Geheimnnisse & Geständnisse

Plotkes

heidi hatte den richtigen Riecher. Die schielende Beutelratte aus dem Leipziger Zoo hatte in einer US-TV-Sendung vergangene Woche aus Fotos von fünf Oscar-Anwärtern zielsicher mit der Pfote ein Bild von Natalie Portman ausgewählt. Tatsächlich erhielt die in Jerusalem geborene Schauspieler am Sonntag den Academy Award als beste Hauptdarstellerin für ihre Rolle in dem Ballettdrama Black Swan.

Charlie Sheen muss sich nach Koks- und Nuttenskandalen jetzt auch noch mit Antisemitismusvorwürfen auseinandersetzen. In einem Radiointerview hatte der Schauspieler den Produzenten seiner Erfolgsserie Two and a Half Men, Chuck Lorre, mit dessen Geburtsnamen »Chaim Levine« tituliert. Sheen bestreitet, dass das in antisemitischer Absicht geschehen sei. Er habe ja auch kein Problem, wenn man ihn bei seinem ursprünglichen Namen Carlos Estevez nenne.

Joshie Berger ist Amerikas schlechtester Koch. Der Sohn einer chassidischen Familie aus Brooklyn gewann den US- Fernsehwettbewerb, bei dem Imbissköche in wenigen Wochen zu Haute-Cuisine-Chefs gedrillt werden. Hauptgang bei Joshies Siegermenü waren marinierte Schweinekoteletts; zum Nachtisch gab es Blaubeerkuchen mit Mascarponekäse. Die ultraorthodoxen Eltern des neuen Küchenstars werden stolz gewesen sein.

john galliano lässt die judenfeindliche Sau raus. Der britische mitlerweile Ex-Chefcouturier des Modehauses Dior wurde vergangene Woche in Paris festgenommen, nachdem er im Suff (1,1 Promille Blutalkohol) ein Paar in einem Restaurant vor Zeugen antisemitisch beleidigt hatte. Gallianos Anwalt erklärte zwar, »diese Art Geist« sei seinem Mandanten völlig fremd. Inzwischen ist allerdings ein Video vom Dezember 2010 aufgetaucht, auf dem Galliano Hitler hochleben lässt und zwei junge Frauen mit Sprüchen wie »Eure Eltern hätte man vergasen sollen« traktiert. Dior hat sich deswegen von dem Designer getrennt. ja

Vorschau

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Begegnungen, Neugier und Zuhören fördern - das wollen die Macher des Festivals »Shalom-Musik.Koeln«. Und reichlich Musik und Gesang auf die Bühne bringen. Der Verein hinter dem Festival bekommt dafür jetzt einen Preis

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Protokollant des täglichen Irrsinns

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Im Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden liegt alles, was jüdische Gemeinden seit 1945 in Deutschland an Dokumenten produziert haben. Jens Hoppe, der Leiter der Einrichtung, sichert die Zukunft der Bestände

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