Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Natalie Portman Foto: imago images/Elizabeth Goodenough/Everett Collection

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

von Katrin Richter  25.03.2021 09:46 Uhr

Natalie Portman hat zum »World Poetry Day« am vergangenen Wochenende ein Gedicht ihres Lieblingspoeten Jehuda Amichai auf ihrem Instagram-Account gepostet. Das Gedicht, das sich die Schauspielerin aussuchte, heißt »The Place Where We Are Right« und beginnt mit den bekannten Versen »An dem Ort, an dem wir recht haben,/werden niemals Blumen wachsen/im Frühjahr«, die auch schon von Yitzhak Rabin zitiert wurden. Amichai, der 1924 als Ludwig Pfeuffer in Würzburg geboren wurde, gilt als einer der bekanntesten israelischen Lyriker.

Leon GoretzkaFoto: Peter Schatz / Pool

Leon Goretzka hat über eine prägende Begegnung mit der Holocaust-Überlebenden Margot Friedländer berichtet. »Das war ein unglaubliches Treffen. Ich war ja schon in vielen Situationen, wo der eine oder andere sagen würde, da ist man nervös oder aufgeregt – aber das war wirklich absolut nichts dagegen, wie ich mich vor dem Gespräch mit Margot Friedländer gefühlt habe. Einfach unglaublicher Respekt und Ehrfurcht vor dem, was sie in ihrem Leben erlebt und überlebt hat«, sagte der 26-Jährige im FC Bayern Podcast. »Was für Schmerzen sie ausgehalten hat und jetzt trotzdem noch für so viele Leute ein Vorbild ist und zusieht, dass diese Dinge nicht nochmal passieren.« (dpa)

Iris ApfelFoto: imago images/ZUMA Press

Iris Apfel begrüßt den Frühling auf Instagram mit einer floralen Foto-Erinnerung. »Spring has sprung« — der Frühling ist da, schrieb die 99-jährige Mode-Ikone zu einem Porträt von sich selbst zusammen mit dem amerikanischen Model Karlie Kloss. Kloss war dabei ganz in Cremeweiß gekleidet, und Apfel sah für ihre Verhältnisse ziemlich zurückhaltend, aber immer noch bunt wie ein Beet mit Frühblühern aus.

Gwyneth PaltrowFoto: imago images/ZUMA Press

Gwyneth Paltrow macht sich gegen Hass auf Asiaten stark. Nach dem Attentat in Atlanta, bei dem acht Menschen vorwiegend asiatischer Herkunft erschossen wurden, schrieb die Schauspielerin auf Instagram: »Meine ganze Liebe gilt heute der asiatisch-amerikanischen Gemeinschaft. Sie macht unser Land zu einem besseren. Wir lieben sie.«

Berlinale

Eine respektvolle Berlinale scheint möglich

Die 76. Berlinale hat mit Glamour, großen Gefühlen und einem wunderbaren Eröffnungsfilm begonnen. Respekt wurde großgeschrieben am ersten Tag. Nur auf der Pressekonferenz der Jury versuchte Journalist Tilo Jung vergeblich zu polarisieren

von Sophie Albers Ben Chamo  13.02.2026

Potsdam

Barberini-Museum zeigt deutsche Impressionisten

Drei große Sonderausstellungen präsentiert das Potsdamer Barberini-Museum pro Jahr. 2026 werden zum Auftakt Werke von Max Liebermann und weiteren Künstlern des Impressionismus in Deutschland gezeigt

 13.02.2026

Analyse

Historiker: Dirigent von Karajan kein Hitler-Sympathisant

Opportunist oder Gesinnungsnazi? Das historische Bild des Dirigenten Herbert von Karajan leidet seit Längerem unter seiner NSDAP-Mitgliedschaft. Der Historiker Michael Wolffsohn will ihn nun von mehreren Vorwürfen freisprechen

von Johannes Peter Senk  13.02.2026

Berlinale-Film

Special Screening: David Cunio in Berlin erwartet

Das Kino Babylon zeigt vier Monate nach der Freilassung der israelischen Hamas-Geisel eine neue Fassung des Films »A Letter To David«

von Ayala Goldmann  12.02.2026

Meinung

Schuld und Sühne?

Martin Krauß irritiert der Umgang mancher Medien mit dem »Dschungelcamp«-König Gil Ofarim

von Martin Krauß  12.02.2026

Kulturkolumne

»Konti: Mission BRD«

Meine Bewältigung der Einwanderung nach Deutschland: Wie ich als Immigrant ein Brettspiel entwickelte

von Eugen El  12.02.2026

Hollywood

Rachel Weisz spielt in Neuauflage von »Die Mumie« mit

Beim dritten Teil hatte die Schauspielerin eine Mitwirkung abgelehnt, da sie das Drehbuch nicht überzeugt hatte. Auf den neuesten Film müssen Fans noch etwas warten

 12.02.2026

Erfurt

Jüdische Kulturtage mit mehr Sichtbarkeit in Israel

Dank eines gewachsenen Netzwerks erwarten die Organisatoren von Thüringens größtem jüdischen Festival zahlreiche Künstler aus Israel

 12.02.2026

Filmfestspiele

Was die Berlinale diesmal bietet

Wieder läuft keine israelische Produktion im Wettbewerb. Dafür finden sich viele jüdische und israelische Perspektiven im gesamten Programm

von Sophie Albers Ben Chamo  11.02.2026