Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Rap-Star Drake Foto: imago

Drake hat bei einem Konzert im Marquee-Klub in Sydney seinen Song »Know Yourself« unterbrochen, um einen Mann zur Rede zu stellen, der eine Frau gegen ihren Willen anfassen wollte. Der kanadische Rapper sagte laut Instagram-Video eines Fans: »Wenn du nicht aufhörst, Frauen zu begrapschen, komme ich runter und mache dich fertig!«

Gil Ofarim hat ein Buch über sich veröffentlicht. »heute ist es so weit, der bildband von @ibofotografie und mir erscheint! ... ich hab meine ausgabe auch schon hier liegen, und die sieht echt richtig cool aus ...«, schrieb der Sänger auf seinem Instagram-Profil. Hinter dem Namen »ibofotografie« verbirgt sich die Fotografin Ina Bohnsack. Echte Fans können sich das Buch übrigens auch mit Signatur von Gil bestellen: Der Online-Buchhändler des Vertrauens hat das 128 Seiten dicke Exemplar für 29,99 Euro – der Buchhändler um die Ecke bestimmt auch.

Susan Sideropoulos war ein überzeugter Fan der Kelly Family. In der TV-Doku Die Kelly Family – Die Geschichte einer außergewöhnlichen Familie sagte die Schauspielerin: »Ich habe mich, ehrlich gesagt, so schockverliebt in Paddy Kelly, direkt auf den ersten Blick.« Einen kleinen Rückblick auf ein Konzert, das sie als 13-Jährige besuchte, gab es auch – zur Freude der zweifachen Mutter. Denn sie schwelgte in Erinnerungen an die Stimmung, die Musik und vielleicht auch an Paddy Kelly.

Yehuda Meshi-Zahav hatte eine nicht so sanfte Begegnung mit einer größeren Samtpfote. Der Gründer der orthodoxen Notfallorganisation ZAKA war, so berichtet die israelische Online-Zeitung Ynet, in Südafrika, um Freiwillige für ZAKA zu trainieren. Er ging neben einer Löwin her, die das aber nicht so toll fand, sich umdrehte und kurz mit der Pranke zulangte. Passiert ist, von ein paar Kratzern mal abgesehen, nichts. Aber Meshi-Zahav war ziemlich geschockt. »Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich gespürt, was Angst ist.«

Fernsehen

»Doitscha« erzählt vom Leben deutscher Juden nach dem 7. Oktober

Im Mittelpunkt der pointierten Tragikomödie steht eine Familie, in der unterschiedliche Identitäten, Ängste und Lebensentwürfe aufeinanderprallen

 04.11.2026

TV-Tipp

Viele Jahre bis zum großen »Hallelujah«: Arte zeigt Porträt von Leonard Cohen zum zehnten Todestag

Es ist wohl das bekannteste Lied des kanadischen Sängers Leonard Cohen. Und so steht »Hallelujah« auch im Zentrum eines so unterhaltsamen wie inspirierenden Porträts über diesen modernen Minnesänger

von Jan Lehr  04.11.2026

Essay

Der neue Jude

Warum ich Mitleid mit den Deutschen habe, die bis heute nicht begreifen wollen, dass wir keine wehrlosen Opfer mehr sind, sondern starke, selbstbestimmte Menschen, die hart zurückschlagen, wenn man uns angreift

von Zeev Avrahami  04.11.2026

Programm

Tipps und Termine

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 4. November bis zum 12. November

 04.11.2026

Sachbuch

Der Kampf jüdischer Gemeinden für den Synagogen-Aufbau nach dem Krieg

Durch die Nationalsozialisten zerstört, wollten jüdische Gemeinden viele Synagogen in Deutschland nach dem Krieg wieder aufbauen. Doch sie hatten mit Widerständen zu kämpfen - und mit Parkplätzen und Einkaufszentren

von Thomas Klatt  04.11.2026

New York

Nach Paul Simon wird auch Art Garfunkel 85

Mit Songs wie »The Sound of Silence« wurden Simon & Garfunkel weltberühmt – aber auch die Streits der beiden Schulfreunde aus New York sind legendär. Jetzt steht der nächste große Geburtstag an

von Christina Horsten  04.11.2026

Frankfurt am Main

Rote und blaue Fäden

Mit der Installation »A Sky Full of Hope« will die Künstlerin Janet Echelman globale Vernetzung sichtbar machen – und eckt in der Stadt damit an

von Eugen El  03.11.2026

Frankfurt

Jüdische Akademie soll »Haus der Zukunft« sein

In der ersten Diskussionsrunde der neuen Jüdischen Akademie in Frankfurt stieß ein Wunsch angesichts von Antisemitismus und innerjüdischer Differenzen auf große Zustimmung: Die Akademie soll ein »Haus der Zukunft« sein

 03.11.2026

Kino und Literatur

»Holocaust im Film« - Eine Spurensuche von 1946 bis heute

Im November kommt der Essayfilm »Holofiction« ins Kino: Regisseur Michal Kosakowski untersucht die filmische Ikonografie des Holocaust. Zur Geschichte des Holocaust-Films gibt es auch schon das gleichnamige Sachbuch

von Marcus Stiglegger  03.11.2026