EILMELDUNG! Likud-Bündnis mit 54 Sitzen vorn. Eisenkots Bündnis kommt auf 49 Sitze

Geheimnisse und Geständnisse

Plotkes

Ist auf dem Boden der Tatsachen geblieben: Gwyneth Paltrow Foto: imago images / Starface

Geheimnisse und Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der Jüdischen Welt

von Katrin Richter  27.06.2019 12:39 Uhr

Gwyneth Paltrow hat eine Unterhaltung mit ihrem Vater davor gerettet, überheblich zu werden. Die Schauspielerin erzählte in der jüngsten Sendung der Graham Norton Show, wie ihr Vater ihr eines Tages unmissverständlich klarmachte: »Irgendwie wirst du zu einem ziemlichen A ... loch.« Das habe sie auf den Boden der Tatsachen zurückgebracht. Denn mit 26 einen Oscar zu gewinnen, beschrieb Paltrow, könne einen schon ziemlich abheben lassen, denn Warteschlangen und andere Hindernisse blieben einem bei frühem Ruhm oft erspart.

Karlie Kloss und Joshua Kush­ner haben sich gedacht: »Doppelt hält besser« und nun acht Monate nach ihrer ersten Hochzeit erneut geheiratet. Dieses Mal offenbar unter dem Motto »Wild West Weekend«. So war es auf Instagram zu sehen. Kloss trägt dabei ein schulterfreies, weißes Kleid, die Herren – bis auf den Bräutigam – Anzug und Cowboyhut.

Linoy Ashram hat am vergangenen Wochenende bei den Gymnastik-Europaspielen in Minsk zwei Goldmedaillen gewonnen. Die Sportlerin bedankte sich in einem Post bei ihren Trainerinnen Ayelet Zussman und Elena Kopylenko, den Physiotherapeuten, dem – ja, auch nicht ganz unwichtigen – Make-up-Hersteller, Kostümdesigner und natürlich und vielleicht am Wichtigsten: ihrer Familie. Ashram trainiert bei Hapoel Ri­shon Lezion.

Jeff Goldblum hat in seinem bisherigen Leben nicht einmal ein Videospiel gespielt. »Ich weiß wirklich nichts darüber, obwohl ich meine Stimme schon für, wie hieß das noch gleich, ›Call of Duty‹ oder ›Black Ops‹«, glaube ich, geliehen habe», sagte der 66-jährige Schauspieler in einem Interview auf dem «Cannes Lions International Festival of Creativity». Goldblum, der wie immer eines seiner quietschebunten Hemden trug, kann sich trösten: Er hat nichts verpasst! Apropos Hemden – kürzlich ließ sich das Ehepaar Goldblum in einer schwarz-rot-geblümten Hemdenversion blicken.

Nürnberg

Interaktives NS-Dokumentationszentrum öffnet

Nach fünf Monaten Probebetrieb wird das neu gestaltete Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände in Nürnberg am kommenden Mittwoch feierlich eröffnet. Im Zentrum des Ausstellungskonzepts stehen Barrierearmut und ein multimediales Angebot

von Julia Riese  28.10.2026

Philologie

Mehr als Dolmetscher

Jüdische Übersetzer haben nicht nur zwischen den Sprachen vermittelt, sondern dabei auch eigene Denkformen geprägt

von Katharina Hillmann  27.10.2026

Bucerius Kunst Forum

Verstreute Meisterwerke

Eine Ausstellung in Hamburg vereint rund 100 Gemälde, Grafiken und Skulpturen aus 15 jüdischen Sammlungen und erinnert an den Kunstraub der Nationalsozialisten

von Edgar S. Hasse  27.10.2026

Kino

Wiener Blut

Ulrike Ottinger lädt in der Horrorkomödie »Die Blutgräfin« zum morbiden Vampirvergnügen und schwelgt in opulenten Bildern. Isabelle Huppert geht perfekt gestylt auf Beutezug

von Anna Maria Pahlke und Sophie Albers Ben Chamo  27.10.2026

Jerusalem

Cohen interpretiert Cohen

Der israelische Jazz-Musiker Avishai Cohen hat sich für sein neues Album ein Buch des legendären Singer-Songwriters Leonard Cohen vorgenommen

von Imanuel Marcus  27.10.2026

Nachruf

»Star Trek«-Star Walter Koenig ist tot

Seine Rolle als Pavel Chekov hatte eine humoristische Funktion. Der Charakter sollte jüngere Zuschauer ansprechen

 27.10.2026

Glosse

Der Rest der Welt

Rote Bänke, erschöpfte Katzen – ein Nachmittag in Amsterdam

von Margalit Edelstein  26.10.2026

Düsseldorf

50 Jahre Kiss in Deutschland: Doro Pesch feiert ihre Helden

Wegen Kiss fing Doro Pesch mit der Musik an. Später wurde der jüdische Bassist, Sänger und Bandleader Gene Simmons ihr Mentor. Seither ist ein halbes Jahrhundert vergangen

von Philip Dethlefs  26.10.2026

Entgleisung

Kein Skandal ist der Skandal

Milo Rau macht aus Wagners »Fliegendem Holländer« an der Deutschen Oper Berlin eine groteske Abrechnung mit Israel – und erntet dafür kaum einen Buh­ruf

von Maria Ossowski  26.10.2026