Geheimnisse und Geständnisse

Plotkes

Tanzt demnächst wieder – Susan Sideropoulos Foto: imago

Geheimnisse und Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 26.10.2015 19:22 Uhr

daniel Radcliffe hat in einem Interview mit dem Playboy über seine Großmutter gesprochen. »Meine Mutter ist jüdisch, mein Vater protestantisch. Wir waren furchtbare Juden. Ich bin mit Weihnachtsbäumen aufgewachsen. Wir essen Speck. Meine Oma isst koscher, aber sie ist zuersteinmal freundlich, bevor sie koscher isst«, sagte Radcliffe in dem Gespräch. Wenn sie irgendwo eingeladen wäre, wo es Speck gibt, dann würde sie eher abwiegeln und sagen, sie wolle keine Umstände machen. »Vielleicht ist sie doch nicht so höflich und will insgeheim wirklich Speck essen«, fragte sich der Harry Potter-Star, der demnächst den Igor in dem Film Victor Frankenstein spielen wird.

David Guetta
wird den Song zur Fußball-EM 2016 produzieren. Der französische DJ sagte in einem Interview mit dem Radiosender YouFM »Es ist eine unglaubliche Ehre für mich, für dieses riesige Event Botschafter zu sein«, wie Bild.de berichtete, Aus seinem Arbeitsleben plauderte der 47-Jährige mit marokkanisch-jüdischen Wurzeln auch noch: »Ich versuche einfach, etwas zu finden, was anders ist, Spaß dabei zu haben, ehrlich und wahrhaftig zu sein.« Gut für ihn. Das Ergebnis werden wir dann 2016 vor dem ersten Anpfiff hören.

Barbra Streisand
bekommt mal wieder eine Auszeichnung. Der amerikanischen Schauspielerin und Sängerin wird am 9. Dezember in Los Angeles der »Sherry Lansing Leadership Award« verliehen. Die Ehre wird Frauen zuteil, die sich erfolgreich und stilbildend im Showbusiness sind. Sherry Lansing begründete die Wahl Streisands so: »Barbras bemerkenswerte, professionelle Leistungen und menschliche Großzügigkeit haben mich und Millionen andere Menschen weltweit inspiriert.«

Susan Sideropoulos tanzt ab 4. Dezember wieder. Naja, also nur im übertragenen Sinne. Denn die Berliner Schaupielerin und Moderatorin sitzt gemeinsam mit dem ausgebildeten Balletttänzer Bürger Lars Dietrich und der Choreografin Nikeata Thompson in der Jury der Sat.1-Show Got to Dance Kids. Sideropoulos hat in Hamburg neben Schauspiel auch Tanz und Gesang studiert. kat

Berlinale-Film

Special Screening: David Cunio in Berlin erwartet

Das Kino Babylon zeigt vier Monate nach der Freilassung der israelischen Hamas-Geisel eine neue Fassung des Films »A Letter To David«

von Ayala Goldmann  12.02.2026

Meinung

Schuld und Sühne?

Martin Krauß irritiert der Umgang mancher Medien mit dem »Dschungelcamp«-König Gil Ofarim

von Martin Krauß  12.02.2026

Kulturkolumne

»Konti: Mission BRD«

Meine Bewältigung der Einwanderung nach Deutschland: Wie ich als Immigrant ein Brettspiel entwickelte

von Eugen El  12.02.2026

Hollywood

Rachel Weisz spielt in Neuauflage von »Die Mumie« mit

Beim dritten Teil hatte die Schauspielerin eine Mitwirkung abgelehnt, da sie das Drehbuch nicht überzeugt hatte. Auf den neuesten Film müssen Fans noch etwas warten

 12.02.2026

Erfurt

Jüdische Kulturtage mit mehr Sichtbarkeit in Israel

Dank eines gewachsenen Netzwerks erwarten die Organisatoren von Thüringens größtem jüdischen Festival zahlreiche Künstler aus Israel

 12.02.2026

Filmfestspiele

Was die Berlinale diesmal bietet

Wieder läuft keine israelische Produktion im Wettbewerb. Dafür finden sich viele jüdische und israelische Perspektiven im gesamten Programm

von Sophie Albers Ben Chamo  11.02.2026

Berlinale

»Wir wollen die Komplexität aushalten«

Wenn die Welt um einen herum verrücktspielt, helfen nur Offenheit und Dialog, sagt Festivalchefin Tricia Tuttle

von Sophie Albers Ben Chamo  11.02.2026

Meinung

Oliver Pochers geschmacklose Witze über Gil Ofarim

Der Comedian verkleidet sich auf Instagram als Ofarim und reißt Witzchen über die Schoa. Während echte Komiker Humor stets als ein Mittel nutzen, um sich mit den Schrecken und Abgründen dieses Verbrechens auseinanderzusetzen, tritt Pocher nur nach unten

von Ralf Balke  11.02.2026

Nachruf

Israels verkanntes Musikgenie

Unser Autor hörte Matti Caspi schon als Kind bei einem Konzert im Kibbuz. Eine persönliche Erinnerung an den Sänger und Komponisten, der mit 76 Jahren an Krebs gestorben ist

von Assaf Levitin  11.02.2026