Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

adam sandler leidet keine Armut. Der Schauspieler, Drehbuchautor und Produzent kam laut dem US-Magazin Vanity Fair 2010 auf Jahreseinnahmen von 50 Millionen Dollar. Der 44-Jährige liegt damit auf Platz 7 der bestverdienenden Hollywoodgrößen, allerdings hinter Steven Spielberg, der mit 80 Millionen Dollar den dritten Platz belegt. Spielberg und Sandler sind die einzigen Juden unter den Top Ten. Rang eins belegt mit 258 Millionen der Protestant James Cameron (Avatar).

billy joel sollte weniger trinken, rät ihm sein Musikerkollege Elton John. Der »Pianoman« habe bereits des Öfteren gemeinsame Konzertauftritte wegen seines Alkoholismus absagen müssen, erzählte John dem US-Magazin Rolling Stone. Mehrere Aufenthalte in Entzugskliniken hätten auch nicht geholfen. Joel reagierte mit einer Pressemitteilung: Er wolle diese »hingeworfenen Bemerkungen« nicht kommentieren. Dafür sei ihm seine alte Freundschaft mit Elton zu wichtig.

dani levy isst kein Schweinefleisch – allerdings nicht aus religiösen Gründen. »Ich finde Schweine süß. Ich stelle mir das Tier vor, total kitschig, wie in einem Hollywoodfilm«, sagte der Regisseur der Zeitung Die Welt. Aus diesem Grund verspeist der Schweizer auch »keine Kälbchen oder Lämmchen«. Bei Meeresbewohnern endet Levys Tierliebe allerdings: »Ein Thunfisch ist etwas abstrakter.«

kenneth cole zeigt wenig Geschmack, wenn es nicht um Mode geht. Der New Yorker Designer warb auf Twitter mit der Nachricht: »Millionen in Aufruhr in Kairo. Sie haben wohl gehört, dass unsere neue Frühjahrskollektion online verfügbar ist.« Nach einem Sturm der Entrüstung löschte Cole den Text und entschuldigte sich auf seiner Facebookseite.

chelsea clinton und ihr Ehemann Marc Mezvinsky haben sich nur sechs Monate nach ihrer christlich-jüdischen Traumhochzeit angeblich schon auseinandergelebt. Laut New York Post hält sich der Gatte nur noch selten in der gemeinsamen Wohnung in der New Yorker Fifth Avenue auf. Seinen Job als Banker habe Mezvinsky auch geschmissen, um stattdessen in Oregon seinem Hobby, dem Skifahren zu frönen. ja

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Die diesjährigen Jüdisch-Israelischen Kulturtage bringen israelische Kultur nach Thüringen und setzen mit Konzerten, Lesungen und Debatten ein Zeichen gegen Antisemitismus. Die Eröffnung stand im Zeichen der aktuellen Kämpfe im Nahen Osten

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Antisemitischer Hass ist im Netz allgegenwärtig. Ein neues Projekt erforscht jetzt linken Judenhass - und befähigt Schüler, der Hetze entgegenzutreten. Entscheidend dabei: Medienkompetenz und historisches Wissen

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Eine Redakteurin der linken Tageszeitung schreibt, der Zentralratspräsident solle zum Irankrieg »einfach mal die Klappe halten«. Vertreter der jüdischen Gemeinschaft reagieren mit schweren Vorwürfen

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Femizide erreichen Rekordzahlen, narzisstische Männer regieren die Welt. Liebe Frauen, steht dagegen auf, anstatt euch ins Privatleben zurückzuziehen! Ein Appell von Adriana Altaras

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Interview

»Der Kampf gegen Antisemitismus ist nicht die Aufgabe jüdischer Filme«

In Potsdam wurde das deutschlandweit erste universitäre Zentrum für jüdischen Film gegründet. Ein Gespräch mit der Leiterin Lea Wohl von Haselberg über schwierige Definitionen, kommende Projekte und eine zunehmend polarisierte Debatte

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 05.03.2026 Aktualisiert