht sich nach seiner Arbeit in der Gefängniskantine gern mit einem guten Buch in seine Zelle zurück. Madoff, dem in seinen Wall-Street-Jahren die Zeit für Lektüre fehlte, bringt es nach eigenen Angaben inzwischen auf zwei Bücher pro Woche. Besonders schätzt er historische Romane von James Michener.

amy winehouse ist Hackern zum Opfer gefallen. Eine Gruppe namens »SwagSec«, nach eigenen Angaben »ein Bündnis von stolzen schwulen Niggas«, drang heimlich in die offizielle Website der Sängerin ein und hinterließ dort den Song Swag On My Dick von Skandalrapper Lil B., dazu jede Menge obszöner Beschimpfungen sowie die bizarre Botschaft: »Holt euch das Internet von den weißen Teufeln zurück!« ja

Kino

Preise des 32. Jüdischen Filmfestivals Berlin Brandenburg vergeben

Noch bis Sonntag zeigt das Jüdische Filmfestival Berlin Brandenburg Produktionen aus 22 Ländern. Die beiden Hauptpreise wurden schon zur Halbzeit verliehen

 09.05.2026

Muttertag

Moja Mama!

Die jiddische Mamme ist Motiv in etlichen Witzen. Dabei ist sie ist so viel mehr. Eine Würdigung aus der Perspektive eines Sohnes

von Jan Feldmann  08.05.2026

Kulturkolumne

Heißt David demnächst »Dschihad«?

Warum Michelangelo heute nie den Goldenen Löwen der Kunstbiennale-Jury von Venedig bekommen hätte

von Ayala Goldmann  08.05.2026

Meinung

LMU München: Ein Abschiedsbrief an meine geliebte Alma Mater

Ein Liebesbrief aus Enttäuschung an eine Universität, die sich selbst zu verlieren droht

von Guy Katz  08.05.2026

Meinung

Warum Erwin Rommel kein Vorbild für die Bundeswehr sein kann

Der Mythos vom ritterlichen »Wüstenfuchs« überlagert bis heute die wahre Geschichte hinter dem Nazi-General. Umso dringender ist eine Beschäftigung mit seiner Biografie

von Benjamin Ortmeyer  07.05.2026

Kino

Historiendrama: »Andor Hirsch« - Ein jüdischer Junge im Nachkriegs-Ungarn

»Andor Hirsch« ist ein Historiendrama um einen jüdischen Jungen, der im Ungarn der 1950er Jahre mitten in den Nachwehen des gescheiterten Volksaufstands in eine Identitätskrise gerät - als er erfährt, wer sein Vater ist

von Kira Taszman  07.05.2026

Zahl der Woche

60 bis 75 Minuten

Fun Facts und Wissenswertes

 07.05.2026

Satire

Wie die Jüdische Allgemeine in 80 Jahren entsteht

Die KI braucht keinen Urlaub und macht nie Fehler: Eine Vorausschau

von Ralf Balke  07.05.2026

Redaktion

Die Menschen hinter der Jüdischen Allgemeinen

Wer textet und redigiert, gestaltet, illustriert und organisiert heute die Jüdische Allgemeine? 18 Menschen, neun Ressorts – wir stellen uns vor

 07.05.2026