Geheimnisse und Geständnisse

Plotkes

Ruth Westheimer ist Star in einer Dokumentation – nämlich ihrer eigenen. Das Videoportal Hulu hat kürzlich zum ersten Mal einen Trailer zur geplanten Doku mit dem Titel Ask Dr. Ruth veröffentlicht. Ans Aufhören denkt die mittlerweile 90-Jährige nicht. »So etwas wie Ruhestand gibt es für mich nicht«, sagt sie im Trailer. Auch mit 90 rede sie immer noch Tag und Nacht über Sex. Wann genau der Film zu sehen sein wird, steht noch nicht fest. Was allerdings feststeht: Es wird keine Tabus geben.

Gil Ofarim freut sich wahrscheinlich immer über Besucher bei Konzerten, aber zwei Fans haben seinem Bruder Tal und ihm eine besondere Freude gemacht: Tante Naomi und Cousine Efrat. Der Musiker postete ein Bild der vier auf seinem Instagram-Account und schrieb dazu: »...es hat uns die welt bedeutet, dass unsere tante nomi und unsere cousine efrat extra aus israel eingeflogen sind, um uns live zu erleben!...«

Billy Crystal hat einen Ausflug in die Welt der Religion gemacht – natürlich nur im Film. Der Schauspieler wird in Untogether die Rolle eines Rabbiners übernehmen, der das Judentum in all seinen Facetten zeigen will. In ihrem Film geht die britische Regisseurin Emma Forrest dem Liebes- und Beziehungsleben zweier Schwestern und deren Freunden nach. Neben Jennifer Grey (Dirty Dancing) spielt übrigens auch Fifty Shades of Grey-Star Jamie Dornan mit. Untogether kommt am 8. Februar in den USA in die Kinos.

Asaf Hanuka ist offiziell alt. Das sind natürlich seine Worte, und genau die verwendete er am 16. Januar in seiner Instagram-Story. An diesem Tag feierte der Illustrator und Eisner-AwardGewinner nämlich seinen 45. Geburtstag. Und wer das ganze Jahr über zeichnet, der freut sich dann auch selbst einmal über etwas Gezeichnetes. Deshalb bekam Hanuka Porträts geschenkt, die ihn in den Augen eines sechsjährigen und eines elfjährigen Kindes zeigen. Auch das konnten die Fans des Künstlers in der Story sehen. Zum Schluss gab es Kuchen – was will man mehr?

Medien

KI-Verstoß: »Tagesspiegel« nimmt Casdorff-Texte offline

Stephan-Andreas Casdorff verfasste auch für die Jüdische Allgemeine Kommentare. Die Redaktion prüft, ob auch diese Texte von einer KI statt von Casdorff selbst verfasst wurden

 12.06.2026

Berlin

»Ich bin stolz! Sehr stolz«

Dieter Nuhr ist mit dem Leo-Baeck-Preis des Zentralrats der Juden geehrt worden. Wir dokumentieren hier exklusiv seine Rede im Wortlaut

von Dieter Nuhr  12.06.2026 Aktualisiert

Musik

Mike D in Berlin: Ein Beastie Boy meldet sich zurück

Das Berliner Säälchen am Holzmarkt wird zur Kulisse des einzigen Deutschland-Konzerts des »Beastie Boys« Mike D. Hunderte Fans sind begeisterte Zeugen des überraschenden Comebacks ihres Idols

 12.06.2026

Weltmeisterschaft

Die Kraft des Gemeinsamen

Vom Hoffen, Mitfiebern und Leiden: Eine Liebeserklärung an die Macht und die Möglichkeiten des Fußballs

von Awi Blumenfeld  11.06.2026

Kulturfest

Jüdische Woche in Leipzig

70 Leipziger Institutionen und Vereine gestalten ein Programm zu jüdischem Leben in Vergangenheit und Gegenwart. Erwartet werden internationale Gäste

 11.06.2026

Dresden

Elnet: Initiative soll Neugier auf jüdisches Leben wecken

Die Kampagne ist Teil des Themenjahres »Tacheles. Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026« und wird zunächst sechs Wochen sichtbar sein

 11.06.2026

Hass auf der Bühne

»Hofnarr der Hamas«: Kritik an Auftritt von Bassem Youssef in Berlin

Der amerikanisch-ägyptische Comedian relativiert die Hamas-Verbrechen vom 7. Oktober und verbreitet Verschwörungsmythen über Israel. Nun werden Forderungen nach einer Absage seiner Vorstellung im Tempodrom laut

von Imanuel Marcus  11.06.2026 Aktualisiert

Festival in Köln

»Shalom-Musik.Koeln« 2026 bringt jüdische Musik in die ganze Stadt

Avi Avital, Sharon Brauner, Omer Klein und Bar Zemach sind nur vier der vielen Künstler, deren Performances auf dem Programm stehen

 11.06.2026

Hollywood

Hasswelle gegen Gwyneth Paltrow wegen Israel-Werbung

Die Datstellerin mit jüdischem Familienhintergrund ist das Werbegesicht für das israelische Luxusbauprojekt 51 Park in Herzliya. Die Quittung: Sie wird online als »genocide queen« beschimpft

 11.06.2026