Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Wonder Woman, Gal Gadot Foto: imago

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 06.06.2017 13:03 Uhr

Aly Raisman setzt sich gegen Body-Shaming zur Wehr. Die Turnerin, die gerade vom amerikanischen Sender ESPN zu einer der 100 beliebtesten Sportlerinnen gewählt wurde, schrieb zu einem Bild auf ihrem Instagram-Account: »Tragt, was euch glücklich und selbstbewusst macht. (...) Seid stolz auf euren Körper.« Es sollte niemals um die Zahl auf der Waage gehen, ergänzte Raisman, sondern darum, wie man sich selbst fühlt.

Maureen Lipman
hat sich auf der Seite von »The Algemeiner« über ihre eigene Erfahrung bei den Anschlägen in London geäußert. Die Schauspielerin (Der Pianist) hatte an diesem Abend einen Auftritt in der Menier Chocolate Factory nahe des Borough Markets. Das Publikum und die Schauspieler durften nach und nach das Theater verlassen. Lipman lobte das Publikum: »Es gibt diesen außerordentlichen Geist in diesem Land, ›dies gekrönte Eiland‹«, zitierte Lipman aus William Shakespeares Drama König Richard II.

Mark Zuckerberg
hat der Harvard-Abschlussklasse 2017 dasjenige Gebet mit auf den Weg gegeben, das er selbst spricht, wenn er vor einer großen Herausforderung steht und an die Zukunft seiner Tochter denkt. Zuckerberg zitierte aus dem »Mi Scheberach« und entließ damit die Absolventen in die Welt »da draußen«. Zuckerberg erhielt, wie es bei Abschlussreden von Promis in den USA üblich ist, einen Ehrendoktortitel.

Ben Stiller und seine Frau Christine Taylor haben sich in beiderseitigem Einvernehmen nach 18 Jahren getrennt. Das Online-Portal »Entertainment Tonight« veröffentlichte ein Statement der beiden, in dem es unter anderem hieß: »Das Wich-
tigste ist, dass wir uns um unsere Kinder kümmern und sie als liebende Eltern und enge Freunde erziehen.«

Gal Gadot
hat Jimmy Fallon, den Host der Tonight Show, zum Schmachten gebracht. Gadot, die über ihren Film Wonder Woman sprach, der am 15. Juni in die deutschen Kinos kommt, erzählte, wie beeindruckt sie von dem riesigen Plakat auf dem Times Square war. Außerdem gestand sie, dass sie die Schauspielerei am liebsten aufgegeben hätte, weil sie offenbar immer nur knapp an den Rollen vorbeischrammte. kat

Hollywood

Zwei große Favoriten für die Oscars - und jede Menge Außenseiter

Zwei Filme, die originell zwischen allen Genres hin- und herspringen, führen das Oscar-Rennen an - und das mit einer neuen Rekordzahl von Nominierungen. Doch in der Nacht zum Montag könnte es auch Überraschungen geben

von Marius Nobach  12.03.2026

Berlin

Wirbel um Weimer: Regierung weist Rücktrittsforderung zurück

Erst gab es Debatten über Antisemitismus auf der Berlinale, jetzt über den Buchhandlungspreis: Die Bundesregierung stellt sich hinter ihren Kulturstaatsminister Wolfram Weimer

von Julia Kilian, Verena Schmitt-Roschmann, Sabrina Szameitat, Silke Sullivan  12.03.2026

Aufgegabelt

Kräuter-Hühnersuppe mit Hawaij

Rezepte und Leckeres

von Katrin Richter  12.03.2026

Der Rest der Welt

Der Rest der Welt

Eine Überdosis an Chatgruppen oder Was das Jüdische daran ist

von Nicole Dreyfus  12.03.2026

Tischtennis

Wer waren Marty Reisman und Alojzy Ehrlich?

Der Oscar-nominierte Film »Marty Supreme« knüpft an wahre Biografien an

von Martin Krauss  12.03.2026

Hollywood

Curtis zu Chalamets Opernspruch: Vermächtnis beschädigt

Oper und Ballett interessierten niemanden mehr: Mit solchen Äußerungen sorgt der Oscar-nominierte Timothée Chalamet weiter für Wirbel. Nun meldete sich auch Oscarpreisträgerin Jamie Lee Curtis zu Wort

 12.03.2026

Kolumne

Die Schließung des HIAS Wien ist das Ende einer Ära

Aus für einen Leuchtturm: Die Hebrew Immigrant Aid Society war die erste Anlaufstelle für sowjetische Juden, die in den Westen oder nach Israel auswandern wollten

von Eugen El  12.03.2026

Kinderfilm

Mit dem Aufzug ins Jahr 1938

»Das geheime Stockwerk« zeigt die Zeitreise eines Jungen als Detektivgeschichte. Ein gelungener und mehrfach ausgezeichneter Kinderfilm

von Gabriele Hermani  12.03.2026

Solingen

100 Porträts jüdischer Künstlerinnen im Zentrum für verfolgte Künste

Die Ausstellung erzählt von künstlerischen Lebenswegen zwischen Krieg, Verfolgung und Neubeginn, wie das Museum ankündigte

 11.03.2026