Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Este Haim Foto: imago

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 02.03.2015 19:12 Uhr

Steven Spielberg verarbeitet mit seinen Filmen die eigene Kindheit. In einem Interview mit dem deutschen TV-Sender Tele 5 sagte der amerikanische Regisseur, in E.T. habe er sich noch einmal mit der Scheidung seiner Eltern auseinandergesetzt. Auch sonst erinnert er sich mit gemischten Gefühlen an die frühen Jahre: »Ich war ein Außenseiter. Ein Langeweiler. Ich machte in der Schulband mit, spielte Klarinette und sang auch noch im Chor. In meiner Nachbarschaft gab es keine anderen Juden. Viele der Kinder beschimpften mich: ›Die Spielbergs sind dreckige Juden‹. Es ging sogar so weit, dass ich meine jüdische Herkunft verleugnete und behauptete, dass Spielberg ein deutscher Name sei. Meine Großeltern würden sich im Grab umdrehen, wenn sie das wüssten.«

Este Haim hat ein neues Projekt. Die Bassistin der Girl-Group Haim (Forever) hat sich mit Holly Miranda, Scarlett Johansson, Kendra Morris und Julia Haltigan zusammengetan und ihre Formation »The Singles« genannt. Doch es gibt Ärger, denn ein gewisser Vincent Frederick aus Los Angeles habe bereits eine Band, die den gleichen Namen trägt. Frederick habe nun einen Unterlassungsantrag gestellt. Haim, Johansson und Co. stört das bislang offenbar nicht. Sie haben derweil ihre erste Single Candy veröffentlicht.

Bar Refaeli ist Botschafterin. Aber nicht für ein Land, sondern für die Uhren des Schweizer Hauses Hublot. Das berichtet das Magazin Focus. Refaeli interessiert sich aber offenbar auch sonst für technische Dinge. So halte sie zum Beispiel Anteile an der Bezahl-App »My Check«. Das Start-up hilft Kunden, in Restaurants zu bezahlen. Refaeli findet das ganz prima: »Die Start-ups laufen wirklich richtig gut.«

Idan Raichel betritt neue musikalische Pfade. Zugegeben, so ganz neu sind sie nun auch nicht mehr, da der israelische Musiker bereits mit dem westafrikanischen Kollegen Vieux Farka Touré in dem Duo »Touré-Raichel Collective« zusammengearbeitet hat. Aber nach The Tel Aviv Session gibt es nun den zweiten Teil, der sich The Paris Session nennt. Bei dem Projekt, so erklärte Vieux Farka Touré dem Weser-Kurier, ginge es nicht allein um Musik, sondern auch um Freundschaft, denn alles komme aus dem Herzen und aus der Seele. kat

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