Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Backt preisverdächtig: Cynthia Barcomi Foto: dpa

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 23.03.2015 18:10 Uhr

Mila Kunis hat geheiratet. Endlich, muss man ja schon fast sagen. Die amerikanische Schauspielerin (»Jupiter Ascending«) und ihr Verlobter, der Schauspieler Ashton Kutcher (»Two and a Half Men«) gaben sich Gerüchten zufolge bereits im Januar das Ja-Wort. In der CBS-»Late Late Show« zeigte Kunis nun stolz ihren Ehering und setzte damit allen Vermutungen über ihren Familienstand ein Ende. Das Paar hat eine sechs Monate alte Tochter, Wyatt Isabelle.

Cynthia Barcomi
ist ausgezeichnet worden. Die Berliner Bäckerin erhielt den diesjährigen Publikumspreis des »eat!«-Festivals, das seit vier Jahren in der Hauptstadt stattfindet. In der Kategorie »Bester Event« wurde Barcomi, die einen Deli in Berlin-Mitte und ein Café in Kreuzberg betreibt, für ihre »exklusiven, sensationell schnell ausge- buchten Backkurse im Rahmen der «eat! berlin» geehrt, die sie mit «Charme und Leidenschaft» durchführe, hieß es in der Begündung. Den Preis nahm Barcomis Tochter Esmé entgegen.

David Duchovny
hat ein Buch geschrieben. Der amerikanische Schauspieler wurde durch seine Rolle des FBI-Agenten Fox Mulder in der Mystery-Serie «Akte X» bekannt. Darin versetzt er sich in eine Kuh, die nach Indien auswandert. Wie er auf die Idee gekommen ist, sagte Duchovny Spiegel Online: «Vor vielleicht zehn Jahren, als ich noch in Los Angeles wohnte – in der Stadt verbringt man viel Zeit im Auto und hat träge Gedanken – da kam mir der Einfall: Wenn ich eine Kuh wäre, würde ich versuchen, mich nach Indien durchzuschlagen. Ich fand das lustig und habe überlegt, ob eine Geschichte für einen Animationsfilm dahintersteckt.»

Adam Horovitz aka Ad-Rock von der Hip-Hop-Formation Beastie Boys mag es nicht mehr ganz so schrill auf seine alten Tage. Das erzählte der 48-Jährige, der in dem neuen Film von Noah Baumbach While We’re Young mitspielt, der New York Times. Skaten? Viel zu anstrengend. In Clubs gehen? «Was soll ich denn in einem Club? Ich bin ein ganz schlechter Tänzer. Und mein Rücken ist kaputt.» kat

Meinung

Warum Erwin Rommel kein Vorbild für die Bundeswehr sein kann

Der Mythos vom ritterlichen »Wüstenfuchs« überlagert bis heute die wahre Geschichte hinter dem Nazi-General. Umso dringender ist eine Beschäftigung mit seiner Biografie

von Benjamin Ortmeyer  07.05.2026

Kino

Historiendrama: »Andor Hirsch« - Ein jüdischer Junge im Nachkriegs-Ungarn

»Andor Hirsch« ist ein Historiendrama um einen jüdischen Jungen, der im Ungarn der 1950er Jahre mitten in den Nachwehen des gescheiterten Volksaufstands in eine Identitätskrise gerät - als er erfährt, wer sein Vater ist

von Kira Taszman  07.05.2026

Zahl der Woche

60 bis 75 Minuten

Fun Facts und Wissenswertes

 07.05.2026

Satire

Wie die Jüdische Allgemeine in 80 Jahren entsteht

Die KI braucht keinen Urlaub und macht nie Fehler: Eine Vorausschau

von Ralf Balke  07.05.2026

Redaktion

Die Menschen hinter der Jüdischen Allgemeinen

Wer textet und redigiert, gestaltet, illustriert und organisiert heute die Jüdische Allgemeine? 19 Menschen, neun Ressorts – wir stellen uns vor

 07.05.2026

Presse

Laut und deutlich

Jüdische Zeitungen verstanden sich stets als Stimme ihrer Leserschaft. Daran hat sich auch in Deutschland bis heute wenig geändert

von Philipp Lenhard  07.05.2026

Presse

Stimme des Neubeginns

Anfang 1946 kehrten Karl und Lilli Marx aus dem britischen Exil nach Deutschland zurück und übernahmen in Düsseldorf die Herausgeberschaft eines jüdischen Gemeindeblattes. Im Laufe der Jahre ging daraus die Jüdische Allgemeine hervor. Porträt eines Vermittlerpaares

von Ralf Balke  07.05.2026

Zeitungsproduktion

Mit Papier, Schere und Klebestift

Texte kamen per Fax, Manuskripte per Post. Unsere ehemalige Kollegin erinnert sich, wie früher die Allgemeine Jüdische Wochenzeitung gemacht wurde

von Heide Sobotka  07.05.2026

Essay

Herzenstexte auf gedrucktem Papier

Unsere Autorin begann beim Fernsehen, war lange Zeit beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk und schreibt heute für die Jüdische Allgemeine. Eine Liebeserklärung

von Maria Ossowski  07.05.2026