Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Malt, singt und schauspielert: Jeff Goldblum Foto: imago images/Prod.DB

Jeff Goldblum hat seinen Fans und deren Familien viel Gesundheit gewünscht, und das mit einem gezeichneten Porträt. Der Schauspieler schrieb auf Instagram, dass er zu Beginn der ersten Corona-Welle mit seiner Schwester Pam an einer Porträtreihe gearbeitet hatte und diese Zeichnungen dafür nutzen möchte, um die Menschen aufzurufen, auch jetzt, da die Pandemie einen erneuten Höhepunkt zu erreichen droht, wachsam zu sein und aufeinander achtzugeben.

Chilly Gonzales hat ein besonderes Verhältnis zu Weihnachten. Das sagte er in einem Interview mit der »Süddeutschen Zeitung« vom vergangenen Freitag. Als Kind haben seine Geschwister und er, die in einer jüdischen Familie aufwuchsen, »auf Weihnachten bestanden, wegen der Geschenke«. »Die Religion des Kapitalismus sagt dir: Konsumiere, und du wirst glücklich.« Heute allerdings hat der Musiker, der eigentlich Jason Beck heißt, eher gemischte Gefühle. Wohl auch deswegen, vermutet der 48-Jährige, habe er ein Weihnachtsalbum komplett in Moll aufgenommen.

Scarlett Johansson und ihr Freund Colin Jost haben ein gutes Jahr nach der Verlobung geheiratet. Die Nachricht von ihrer Eheschließung gab das Paar über »Meals on Wheels«, die amerikanische Variante der Hilfsorganisation »Essen auf Rädern«, bekannt. Johansson und Jost hätten am Wochenende im kleinen Familien- und Freundeskreis – unter Berücksichtigung von Corona-Regeln – geheiratet, teilte die Organisation am vergangenen Donnerstag auf Instagram mit. dpa

Tom Franz kocht für »The Shabbat Project«. Der Kölner wird im Rahmen des »Shabbat Project« beim Bund traditioneller Juden am 5. November eine Masterclass geben. Das gab er in einer Story auf seinem Instagram-Account bekannt. Was Franz, der 2013 die dritte Staffel der israelischen Kochsendung MasterChef gewann, kochen wird, hat er allerdings noch nicht verraten. Aber es wird mit hoher Wahrscheinlichkeit schmecken.

Fernsehen

Adolf und seine »Akte«

Die fünfte Staffel von »Babylon Berlin« spielt 1933 zur Zeit von Hitlers Machtergreifung. Unterhaltung mit politischem Anspruch, aber stimmen die Fakten?

von Ayala Goldmann  29.09.2026

Hard-Rock-Legenden

Kiss feiern 50 Jahre »Rock and Roll Over«

Eine umfangreiche Neuauflage des Albums kommt. Was ist enthalten?

 29.09.2026

Fußball

Im Kreuzfeuer: Irischer Nationalspieler mit israelischer Mutter

Finn Azaz wurde für Irlands Nationalkader für die Länderspiele gegen Israel nominiert. Weil er eine israelische Mutter hat, soll seine Zukunft im irischen Team aber infrage stehen

von Michael Thaidigsmann  29.09.2026

Geburtstag

Streitbare Mahnerin: Lea Rosh wird 90 Jahre alt

Ihr Name ist eng verbunden mit dem Holocaust-Mahnmal in Berlin. Schon früh beschäftigte sich die Journalistin Lea Rosh mit der Judenverfolgung im Nationalsozialismus. Am Donnerstag wird sie 90 Jahre alt

von Birgit Wilke  29.09.2026

Die frühere rbb-Intendantin Patricia Schlesinger

Berlin

Strafprozess gegen Ex-RBB-Intendantin Schlesinger

Im Sommer 2022 erschüttert der RBB-Skandal den öffentlich-rechtlichen ARD-Sender. Der Fall beschäftigt auch die Justiz. Nun soll es wegen Untreue-Vorwürfen zum Prozess kommen.

 29.09.2026

Berlin

CDU-Kulturexperte schlägt Wolf Biermann für Nobelpreis vor

»Biermanns Werk, seine poetische Stimme stehen für die Unantastbarkeit individueller Freiheit als Würde des einzelnen Menschen bis heute«, schreibt Uwe Lehmann-Brauns zur Begründung

 29.09.2026

Archäologie

Hoffnung auf Latrinen - Grabung legt mittelalterliche Keller frei

Die Funde auf dem Areal der zweiten Jüdischen Gemeinde informieren über das Leben im mittelalterliche Erfurt. Zugleich geben sie Einblicke in die Stadtplanung des 13. Jahrhunderts

von Matthias Thüsing  28.09.2026

Sachsen-Anhalt

Der 7. Oktober und die Folgen: Podiumsdiskussion in Halle

Vor drei Jahren überfielen islamistische Terroristen Israel und rissen damit Gaza in einen bis heute andauernden Krieg. Zeitgleich nahmen weltweit antisemitische Ausschreitungen zu. Diskutanten erörtern die Ursachen

 28.09.2026

Babyn Jar

Sie alle hatten einen Namen

In der Schlucht bei Kyjiw ermordeten deutsche Täter am 29. und 30. September 1941 innerhalb von zwei Tagen rund 34.000 Jüdinnen und Juden

von Andreas Albrecht  28.09.2026