Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

She’s got the Look: Haya Molcho Foto: imago/Horst Galuschka

Haya Molcho wirbt seit Kurzem für die französische Hautpflegeserie »Biotherm«. Die israelische Köchin und Kochbuchautorin hat, so schreibt sie in einem Post auf ihrem Instagram-Account, im vergangenen Jahr mehr Zeit zu Hause mit ihrer Familie verbracht. »Aber ich habe mir auch mehr Zeit für mich genommen und auf meine Bedürfnisse gehört.« Die Familie ist natürlich auch immer dabei: Die schönen Fotos, mit denen Molcho auf Instagram wirbt, hat ihr Sohn Nuriel gemacht.

Gil OfarimFoto: imago images / Future Image

Gil Ofarim hat ein paar Kindheitserinnerungen, die nicht unbedingt jedes Kind hatte, mit seinen Fans geteilt. Bei Instagram postete der Musiker nämlich Zeitungsartikel, in denen er als Dreikäsehoch mit Gitarre zu sehen ist, noch dazu vor einem Bild des King of Rock ’n’ Roll, Elvis Presley. Damals schrieb das Münchner Boulevardblatt »tz«: »Gitarren-Spieler Gil ist ganze 28 Monate alt. Die Musikalität hat der Blondschopf vom Papa geerbt, das ist kein Geringerer als Abi Ofarim.« Dazu kommentierte Gil am vergangenen Wochenende: »… es sollte so sein …«

Shira HaasFoto: imago images/Eastnews

Shira Haas ist in die Liste »TIME100 Next« gewählt worden. Die Schauspielerin ist sowohl durch die TV-Serie Shtisel als auch durch ihre Rolle der Esty in der Netflix-Serie Unorthodox bekannt geworden. Lobende Worte fand die Autorin Deborah Feldman, auf deren Buch Unorthodox die Serie beruht. Sie schrieb: »Man kann ihr die Arbeit anvertrauen, die, würden andere sie machen, eindimensional rüberkommen würde.« Deswegen sei das Publikum in der Lage, sich in eine Welt hineinzuversetzen, die es vorher nicht verstanden hätte.

Ruth WestheimerFoto: imago images / ZUMA Press

Ruth Westheimer bietet sich freiwillig an, eine Lady zu werden. Die Sexualtherapeutin twitterte am vergangenen Freitag: »Offenbar ist die Queen traurig, dass Prinz Harry und Meghan Markle nicht mehr zu ihren königlichen Pflichten zurückkehren werden. Juhu, Elizabeth, ich würde gerne Lady Dr. Ruth werden. Ich warte neben meinem Telefon.«

Die Träger des Georg-Stefan-Troller-Preises 2026

Frankfurt am Main

Auszeichnung für Journalisten und Buchautoren

Der Georg-Stefan-Troller-Preis für die Berichterstattung über jüdisches Leben wurde erstmals verliehen. Mit Mascha Malburg und Joshua Schultheis sind auch zwei JA-Journalisten unter den Ausgezeichneten

 11.10.2026

Frankfurt am Main

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels an Philippe Sands überreicht

Der Völkerrechtsanwalt forderte in seiner Rede ein Ende angeblicher »Debattenbeschränkungen« in Deutschland

 11.10.2026

Julia Franck

»Sie liebt, aber sie wird nicht geliebt«

Die Schriftstellerin über ihre literarische Biografie der Jüdin Baladine Klossowska und den Dichter Rainer Maria Rilke

von Knut Elstermann  11.10.2026

Aufgegabelt

Rote Bete mit Tahini

Rezepte und Leckeres

 11.10.2026

Forum

Leserbriefe

Kommentare und Meinungen zu aktuellen Texten der Jüdischen Allgemeinen

 10.10.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 10.10.2026

Kino

Ich habe »Naza« gesehen, und es ist ein übles Stück Propaganda

Es ist erschreckend zu sehen, wie große Teile der Filmwelt sich gerade selbst zu nützlichen Idioten der Hamas degradieren, indem sie ihr von Lügen und Blut getränktes Narrativ übernehmen

von Philipp Peyman Engel  10.10.2026

Berlin

733 Tage, 2 Stunden und 35 Minuten

Eine Ausstellung im Paul-Löbe-Haus erzählt von Verlust, Hoffnung und bleibenden Folgen in der Zeit zwischen dem 7. Oktober und dem Abkommen zur Freilassung der Geiseln

von Pascal Beck  09.10.2026

Essay

Drei Jahre nach dem 7. Oktober: Die Grenzen universitärer Selbstgewissheit

Antisemitismus ist an Universitäten längst kein Ausnahmeproblem mehr. Drei Jahre nach dem 7. Oktober stellt sich deshalb eine unangenehmere Frage: Was haben Universitäten über sich selbst gelernt?

von Frederek Musall  09.10.2026