Geheimnisse und Geständnisse

Plotkes

Shira Haas Foto: imago images/ZUMA Press

Geheimnisse und Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

von Katrin Richter  30.12.2021 11:58 Uhr Aktualisiert

Shira Haas singt. Und zwar ein Ständchen zum 85. Geburtstag der Philharmonie in Israel. Wer jetzt allerdings an ein bloßes Happy Birthday denkt, dem sei der Clip auf der Instagram-Seite der Philharmonie empfohlen. Denn die Schauspielerin wird am Piano von keinem Geringeren als Lahav Shani, dem Chefdirigenten des Orchesters begleitet. Der Song ist auch ziemlich bedeutend: Maybe This Time von Liza Minnelli.

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Lior Raz macht den Fauda-Fans schon mal Appetit auf die vierte Staffel. Der Schauspieler, der in der international erfolgreichen Serie die Figur des Doron verkörpert, postete auf seinem Instagram-Account ein paar visuelle Schmeckhapse vom Trailer. Und es wird spannend: Zwischen Jenin, Brüssel, Ramla und den Identitäten hin- und hergerissen, wird Doron mit Sicherheit wieder die eine oder andere spannende Situation bewerkstelligen müssen.

Gal Gadot freut sich, welchen Einfluss der Film - ok, zumindest das Kostüm aus dem Film - Wonder Woman 84 auf die Menschen hat und hat auf ihrem Instagram-Kanal ein paar Eindrücke gepostet. Darunter Impflinge im WW84-Kostüm, viele Mini-WonderWomen, eine Mutter und sogar ein Hund. Wow!

August Zirner und seine Tochter Ana haben gleichzeitig angefangen, über ihre jeweiligen Großmütter Ella und Laura zu recherchieren. Sie stießen auf zwei schillernde Frauengestalten, deren Biografien sie abwechselnd erzählen und nach und nach zu einem Familienpanorama verdichten. Schauplätze sind das Wien der Vorkriegszeit und die USA, wohin beide Frauen nach dem »Anschluss« Österreichs an Nazi-Deutschland flüchteten. Denn die Geschichte, die hier erzählt wird, ist die einer großbürgerlichen kultivierten jüdischen Familie, die mit einem Schlag durch die politischen Ereignisse entwurzelt wurde und unversehens eine amerikanische Komponente bekam. August Zirner wuchs in den USA auf. Das Buch ist nicht nur lesenswert, weil Ella und Laura so schön, extravagant und überraschend modern waren, sondern auch, weil wir gleichzeitig Zeuge eines faszinierenden Zwiegesprächs zwischen Vater und Tochter sind. (dpa)

Daniel Barenboim hat vor seinem Neujahrskonzert mit den Wiener Philharmonikern die Bedeutung der traditionsreichen Veranstaltung betont. »Jedes Neujahrskonzert ist etwas Besonderes. Das ist kein normales Konzert«, sagte der Generalmusikdirektor der Berliner Staatsoper Unter den Linden der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Barenboim verwies auf die internationale Ausrichtung der Veranstaltung, die in mehr als 90 Ländern im Fernsehen übertragen wird. »Es kommen Menschen aus der ganzen Welt, man spielt Musik der ganzen Strauss-Familie.« Er warnte davor, Wiener Walzer, Polkas oder Märsche zu unterschätzen. »Die Walzer-Musik hat auch einen leichten Charakter. Aber ein solcher Charakter kann viele Gesichter haben«, sagte Barenboim. »Das ist bei der Strauss-Familie etwas ganz besonderes. Die Musik ist leicht, aber nicht oberflächlich. Da gibt es einen Unterschied.« (dpa)

Mit Zoë Kravitz als Catwoman in einem Trailer stimmt das Studio Warner Bros. auf »The Batman« ein. Das gut zweiminütige Video zu dem Film wurde am Montag ins Netz gestellt und in kurzer Zeit über drei Millionen Mal angeklickt. Der Start des Films von US-Regisseur Matt Reeves (»Planet der Affen«) war mehrmals aufgeschoben worden. Nun soll er im März in die Kinos kommen. In dem Trailer mit apokalyptisch anmutenden Kampfszenen und rasanten Verfolgungsjagden treten sich Robert Pattinson als Batman und Kravitz als Catwoman gegenüber.

Maggie Gyllenhaal hat den Eindruck, als Schauspielerin nur selten wegen ihrer Ideen geschätzt zu werden. »Sie sagen, dass sie es tun, aber Menschen sind gereizt von Schauspielerinnen mit vielen Ideen«, sagte die 44-Jährige der »New York Times« (Mittwoch). »Ich bin kein Idiot, daher behalte ich sie meistens für mich.« Gyllenhaal hatte Rollen in Filmen wie »The Dark Knight« und »Schräger als Fiktion«. Beim Psychodrama »Frau im Dunkeln« arbeitete sie erstmals als Regisseurin. Die Verfilmung des gleichnamigen Romans der italienischen Autorin Elena Ferrante mit Hauptdarstellerin Olivia Colman wurde im November mit vier Gotham Awards ausgezeichnet. (dpa)

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