Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Netta Barzilai trägt jetzt einen Schnurrbart – nur für ihr Video natürlich. Die israelische Sängerin hat mit der Band Little Big einen quirligen Song aufgenommen, in dem es – Na? Genau! – um den Schnurrbart geht. Passenderweise heißt der neue Song »Moustache« und der Hashtag dazu Moustachepower. Wer also schon vor November ein Zeichen setzen will oder einfach nur gern einen Schnurrbart hat, dem wird das Lied sicherlich gefallen.

Sharon Brauner mag Berlin und die Berliner. Das sagte sie kürzlich in einem Interview mit dem rbb Kulturradio. »Weil die so ne Schnauze haben, weil die so frech erst mal sind und so ungehobelt und so pur und so echt.« Berlin fand sie nie piefig, sie sei sehr gern dort aufgewachsen. »Es gab alles, was man sich für eine Metropole wünschen konnte.« Nach dem Abitur zog es die Musikerin zwar erst einmal nach New York, aber sie kam in die Mutterstadt zurück. Brauner stand gerade im Tipi am Kanzleramt mit der Berliner Musik-Revue auf der Bühne, einer Show über die vergangenen 100 Jahren Berliner (Musik-)Geschichte.

Gal Gadot haben die am vergangenen Sonntag zu Ende gegangenen Olympischen Spiele an ihre Kindheit erinnert. »Alle vier Jahre lief bei meiner Mom den ganzen Tag der Fernseher. Wir wetteten, wer gewinnen wird, folgten den Athleten vom Halbfinale zum Finale und machten daraus einfach ein besonderes Ereignis.« Heute versuche sie, das Gleiche mit ihren drei Kindern zu machen. »Wir haben die Spiele geschaut und waren erstaunt über all diese unglaublichen Athleten.« Alle seien für sie Gewinner, schrieb Gadot auf Instagram.

Mayim Bialik hat den »schlimmsten Trend aller Zeiten« gefunden. Nämlich den »Old Face«-Filter in der TikTok-App. Die Big Bang Theory-Schauspielerin hat ihn an sich selbst ausprobiert und konnte sich nicht entscheiden, ob sie lachen oder weinen sollte. So jedenfalls klang das leise Gegluckse in ihrem Reel bei Instagram. Man muss ja auch nicht jeden Trend mitmachen.

München

Simon Rattle bleibt bis 2033 Chef des BR-Symphonieorchesters

»Symphonischer Hoagascht« oder »Singen mit Sir Simon« hießen Projekte, die Sir Simon Rattle eingeführt hat. Die Arbeit mit dem Symphonieorchester des BR und seinem Chor sagt dem Chefdirigenten zu. Er hat nun verlängert

von Barbara Just  08.10.2026

Adania Shibli

Plattitüden in Romanform

Auch das zweite auf Deutsch erschienene Buch der palästinensischen Autorin weist einen holzschnittartigen Charakter auf

von Enno Stahl  08.10.2026

Prag

Spätes Debüt

Der Schriftsteller Eli Beneš gilt als bekannteste literarische Stimme der Juden in Tschechien. Sein Roman über einen Schoa-Überlebenden machte ihn zum preisgekrönten Autor. Eine Begegnung

von Kilian Kirchgeßner  08.10.2026

Literatur

»Es gibt zwei Seiten«

Zur Frankfurter Buchmesse ruft die israelische Autorin Orna Landau gegen den Boykott von Büchern auf: »Entscheidet euch für Wissen«

von Ayala Goldmann  08.10.2026

Literatur

Geistige Freiheit

Tschechien ist Ehrengast der Buchmesse. Unser Autor erinnert an die Zeit nach dem Prager Frühling, als Bücher in seiner Heimat als »Samisdat« im Untergrund erschienen

von Jan Faktor  08.10.2026

Nahost

Die Geschichte eines Krieges

Shahrzad Eden Osterer und Richard C. Schneider analysieren den Konflikt zwischen Israel und Iran – und die Rolle der involvierten Proxy-Armeen

von Eva M. Grünewald  08.10.2026

7. Oktober

Maxim Biller und die Barbaren

In »Schwarze Samstage« kämpft der Schriftsteller mit den Folgen des Massakers in Israel – und zieht eine harte Linie zwischen Juden und »Gojim«

von Tobias Kühn  07.10.2026

TV-Tipp

»Phoenix« - herausragender Film über eine Holocaust-Überlebende

Christian Petzolds grandiose Parabel auf Deutschland im »Jahre Null«

von Felicitas Kleiner  07.10.2026

Programm

Musikalische Crossovers, Kontroverse, Krimi und Krav Maga: Tipps und Termine

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 8. Oktober bis zum 14. Oktober

 07.10.2026