Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Adam Levine ist ein echter »Mentsch«. Das hat seine Internet-Fangemeinde fast einstimmig beschlossen. Der Maroon-5-Sänger hat sich nämlich bereit erklärt, das Begräbnis der kürzlich ermordeten »The Voice«-Sängerin Christina Grimmie zu finanzieren. Unter Levine, der bei der Castingshow ihr Coach war, hatte Grimmie ihre ersten Erfolge und gewann schließlich auch. Die junge Frau wurde in der vergangenen Woche von einem offenbar verwirrten Man bei einem Auftritt erschossen. Levine postete bei Instagram ein Selfie von Grimmie und sich selbst und trauerte um den Star.

Mila Kunis und Ashton Kutcher werden wieder Eltern. Das will das »People«-Magazin von der Sprecherin des Paares erfahren haben. Die Schauspieler Kunis und Kutcher, die sich am Set der Sitcom Die wilden Siebziger kennenlernten, sind bereits Eltern einer Tochter. Kunis sei, so sagte sie kürzlich in einem Interview mit der Gala, reifer geworden. Früher sei sie in Klubs gegangen und sei immer gut unterwegs gewesen. Rückblickend sei ihr das ziemlich peinlich.

Mark Zuckerberg hat sich den Arm gebrochen. Der Facebook-Chef hatte kürzlich einen Fahrradunfall und verletzte sich dabei. Das teilte er der Welt über den Livestream auf seiner Seite mit. Er muss allerdings keinen Gips tragen, weil bei Brüchen dieser Art viel Bewegung gut sei, sagten seine Ärzte. Wie die Genesung voranschreitet, werden die monatlich 1,4 Milliarden Nutzer mit Sicherheit erfahren. Wozu gibt es schließlich die Video-Funktion?

Jon Stewart hat die »Warrior Games« eröffnet. Der ehemalige Daily Show-Moderator begrüßte nicht nur vorschriftsmäßig die zahlreichen Soldatinnen und Soldaten, sondern zeigte sich auch tief berührt von der Kraft und dem Mut, den die im Kampfeinsatz Verwundeten aufbringen, um ihren Alltag mit körperlichen und seelischen Einschränkungen zu meistern. »Ich bin nicht hergekommen, um sie zu unterstützen, sondern um Unterstützung von Ihnen zu bekommen.« kat

Berlinale-Film

Special Screening: David Cunio in Berlin erwartet

Das Kino Babylon zeigt vier Monate nach der Freilassung der israelischen Hamas-Geisel eine neue Fassung des Films »A Letter To David«

von Ayala Goldmann  12.02.2026

Meinung

Schuld und Sühne?

Martin Krauß irritiert der Umgang mancher Medien mit dem »Dschungelcamp«-König Gil Ofarim

von Martin Krauß  12.02.2026

Kulturkolumne

»Konti: Mission BRD«

Meine Bewältigung der Einwanderung nach Deutschland: Wie ich als Immigrant ein Brettspiel entwickelte

von Eugen El  12.02.2026

Hollywood

Rachel Weisz spielt in Neuauflage von »Die Mumie« mit

Beim dritten Teil hatte die Schauspielerin eine Mitwirkung abgelehnt, da sie das Drehbuch nicht überzeugt hatte. Auf den neuesten Film müssen Fans noch etwas warten

 12.02.2026

Erfurt

Jüdische Kulturtage mit mehr Sichtbarkeit in Israel

Dank eines gewachsenen Netzwerks erwarten die Organisatoren von Thüringens größtem jüdischen Festival zahlreiche Künstler aus Israel

 12.02.2026

Filmfestspiele

Was die Berlinale diesmal bietet

Wieder läuft keine israelische Produktion im Wettbewerb. Dafür finden sich viele jüdische und israelische Perspektiven im gesamten Programm

von Sophie Albers Ben Chamo  11.02.2026

Berlinale

»Wir wollen die Komplexität aushalten«

Wenn die Welt um einen herum verrücktspielt, helfen nur Offenheit und Dialog, sagt Festivalchefin Tricia Tuttle

von Sophie Albers Ben Chamo  11.02.2026

Meinung

Oliver Pochers geschmacklose Witze über Gil Ofarim

Der Comedian verkleidet sich auf Instagram als Ofarim und reißt Witzchen über die Schoa. Während echte Komiker Humor stets als ein Mittel nutzen, um sich mit den Schrecken und Abgründen dieses Verbrechens auseinanderzusetzen, tritt Pocher nur nach unten

von Ralf Balke  11.02.2026

Nachruf

Israels verkanntes Musikgenie

Unser Autor hörte Matti Caspi schon als Kind bei einem Konzert im Kibbuz. Eine persönliche Erinnerung an den Sänger und Komponisten, der mit 76 Jahren an Krebs gestorben ist

von Assaf Levitin  11.02.2026