Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Mark Eydelshteyn hat bei den Screen Actors Guild Awards mit einem charmanten Verleser für viel Freude beim Publikum gesorgt. Der russisch-jüdische Schaupieler, der durch den Film Anora bekannt geworden ist, stand gemeinsam mit seinen Schauspielkollegen Mikey Madison und Yura Borisov auf der Bühne, um eine Nominierung anzusagen. Beim Ablesen des Textes vom Teleprompter las der 2002 in Moskau geborene Eydelstheyn über das Ende seines Satzes hinaus und den nächsten Vornamen, nämlich »Mikey« gleich hinterher. Madison kicherte und mit ihr der Saal. Eydelstheyn blieb ganz Gentleman und sagte nur: »Please.«

Gal Gadot hätte sich nicht wirklich träumen lassen, dass sie einmal Schauspielerin wird. In einem Interview mit der Zeitschrift Haper’s Bazaar España sagte Gadot. »Ich war ein Mädchen aus dem Nahen Osten, das sich in ihren kühnsten Träumen nie hätte vorstellen können, einmal Schauspielerin zu werden, geschweige denn diese großartigen Charaktere zu spielen.« Sie beschrieb zudem den Weg, den sie für ihre Karriere gegangen ist, als nicht einfach. »Der Weg zum Ruhm ist voller Herausforderungen, Hindernisse und komplizierter Momente.« Gelohnt hat er sich aber: Gadot wird ab dem 21. März als Böse Königin in dem Film Schneewittchen zu sehen sein.

Mirna Funk hat ein neues Buch geschrieben. Nice to meet you, Tel Aviv heißt es und nimmt die Leser mit auf einen Stadtspaziergang à la Mirna Funk. Im Vorwort beschreibt Funk ihre lange Reise nach Israel, die im Juli 2024 mit dem Erhalt der israelischen Staatsbürgerschaft einen weiteren Höhepunkt erfuhr.

Guy Nattiv und seine Familie mussten sich von ihrer Hündin Kiwi verabschieden. »Sie hat uns durch so vieles begleitet – Herzschmerz und Freude. Sie war bei uns, als wir unser Kind verloren haben. Sie war da, als Alma und Mila zur Welt kamen«, schreibt der israelisch-amerikanische Oscar-Gewinner und Regisseur (Golda, Tatami) in einem Post bei Instagram.

Programm

Kultursommer, Führungen und Einstein vs. Hawking: Tipps und Termine

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 31. Juli bis zum 6. August

 02.08.2026

Gesprächsband

Jenseits der Dogmen

Daniel Cohn-Bendit, säkularer und linker Jude, blickt in »Erinnerungen eines Vaterlandslosen« auf ein spannendes Leben

von Marko Martin  01.08.2026

Rezension

Von Gottesmördern und »Genozid«

Renommierte Autoren wie Eva Illouz und Jeffrey Herf wenden sich in einem Sammelband gegen die Umdeutung des 7. Oktobers

von Therese Klein  01.08.2026

Glosse

Der Rest der Welt

Koschere Küsse und gebrochene Herzen: Jüdische RomCom mit Tiefgang

von Margalit Edelstein  01.08.2026

Medizin

Blutprobe ohne Nadel

In einer israelischen Studie analysiert Künstliche Intelligenz feinste Gefäße im Auge. Das Verfahren könnte Tests sogar ohne Labor ermöglichen

von Sabine Brandes  01.08.2026

Aufgegabelt

Süße Burekas

Rezepte und Leckeres

 01.08.2026

Sehen!

Warten auf »The Pitt«

Es könnte noch sechs Monate dauern, bis die dritte Staffel der Krankenhaus-Serie startet

von Katrin Richter  01.08.2026

New York

John Legend spielt Harry Belafonte in neuem Film

»The Road Home« bringt die Geschichte der Musiker Hugh Masekela, Miriam Makeba und Harry Belafonte auf die Leinwand. Die Soul-Größe John Legend sieht seine Rolle als Privileg

 31.07.2026

London

Nach Protesten gegen sein Lied über Israel: Boy George tritt nicht mehr im London Palladium auf

Die Hintergründe

 31.07.2026