Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

»Something’s cooking« bei Bar Refaeli Foto: imago

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 03.04.2017 18:56 Uhr

Bar Refaeli erwartet ihr zweites Kind. Ihre Mutter und Managerin Zipi Levin bestätigte vergangene Woche, dass die 31-Jährige wieder schwanger ist. Das Model selbst zeigte sich auf Instagram mit leicht gerundetem Bauch und schrieb dazu: »Something’s cooking.« Erst vor sieben Monaten kam Tochter Liv zur Welt. Refaeli ist seit 2015 mit dem Geschäftsmann Adi Ezra verheiratet. Seine Familie gehört zu den reichsten in Israel, ihr Vermögen wird auf 400 Millionen Schekel (rund 100 Millionen Euro) geschätzt.

Ivanka Trump hat Ärger mit ihren Nachbarn. Mit Ehemann Jared Kushner und den Kindern ist sie im Januar in ein Nobelviertel von Washington gezogen, in dem auch die Obamas leben. Medienberichten zufolge gibt es jetzt schlechte Stimmung, weil der Secret Service nicht nur direkt vor Ivankas Haus Parkverbotsschilder aufstellt, sondern auch vor den angrenzenden Grundstücken. Dabei fahre die Präsidententochter grundsätzlich in einem vier Fahrzeuge starken Konvoi vor. Ob die Übeltäterin etwas von den Beschwerden mitbekommen hat, ist nicht bekannt. Eine Mitarbeiterin soll ein Statement per E-Mail verbreitet haben, wonach die Familie »unglaublich freundlich« aufgenommen worden sei.

Yotam Ottolenghi unterstützt syrische Kinder und Jugendliche. Für das neue Kochbuch Suppen für Syrien hat er zusammen mit Sami Tamimi eines seiner Lieblingsrezepte beigesteuert. Der Verkaufserlös des Buches kommt zu 100 Prozent der Hilfe in ausgewählten Einrichtungen vor Ort zugute.

Mayim Bialik ist überzeugte Feministin und Zionistin. Das erklärte die 41-jährige US-Schauspielerin (The Big Bang Theory) in einem Streit mit der politischen Aktivistin und Muslimin Linda Sarsour. Diese hatte in der Zeitung »The Nation« behauptet, dass man unmöglich beides sein könne, weil Zionisten zwangsläufig die Rechte palästinensischer Frauen missachteten. Daraufhin meldete sich Bialik auf ihrem Blog zu Wort und erklärte, sie sehe darin keinerlei Widerspruch und stehe zu den Forderungen beider Anschauungen. bp

Leipzig

Ausstellung zu jüdischem Leben und Bach

Johann Sebastian Bach hat sehr wahrscheinlich keine persönlichen Kontakte zu Jüdinnen und Juden gepflegt. Doch seine Werke wurden schon im 18. Jahrhundert von der jüdischen Community aufgeführt und verbreitet

von Katharina Rögner  20.05.2026

Programm

Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 21. Mai bis zum 3. Juni

 20.05.2026

London

»In The Grey«: Jake Gyllenhaal als Schuldeneintreiber

Regisseur Guy Ritchie schickt den jüdischen Schauspieler in eine gefährliche Grauzone zwischen Gesetz und Unterwelt

von Philip Dethlefs  20.05.2026

Programm

Lebenswille, musikalische Soiree und Fußball unterm Hakenkreuz: Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 14. Mai bis zum 21. Mai

 19.05.2026

Analyse

Warum Israel beim ESC so erfolgreich war

Gegen Israels Teilnahme am ESC gab es viele Proteste, doch die Zuschauer stimmten am Ende überaus oft für den Beitrag ab. Wie passt das zusammen? Eine Analyse zum Voting-System, zur Werbung und dem Beitrag selbst

von Daniel Zander  19.05.2026

Kultur

Wer ist »Michelle«? Das Geheimnis um Israels ESC-Song

Noam Bettans Lied klingt wie eine Trennungsgeschichte – doch viele interpretieren den Text anders: Als die komplizierte Beziehung des jüdischen Volkes zu Europa

von Sabine Brandes  19.05.2026

New York

Bob Dylan - Der geniale Sonderling

Protestlieder, elektrischer Rock, Country-Alben, religiöse Musik. Die Welt hat ihm einige der einflussreichsten Musikstücke zu verdanken. Eine Ikone wollte er aber nie sein

von Anne Pollmann  19.05.2026

Berlin/Paris

Berliner Fotograf dokumentiert Pariser Juden-Deportation

Lange Zeit unbekannte Fotos zeigen, wie Pariser Juden 1941 ahnungslos einer Vorladung folgten – und in den Abgrund geführt wurden. Was der Harry Croner dabei dokumentierte

 19.05.2026

In eigener Sache

»Jüdische Allgemeine« erhält Tacheles-Preis

Der Tacheles-Preis wird alle zwei Jahre an Personen oder Organisationen verliehen, die sich für die Sicherung einer jüdischen Zukunft in Deutschland einsetzen. Die Laudatio hält der neue WELT-Chefredakteur Helge Fuhst

 18.05.2026