Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Marion Kiechle und Marcel Reif Foto: dpa

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 03.04.2018 11:01 Uhr

Marcel Reif wird von seiner Frau, der neuen bayerischen Wissenschaftsministerin Marion Kiechle, in die Geheimnisse des Wäschewaschens eingeführt. Der Nachrichtenagentur dpa sagte sie: Ihr Mann habe den »einen oder anderen Kaschmir-Pulli« geschrumpft oder verfärbt. Er werde aber immer besser, sei ein emanzipierter Mann und ein toller Gesprächspartner. Kiechle hat bis zu ihrer Berufung in das Kabinett des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder die Frauenklinik rechts der Isar geleitet.

Jeff Goldblum war nie wirklich bestrebt, Karriere zu machen. Das sagte der Schauspieler in einem Video-Beitrag für die »Vanity Fair«: »Ich hatte einfach nur Glück.« Seine Wege haben sich mit denen wichtiger Regisseure und wiederum deren bedeutenden Filmen gekreuzt, sagte Goldblum, der zuletzt in Wes Andersons Film Isle of Dogs einem Hund seine Stimme lieh. An Anderson habe ihn immer fasziniert, dass er ein Connaisseur des Lebens, für Essen und Gelegenheiten sei. Mit ihm einen Film zu machen, sei ein Kunstwerk an sich, erinnert sich Goldblum.

Jewrovision-Teilnehmer haben sich mitten in den Pessachfeiertagen vielleicht gefragt, was wohl das Motto des Wettbewerbs im kommenden Jahr sein könnte. Nach »Le Dor wa Dor« und »Circle of Life« hieß es für 24 Stunden: »April, April«. Denn das Jewro-Team hatte seine Fans mit der Ankündigung, der Song Contest fände 2019 in Frankfurt/Oder statt, in den April geschickt. Manchen Jugendlichen schien es fast egal zu sein: »Dann wird halt in Frankfurt/Oder gefeiert«.

Simone Graumann ist gemeinsam mit anderen engagierten Frauen den »Bild«-Lesern vorgestellt worden. Die WIZO-Präsidentin werde niemals müde, für die gute Sache einzustehen, heißt es im Artikel der Zeitung. Allein ist Graumann nicht, mit ihr wurden noch vier weitere Frauen aus anderen Wohltätigkeitsorganisationen vorgestellt.

Arthur Cohn findet die Debatte um sexuelle Belästigung »ziemlich eindimensional«. Das sagte er in einem Interview mit dem Schweizer »Tages-Anzeiger«. Frauen, so zitiert die Basler Zeitung aus dem Interview, fiele bei der Debatte die Opferrolle und mächtigen Männern die Täterrolle zu. Die Realität sei aber komplexer. Damit wolle er das Erlittene der Frauen nicht schmälern, sondern nur, so Cohn, »vorsichtig darauf hinweisen«. Die Debatte um Harvey Weinstein bezeichnete Cohn als »gravierend«. Weinstein habe seinen hohen Status und die Abhängigkeit anderer von ihm dazu benutzt, Frauen zu manipulieren und auszunutzen. kat

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